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	<title>Kommentare zu: „Ich habe gelächelt und ihnen zugewunken”</title>
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		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ich-habe-gelaechelt-und-ihnen-zugewunken/#comment-32936</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 12:01:17 +0000</pubDate>
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		<description>Gestern war Fr. Yücel auch bei Maybril Illner im ZDF :

http://maybritillner.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,8125255,00.html

&quot;Kübra Yücel, Studentin und Bloggerin, stellt klar: &quot;Die ganze Debatte um Deutschsein, Integration und Leitkultur ist mir absolut zuwider. Ich habe einen deutschen Pass, engagiere mich hier, spreche die Sprache und gehe wählen. Aber das reicht anscheinend nicht. Leider kann ich kein Fußball wie Mesut Özil.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war Fr. Yücel auch bei Maybril Illner im ZDF :</p>
<p><a href="http://maybritillner.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,8125255,00.html" rel="nofollow">http://maybritillner.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,8125255,00.html</a></p>
<p>&#8220;Kübra Yücel, Studentin und Bloggerin, stellt klar: &#8220;Die ganze Debatte um Deutschsein, Integration und Leitkultur ist mir absolut zuwider. Ich habe einen deutschen Pass, engagiere mich hier, spreche die Sprache und gehe wählen. Aber das reicht anscheinend nicht. Leider kann ich kein Fußball wie Mesut Özil.&#8221;</p>
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	<item>
		<title>Von: Agnes F.</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ich-habe-gelaechelt-und-ihnen-zugewunken/#comment-30256</link>
		<dc:creator>Agnes F.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 13:26:48 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube das Problem sind nicht die Frauen mit Kopftuch. 

Sondern die Männer muselmanischen Hintergrunds die sich Kopftuch-losen Frauen wie die letzen Affen benehmen.... 

Schwierig, das nicht in einen Topf zu schmeissen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube das Problem sind nicht die Frauen mit Kopftuch. </p>
<p>Sondern die Männer muselmanischen Hintergrunds die sich Kopftuch-losen Frauen wie die letzen Affen benehmen&#8230;. </p>
<p>Schwierig, das nicht in einen Topf zu schmeissen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: maria</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ich-habe-gelaechelt-und-ihnen-zugewunken/#comment-30254</link>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 12:21:55 +0000</pubDate>
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		<description>frauen, die sich durch das kopftuch als patriachalisches symbol, dass seine bedeutung nur innerhalb der geschlechterverhältnisse hat und den mann als &quot;versorger&quot; grundsätzlich von der frau abspaltet diskriminiert fühlen sehe ich keineswegs als &quot;glatzen&quot; an. das wurde hier auch mit keinem wort erwähnt. 
es geht nicht um erneute polarisierung in neonazistische einstellung oder auf der anderen seite völlige akkzeptanz. und eine einfache &quot;kleiderordnung&quot; ist das kopftuch auch nicht. 
dies nur nochmal um es endlich zum abschluss zu bringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>frauen, die sich durch das kopftuch als patriachalisches symbol, dass seine bedeutung nur innerhalb der geschlechterverhältnisse hat und den mann als &#8220;versorger&#8221; grundsätzlich von der frau abspaltet diskriminiert fühlen sehe ich keineswegs als &#8220;glatzen&#8221; an. das wurde hier auch mit keinem wort erwähnt.<br />
es geht nicht um erneute polarisierung in neonazistische einstellung oder auf der anderen seite völlige akkzeptanz. und eine einfache &#8220;kleiderordnung&#8221; ist das kopftuch auch nicht.<br />
dies nur nochmal um es endlich zum abschluss zu bringen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ich-habe-gelaechelt-und-ihnen-zugewunken/#comment-30145</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 13:46:23 +0000</pubDate>
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		<description>@kübra : &quot;Kurz: Du bist zu dumm, um zu merken, wie schlecht es dir geht.
Wem jetzt nicht vor Empörung und Wut der Mund schäumt, ist blind oder ignorant.&quot;

Also in diesem Punkt kann ich Dich etwas beruhigen, dass es nichts mit Dir oder Deinen Wurzeln zu tun hat - abgesehen von diesen Glatzköpfen, von denen Du geschrieben hast.

Ich kenne diesen Bevormundungseffekt auch aus mehreren anderen Lebensbereichen aus Erfahrung, weil ich auch für mich das Recht in Anspruch nehme, so zu leben wie ich es für richtig halte. 

Scheint bei manchen Menschen eine menschliche Schwäche zu sein, die eigenen Ansichten und Kleiderordnungen o.a. &quot;Regeln&quot; für &quot;die Richtigen&quot; zu halten, und die bei unterschiedlichen Menschen mehr oder weniger ausgeprägt ist.

Ich denke, es ist vom Grad der persönlichen Stärke des Betreffenden abhängig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@kübra : &#8220;Kurz: Du bist zu dumm, um zu merken, wie schlecht es dir geht.<br />
Wem jetzt nicht vor Empörung und Wut der Mund schäumt, ist blind oder ignorant.&#8221;</p>
<p>Also in diesem Punkt kann ich Dich etwas beruhigen, dass es nichts mit Dir oder Deinen Wurzeln zu tun hat &#8211; abgesehen von diesen Glatzköpfen, von denen Du geschrieben hast.</p>
<p>Ich kenne diesen Bevormundungseffekt auch aus mehreren anderen Lebensbereichen aus Erfahrung, weil ich auch für mich das Recht in Anspruch nehme, so zu leben wie ich es für richtig halte. </p>
<p>Scheint bei manchen Menschen eine menschliche Schwäche zu sein, die eigenen Ansichten und Kleiderordnungen o.a. &#8220;Regeln&#8221; für &#8220;die Richtigen&#8221; zu halten, und die bei unterschiedlichen Menschen mehr oder weniger ausgeprägt ist.</p>
<p>Ich denke, es ist vom Grad der persönlichen Stärke des Betreffenden abhängig.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Red Riding Hood</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ich-habe-gelaechelt-und-ihnen-zugewunken/#comment-30133</link>
		<dc:creator>Red Riding Hood</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 07:34:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=11107#comment-30133</guid>
		<description>@Nadine: ich bin eigentlich mit fragen in diese diskussion eingestiegen, weswegen ich nicht erkennen kann, inwiefern dies etwas anderes als offenheit für eine diskussion signalisiert. sicher, mein derzeitiger standpunkt dürfte dabei erkennbar gewesen sein, was aber ja nicht heißt, dass ich mich nicht mit einleuchtenden argumenten von einer anderen meinung überzeugen ließe. allerdings hatte ich den eindruck, dass meine meinung per se als anmaßung aufgefasst wurde und auch nur dies artikuliert wurde. mag ein missverständnis und den gefühlen geschuldet sein, die bei dem thema offenbar schnell hochkochen. 
ich sehe denn sinn einer diskussion nicht unbedingt darin, die meinung anderer zu akzeptieren, sondern sie zu hinterfragen und meine eigene mit hilfe der vorgebrachten gegenargumente. es scheint hier aber, wie ich bereits sagte, ein problem mit der sonderstellung des themas zu geben. offensichtlich wird von vornherein davon ausgegangen, dass man sich hier nur im kreis drehen könne und letztendlich keine klaren ergebnisse erzielt werden können - was eine diskussion ja nicht weniger interessant machen würde.  aber hier geht es nunmal nicht um die metaphysischen fragen, die letztendlich wirklich nur jeder für sich beantworten kann, sondern darum, wie man mit machtstrukturen umgeht, die jeder religion immanent sind.  

danke für den tipp mit den grundsatzfragen. werde ich mir ansehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Nadine: ich bin eigentlich mit fragen in diese diskussion eingestiegen, weswegen ich nicht erkennen kann, inwiefern dies etwas anderes als offenheit für eine diskussion signalisiert. sicher, mein derzeitiger standpunkt dürfte dabei erkennbar gewesen sein, was aber ja nicht heißt, dass ich mich nicht mit einleuchtenden argumenten von einer anderen meinung überzeugen ließe. allerdings hatte ich den eindruck, dass meine meinung per se als anmaßung aufgefasst wurde und auch nur dies artikuliert wurde. mag ein missverständnis und den gefühlen geschuldet sein, die bei dem thema offenbar schnell hochkochen.<br />
ich sehe denn sinn einer diskussion nicht unbedingt darin, die meinung anderer zu akzeptieren, sondern sie zu hinterfragen und meine eigene mit hilfe der vorgebrachten gegenargumente. es scheint hier aber, wie ich bereits sagte, ein problem mit der sonderstellung des themas zu geben. offensichtlich wird von vornherein davon ausgegangen, dass man sich hier nur im kreis drehen könne und letztendlich keine klaren ergebnisse erzielt werden können &#8211; was eine diskussion ja nicht weniger interessant machen würde.  aber hier geht es nunmal nicht um die metaphysischen fragen, die letztendlich wirklich nur jeder für sich beantworten kann, sondern darum, wie man mit machtstrukturen umgeht, die jeder religion immanent sind.  </p>
<p>danke für den tipp mit den grundsatzfragen. werde ich mir ansehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nadine</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ich-habe-gelaechelt-und-ihnen-zugewunken/#comment-30109</link>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 12:50:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=11107#comment-30109</guid>
		<description>@Red Riding Hood

vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar, den ich gern gelesen habe. Zu deiner Kritik an der Art der Diskussion möchte ich mich jetzt nicht weiter äußern, da dazu bereits alles gesagt wurde. Ich möchte lediglich deutlich machen, dass ich deinen Ansatz durchaus teile, mir aber für zukünftigte Diskussionen zu dem Thema wünschen würde, du wärest offener für andere Meinungen, die die Kritik von subalternen Gruppen und stigmatisierten Frauen wie Muslima am weiß-westlichen Feminismus ebenfalls reflektieren (das war zumindest mein theoretischer Ansatz, in diese Diskussion reinzugehen). Das heißt nicht, dass du dich anschließen sollst, sondern sie neben deiner akzeptieren. Solche Diskussionen sind immer hitzig, da sie viele Menschen ganz konträr betreffen.

Danke für deine Tipps (1. Absatz), auch wenn wir hier rein technisch gesehen kein Forum sind und damit sich wohl kaum eine Gelegenheit bietet, extra für eine Diskussion einen neuen Thread zu eröffnen. Da fällt mir allerdings gerade ein: Unsere Rubrik &lt;a href=&quot;http://maedchenmannschaft.net/series/grundsatzfragen/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Grundsatzfragen&lt;/a&gt; ist schon lange nicht mehr in Anspruch genommen worden :-) Dort können sich übrigens alle gern umschauen und alte Themen mit neuen Ideen, Meinungen und Kritik füllen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Red Riding Hood</p>
<p>vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar, den ich gern gelesen habe. Zu deiner Kritik an der Art der Diskussion möchte ich mich jetzt nicht weiter äußern, da dazu bereits alles gesagt wurde. Ich möchte lediglich deutlich machen, dass ich deinen Ansatz durchaus teile, mir aber für zukünftigte Diskussionen zu dem Thema wünschen würde, du wärest offener für andere Meinungen, die die Kritik von subalternen Gruppen und stigmatisierten Frauen wie Muslima am weiß-westlichen Feminismus ebenfalls reflektieren (das war zumindest mein theoretischer Ansatz, in diese Diskussion reinzugehen). Das heißt nicht, dass du dich anschließen sollst, sondern sie neben deiner akzeptieren. Solche Diskussionen sind immer hitzig, da sie viele Menschen ganz konträr betreffen.</p>
<p>Danke für deine Tipps (1. Absatz), auch wenn wir hier rein technisch gesehen kein Forum sind und damit sich wohl kaum eine Gelegenheit bietet, extra für eine Diskussion einen neuen Thread zu eröffnen. Da fällt mir allerdings gerade ein: Unsere Rubrik <a href="http://maedchenmannschaft.net/series/grundsatzfragen/" rel="nofollow">Grundsatzfragen</a> ist schon lange nicht mehr in Anspruch genommen worden :-) Dort können sich übrigens alle gern umschauen und alte Themen mit neuen Ideen, Meinungen und Kritik füllen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Katharina</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ich-habe-gelaechelt-und-ihnen-zugewunken/#comment-30105</link>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 12:43:00 +0000</pubDate>
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		<description>RRH, meine Wegwerf-Mailadresse ist machautÄTTweb.de, magst du mir mal schreiben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>RRH, meine Wegwerf-Mailadresse ist machautÄTTweb.de, magst du mir mal schreiben?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Katharina</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ich-habe-gelaechelt-und-ihnen-zugewunken/#comment-30103</link>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 12:39:07 +0000</pubDate>
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		<description>@kübra
Ich versuche es mal, vielleicht kommt dieser Kommentar ja wieder erwarten durch.
Zuerst mal: Ich respektiere voll deine Entscheidung mit deinem Leben und deinem Kopf zu machen, was du willst. Ich würde niemals jemanden dumm von der Seite anmachen (wie in dem Beispiel von AI), weil der sich nicht so verhält, wie ich es für richtig halte.
Aber das Kopftuch wird einigen Mädchen und Frauen aufgezwungen - nicht dir, schon klar! - aber es gibt sie, in Deutschland, in gar nicht so kleinen Mengen. Und deshalb muss es möglich sein, dieses Thema zu diskutieren. Es tut mir natürlich leid, dass du dich deswegen angegriffen und auf dieses Thema reduziert fühlst, und ich kann das, vor dem Hintergrund der beschriebenen Erlebnisse, auch nachfühlen. Aber ich finde, du machst es dir auch ein bisschen zu einfach. Nicht jeder, der gegen das Kopftuch ist, sieht dich als dumm und unmündig. Auch wir sind nicht bescheuert; wir können zwischen individuellen Entscheidungen und sozialem Druck unterscheiden. Man kann kein Problem mit einem selbst gewählten Kopftuch haben und trotzdem prinzipiell der Meinung sein, dass das ein ungünstiges Symbol ist, weil es an anderen Stellen eben doch eine Folge von Unterdrückung ist. 
Das ist kein einfaches Thema, das ist etwas, worüber wir uns klar werden müssen - wie wollen wir als Gesellschaft dazu stehen? Dazu müssen wir diskutieren. Es ist für die Diskussion nicht hilfreich, wenn die eine Seite als unmündig, die andere Seite als rassistisch, überheblich oder was auch immer dargestellt wird. Beide Seiten haben hier also an sich zu arbeiten.
Mit deinem öffentlichen Eintreten für dein Recht, unbehelligt ein Kopftuch zu tragen, hast du dich in die Schusslinie dieser Diskussion begeben. Wir alle kennen diese Situation als aktive Feministinnen und können dir nachfühlen, dass das nicht immer erfreulich ist. Aber du hast es selbst gewählt, oder nicht? Dann wirst du wohl oder übel diese Diskussionen aushalten müssen. Denn sieh es mal so: wenn diese Diskussionen nicht geführt werden, bleiben wir für immer alle bei unserer Meinung, und du wirst für immer und ewig dumm von der Seite angemacht. Und ich bin mir sicher, dass keine von uns dir das wünscht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@kübra<br />
Ich versuche es mal, vielleicht kommt dieser Kommentar ja wieder erwarten durch.<br />
Zuerst mal: Ich respektiere voll deine Entscheidung mit deinem Leben und deinem Kopf zu machen, was du willst. Ich würde niemals jemanden dumm von der Seite anmachen (wie in dem Beispiel von AI), weil der sich nicht so verhält, wie ich es für richtig halte.<br />
Aber das Kopftuch wird einigen Mädchen und Frauen aufgezwungen &#8211; nicht dir, schon klar! &#8211; aber es gibt sie, in Deutschland, in gar nicht so kleinen Mengen. Und deshalb muss es möglich sein, dieses Thema zu diskutieren. Es tut mir natürlich leid, dass du dich deswegen angegriffen und auf dieses Thema reduziert fühlst, und ich kann das, vor dem Hintergrund der beschriebenen Erlebnisse, auch nachfühlen. Aber ich finde, du machst es dir auch ein bisschen zu einfach. Nicht jeder, der gegen das Kopftuch ist, sieht dich als dumm und unmündig. Auch wir sind nicht bescheuert; wir können zwischen individuellen Entscheidungen und sozialem Druck unterscheiden. Man kann kein Problem mit einem selbst gewählten Kopftuch haben und trotzdem prinzipiell der Meinung sein, dass das ein ungünstiges Symbol ist, weil es an anderen Stellen eben doch eine Folge von Unterdrückung ist.<br />
Das ist kein einfaches Thema, das ist etwas, worüber wir uns klar werden müssen &#8211; wie wollen wir als Gesellschaft dazu stehen? Dazu müssen wir diskutieren. Es ist für die Diskussion nicht hilfreich, wenn die eine Seite als unmündig, die andere Seite als rassistisch, überheblich oder was auch immer dargestellt wird. Beide Seiten haben hier also an sich zu arbeiten.<br />
Mit deinem öffentlichen Eintreten für dein Recht, unbehelligt ein Kopftuch zu tragen, hast du dich in die Schusslinie dieser Diskussion begeben. Wir alle kennen diese Situation als aktive Feministinnen und können dir nachfühlen, dass das nicht immer erfreulich ist. Aber du hast es selbst gewählt, oder nicht? Dann wirst du wohl oder übel diese Diskussionen aushalten müssen. Denn sieh es mal so: wenn diese Diskussionen nicht geführt werden, bleiben wir für immer alle bei unserer Meinung, und du wirst für immer und ewig dumm von der Seite angemacht. Und ich bin mir sicher, dass keine von uns dir das wünscht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Red Riding Hood</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ich-habe-gelaechelt-und-ihnen-zugewunken/#comment-30102</link>
		<dc:creator>Red Riding Hood</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 12:31:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=11107#comment-30102</guid>
		<description>@mods: vll eine anregung am rande: wenn ihr der meinung seid, eine begonnene diskussion hat nichts (mehr) mit dem eigentlichen thema zu tun, ist aber fortsetzungswürdig, dann wäre es doch sinnvoll einen raum zu schaffen in dem dies möglich ist ohne ständig mit dem hinweis konfrontiert zu werden, das dies hier eigentlich nichts zur sache täte. möglichkeiten wären die eröffnung eines neuen themas, oder die bereits (wenn auch etwas spät) gemachten vorschläge an die diskussionsteilnehmer entweder selbst einen artikel zur diskussion zur stellen, auf einen anderen blog zu verlinken, auf dem diskutiert werden kann, oder, was ich weniger sinnvoll finde, das ganze ins private zu verschieben. 
wenn ihr allerdings von anfang an der meinung seid, die diskussion ist fehl am platz und/oder formal und inhaltlich nicht tragbar, dann wäre es mmn besser und ehrlicher, ihr würdet sie sofort unterbinden und zwar ohne gleichzeitig einen beitrag abzugeben, der als ‚das letzte wort’ eigentlich nur anlass zur weiteren diskussion bietet. 

bisher war es unklar, warum einige kommentare plötzlich gelöscht wurden. es scheint, dass auch ihr mods euch nicht ganz einig seid, was genau ihr an der diskussion auszusetzen habt. da hieß es einerseits, die diskussion sei fehl am platz (obwohl im gelöschten kommentar von katharina darauf hingewiesen wurde, dass man sich auf den inhalt des vorgestellten blogs beziehe, in dem nun mal „viel über den Islam und das Leben als Muslimin“ geschrieben wird. nicht nur, sicher, aber es ist doch nicht verwunderlich, das gerade über kontroverse themen diskutiert wird und nicht über die dinge, in denen man sich ohnehin einig ist, bzw denen man offen bzw gleichgültig gegenüber steht). andererseits wurde angemerkt, dass einwände berechtigt und diskussionswürdig seien, aber mehr sachlichkeit und, ja was eigentlich, offenheit für die andere meinung (?) erwünscht sei und diese nicht „komplett negiert“ werden sollte. 

es mag sein dass ich leider nicht die kunst beherrsche meinen standpunkt via internet diplomatisch und konsequent zugleich zu vertreten ohne dabei beliebig oder borniert zu wirken, allerdings meine ich, dass dieses pochen auf verständnis nirgendwo so vehement verlangt wird wie in diskussionen, die religionen betreffen. deswegen bin ich der ansicht, dass es berechtig ist zu sagen, dass religion eine sonderstellung einnimmt. dass kritik mit  &quot;ist eben so&quot;, &quot;akzeptier das einfach&quot;, &quot;meinungsfreiheit&quot; oder „wahlfreiheit“ begegnet werden kann ohne dass das den moderatoren selbst unangenehm auffällt und ein (zugegeben stures) pochen auf antworten als „trollen“ oder „derailing“ angesehen wird, habe ich so noch bei keinen anderen diskussionsthemen bemerkt. 

ich kann mir die vorsicht, die hier an den tag gelegt wird nur dadurch erklären, dass hinter dem ausgangspunkt der diskussion die interviewte blogschreiberin kübra steht, deren gefühle man hier in schutz nehmen will, und die gefahr, die diskussion könnte islamophoben eine plattform bieten. 
zum ersten punkt: es wurde bisher kein einziges mal persönlich bezug auf die blogschreiberin genommen. dass man sich dennoch persönlich angesprochen fühlt, sobald ein thema, das einen selbst betrifft, diskutiert wird, ist nur logisch. dass kritik allerdings von einigen stets als beleidigung aufgefasst wird kann nicht zur folge haben, dass kritik nicht mehr erlaubt ist. 
zum zweiten punkt: kann ich sehr gut verstehen und ich sehe auch die problematik, dass häufig der aufschrei bei themen, die den islam betreffen, größer zu sein scheint, als es bei themen die sich mit anderen religionen befassen. das mag in vielen fällen wirklich durch islamophobie begründet sein, bei der mädchenmannschaft sehe ich das problem aber eher darin, dass man hier desöftern kritische artikel über das christentum (sei es in bezug auf homosexualität, abtreibung, ehe etc) liest, mit denen die meisten mitlesenden wohl konform gehen, über den islam aber eher neutrale bis wohlwollende artikel erscheinen, was offensichtlich diskussionswürdig erscheint. dass dabei eher eine „fundamentalkritik an religionen“ herauskommt, anstatt islambashing empfinde ich eigentlich als positiv. 

die haltung „jeder hat eben eine andere meinung, die es (ohne erklärung) zu akzeptieren gilt“ ließe sich beliebig auf alle anderen meinungen anwenden. problematisch wird es allerdings, wenn meinungen die lebensrealität anderer negativ beeinflussen. 


@alle:

nele sprach  von einer „agnostischen grundhaltung“, die sie sich für einen dialog über religion wünschen würde. wären wir allerdings in der lage diesen dialog auf diese weise zu führen wäre er bereits überflüssig. denn dann hätten wir bereits alle verstanden, dass selbst das was wir als fakten bezeichnen nichts weiter als derzeit unwiderlegte thesen sind mit denen wir nur deswegen arbeiten und nur deswegen an deren richtigkeit ‚glauben’, weil uns momentan bessere alternativen fehlen. dieser ‚faktenglaube’ bedingt aber keinen status quo, weil er sich kritik nicht enzieht und theorien auf dem prüfstand stehen und verworfen werden können, sobald sie sich als falsch herausstellen. dieses ewige infrage-stellen, die unsicherheit, das fehlen der letzten sinnstiftenden antwort, kann wohl für manche ein anlass dafür sein sich eine eigene antwort zu suchen. 
praktischerweise geben religionen antworten, theistische sogar besonders viele und besonders klare –  zumindest der harte kern der religionsgemeinschaften lässt keine interpretation zu, bzw nur die eigene. natürlich können religionsanhänger nun sagen, dass sie damit nichts zu tun haben, sie sehr wohl individuell interpretieren, reflektieren, sich emanzipieren. die frage, die sich mir dabei eben stellt, und die ich die ganze zeit zu formulieren versucht habe ist: 
wenn man individuell ist, individuell glaubt, individuell lebt, reflektiert, hinterfragt, selbstbestimmt und emanzipiert ist, wozu bedarf es dann der mitgliedschaft in einer gemeinschaft, die hierarchisch strukturiert ist und deren gebote dort, wo sie ihre anhänger erreichen kann, wo sie nicht durch säkulare gesetze überflüssig, bzw beschnitten werden, eben in keinster weise individuell auslegbar sind, ja nicht einmal infrage gestellt werden dürfen? 
eine weitere frage, die sich für mich draus ergibt ist, wie es möglich ist auf der einen seite machtstrukturen anzufechten, während man auf der anderen seite selbst an den sinn einer solchen glaubt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@mods: vll eine anregung am rande: wenn ihr der meinung seid, eine begonnene diskussion hat nichts (mehr) mit dem eigentlichen thema zu tun, ist aber fortsetzungswürdig, dann wäre es doch sinnvoll einen raum zu schaffen in dem dies möglich ist ohne ständig mit dem hinweis konfrontiert zu werden, das dies hier eigentlich nichts zur sache täte. möglichkeiten wären die eröffnung eines neuen themas, oder die bereits (wenn auch etwas spät) gemachten vorschläge an die diskussionsteilnehmer entweder selbst einen artikel zur diskussion zur stellen, auf einen anderen blog zu verlinken, auf dem diskutiert werden kann, oder, was ich weniger sinnvoll finde, das ganze ins private zu verschieben.<br />
wenn ihr allerdings von anfang an der meinung seid, die diskussion ist fehl am platz und/oder formal und inhaltlich nicht tragbar, dann wäre es mmn besser und ehrlicher, ihr würdet sie sofort unterbinden und zwar ohne gleichzeitig einen beitrag abzugeben, der als ‚das letzte wort’ eigentlich nur anlass zur weiteren diskussion bietet. </p>
<p>bisher war es unklar, warum einige kommentare plötzlich gelöscht wurden. es scheint, dass auch ihr mods euch nicht ganz einig seid, was genau ihr an der diskussion auszusetzen habt. da hieß es einerseits, die diskussion sei fehl am platz (obwohl im gelöschten kommentar von katharina darauf hingewiesen wurde, dass man sich auf den inhalt des vorgestellten blogs beziehe, in dem nun mal „viel über den Islam und das Leben als Muslimin“ geschrieben wird. nicht nur, sicher, aber es ist doch nicht verwunderlich, das gerade über kontroverse themen diskutiert wird und nicht über die dinge, in denen man sich ohnehin einig ist, bzw denen man offen bzw gleichgültig gegenüber steht). andererseits wurde angemerkt, dass einwände berechtigt und diskussionswürdig seien, aber mehr sachlichkeit und, ja was eigentlich, offenheit für die andere meinung (?) erwünscht sei und diese nicht „komplett negiert“ werden sollte. </p>
<p>es mag sein dass ich leider nicht die kunst beherrsche meinen standpunkt via internet diplomatisch und konsequent zugleich zu vertreten ohne dabei beliebig oder borniert zu wirken, allerdings meine ich, dass dieses pochen auf verständnis nirgendwo so vehement verlangt wird wie in diskussionen, die religionen betreffen. deswegen bin ich der ansicht, dass es berechtig ist zu sagen, dass religion eine sonderstellung einnimmt. dass kritik mit  &#8220;ist eben so&#8221;, &#8220;akzeptier das einfach&#8221;, &#8220;meinungsfreiheit&#8221; oder „wahlfreiheit“ begegnet werden kann ohne dass das den moderatoren selbst unangenehm auffällt und ein (zugegeben stures) pochen auf antworten als „trollen“ oder „derailing“ angesehen wird, habe ich so noch bei keinen anderen diskussionsthemen bemerkt. </p>
<p>ich kann mir die vorsicht, die hier an den tag gelegt wird nur dadurch erklären, dass hinter dem ausgangspunkt der diskussion die interviewte blogschreiberin kübra steht, deren gefühle man hier in schutz nehmen will, und die gefahr, die diskussion könnte islamophoben eine plattform bieten.<br />
zum ersten punkt: es wurde bisher kein einziges mal persönlich bezug auf die blogschreiberin genommen. dass man sich dennoch persönlich angesprochen fühlt, sobald ein thema, das einen selbst betrifft, diskutiert wird, ist nur logisch. dass kritik allerdings von einigen stets als beleidigung aufgefasst wird kann nicht zur folge haben, dass kritik nicht mehr erlaubt ist.<br />
zum zweiten punkt: kann ich sehr gut verstehen und ich sehe auch die problematik, dass häufig der aufschrei bei themen, die den islam betreffen, größer zu sein scheint, als es bei themen die sich mit anderen religionen befassen. das mag in vielen fällen wirklich durch islamophobie begründet sein, bei der mädchenmannschaft sehe ich das problem aber eher darin, dass man hier desöftern kritische artikel über das christentum (sei es in bezug auf homosexualität, abtreibung, ehe etc) liest, mit denen die meisten mitlesenden wohl konform gehen, über den islam aber eher neutrale bis wohlwollende artikel erscheinen, was offensichtlich diskussionswürdig erscheint. dass dabei eher eine „fundamentalkritik an religionen“ herauskommt, anstatt islambashing empfinde ich eigentlich als positiv. </p>
<p>die haltung „jeder hat eben eine andere meinung, die es (ohne erklärung) zu akzeptieren gilt“ ließe sich beliebig auf alle anderen meinungen anwenden. problematisch wird es allerdings, wenn meinungen die lebensrealität anderer negativ beeinflussen. </p>
<p>@alle:</p>
<p>nele sprach  von einer „agnostischen grundhaltung“, die sie sich für einen dialog über religion wünschen würde. wären wir allerdings in der lage diesen dialog auf diese weise zu führen wäre er bereits überflüssig. denn dann hätten wir bereits alle verstanden, dass selbst das was wir als fakten bezeichnen nichts weiter als derzeit unwiderlegte thesen sind mit denen wir nur deswegen arbeiten und nur deswegen an deren richtigkeit ‚glauben’, weil uns momentan bessere alternativen fehlen. dieser ‚faktenglaube’ bedingt aber keinen status quo, weil er sich kritik nicht enzieht und theorien auf dem prüfstand stehen und verworfen werden können, sobald sie sich als falsch herausstellen. dieses ewige infrage-stellen, die unsicherheit, das fehlen der letzten sinnstiftenden antwort, kann wohl für manche ein anlass dafür sein sich eine eigene antwort zu suchen.<br />
praktischerweise geben religionen antworten, theistische sogar besonders viele und besonders klare –  zumindest der harte kern der religionsgemeinschaften lässt keine interpretation zu, bzw nur die eigene. natürlich können religionsanhänger nun sagen, dass sie damit nichts zu tun haben, sie sehr wohl individuell interpretieren, reflektieren, sich emanzipieren. die frage, die sich mir dabei eben stellt, und die ich die ganze zeit zu formulieren versucht habe ist:<br />
wenn man individuell ist, individuell glaubt, individuell lebt, reflektiert, hinterfragt, selbstbestimmt und emanzipiert ist, wozu bedarf es dann der mitgliedschaft in einer gemeinschaft, die hierarchisch strukturiert ist und deren gebote dort, wo sie ihre anhänger erreichen kann, wo sie nicht durch säkulare gesetze überflüssig, bzw beschnitten werden, eben in keinster weise individuell auslegbar sind, ja nicht einmal infrage gestellt werden dürfen?<br />
eine weitere frage, die sich für mich draus ergibt ist, wie es möglich ist auf der einen seite machtstrukturen anzufechten, während man auf der anderen seite selbst an den sinn einer solchen glaubt?</p>
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		<title>Von: maria</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ich-habe-gelaechelt-und-ihnen-zugewunken/#comment-30086</link>
		<dc:creator>maria</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 02:15:02 +0000</pubDate>
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		<description>richtig---@helga... sagte ich schon was über die hitze heute? 

demnächst mehr auf diesem programm--- danke für ihre geduld und außerordentliche nächstenliebe...</description>
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<p>demnächst mehr auf diesem programm&#8212; danke für ihre geduld und außerordentliche nächstenliebe&#8230;</p>
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