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	<title>Kommentare zu: Hilfe, die Prinzessinnen kommen</title>
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		<title>Von: Bettina</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/hilfe-die-prinzessinnen-kommen/#comment-19804</link>
		<dc:creator>Bettina</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 09:06:33 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist eine Tatsache, dass sich kleine Jungs und kleine Mädchen voneinander unterscheiden möchten.

Im Jahre 2009 geschieht das eben mit Wilde Kerle und Lillyfee. Natürlich könnte es im Jahre 2109 so sein, dass Waffen als mädchenhaft gelten und rosa Glitzerponys was für Jungs sind. 

Eine aber wird immer noch so sein: Sie wollen sich abgrenzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine Tatsache, dass sich kleine Jungs und kleine Mädchen voneinander unterscheiden möchten.</p>
<p>Im Jahre 2009 geschieht das eben mit Wilde Kerle und Lillyfee. Natürlich könnte es im Jahre 2109 so sein, dass Waffen als mädchenhaft gelten und rosa Glitzerponys was für Jungs sind. </p>
<p>Eine aber wird immer noch so sein: Sie wollen sich abgrenzen.</p>
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		<title>Von: mensch im mohn</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/hilfe-die-prinzessinnen-kommen/#comment-19734</link>
		<dc:creator>mensch im mohn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 22:37:51 +0000</pubDate>
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		<description>@Klaus:
Mein Kommentar bezog sich darauf, dass du -für mich anscheinend- die Unterschiede im Sozialen als nicht veränderliche Realität ansiehst. Wenn jemand kommt und anfängt zu behaupten, dass die Gebärfähigkeit eines Menschen doch wesentlichen Einfluss auf ihre Identität haben muss, gehen nunmal meine Alarmglocken los.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klaus:<br />
Mein Kommentar bezog sich darauf, dass du -für mich anscheinend- die Unterschiede im Sozialen als nicht veränderliche Realität ansiehst. Wenn jemand kommt und anfängt zu behaupten, dass die Gebärfähigkeit eines Menschen doch wesentlichen Einfluss auf ihre Identität haben muss, gehen nunmal meine Alarmglocken los.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Al</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/hilfe-die-prinzessinnen-kommen/#comment-19729</link>
		<dc:creator>Al</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 20:32:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=5395#comment-19729</guid>
		<description>Richtig, Lurker. Und vor allem sind Kinder ja auch nicht ganz blöd. Sie speichern doch die jeweiligen Personen und Milieus mit den dazugehörigen Ansichten ab und wissen ganz genau, der mag das, die mag was anderes. Hier kannst du das machen, dort kommt das aber gar nicht gut an. Und letztlich holen sich die kleinen Racker dann doch irgendwie, halt woanders, was sie brauchen, solange man sie nicht einsperrt. 

Bei mir zum Beispiel war immer klar, dass meine Mutter sämtlichen Glitzer-Flitter-Flatter-Mädchenkram komplett verachtete. Genauso wusste ich aber, dass es die Freundin XY gab, bei der ich lange Nachmittage in einer rosa Mädchenwelt schwelgen konnte, die zuhause tabu war. Ebenso waren Ausmalbücher bei uns zuhause verpönt. OK, ging ich halt zur kinderlosen Nachbarin XY, die immer schon ein solches verbotenes Teil bereitliegen hatte und selig war, wenn ich stundenlang bei ihr saß, mich mit Süßigkeiten füttern ließ und Seite um Seite ausmalte.

Das gleiche Spielchen mit Comics, Kaugummi, Fernsehen... 

Nach der Auffassung von Leuten, die große Stücke auf ihren erzieherischen Einfluss halten, müsste ich doch als Kind zumindest einen Hauch von Abneigung gegen diese Dinge verspürt haben, die meine Eltern so ablehnten. Aber Fehlanzeige.

Komischerweise käme niemand auf die Idee, diese Pons-Bücher dahingehend zu loben, dass sie doch auch als Abschreckung eingesetzt werden können. Ich bin mir fast sicher, dass meine Mutter mich von meinem Mädchentrip kuriert hätte, hätte sie mich in meiner Freizeit dazu verdonnert, Pferde-Diktate zu schreiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig, Lurker. Und vor allem sind Kinder ja auch nicht ganz blöd. Sie speichern doch die jeweiligen Personen und Milieus mit den dazugehörigen Ansichten ab und wissen ganz genau, der mag das, die mag was anderes. Hier kannst du das machen, dort kommt das aber gar nicht gut an. Und letztlich holen sich die kleinen Racker dann doch irgendwie, halt woanders, was sie brauchen, solange man sie nicht einsperrt. </p>
<p>Bei mir zum Beispiel war immer klar, dass meine Mutter sämtlichen Glitzer-Flitter-Flatter-Mädchenkram komplett verachtete. Genauso wusste ich aber, dass es die Freundin XY gab, bei der ich lange Nachmittage in einer rosa Mädchenwelt schwelgen konnte, die zuhause tabu war. Ebenso waren Ausmalbücher bei uns zuhause verpönt. OK, ging ich halt zur kinderlosen Nachbarin XY, die immer schon ein solches verbotenes Teil bereitliegen hatte und selig war, wenn ich stundenlang bei ihr saß, mich mit Süßigkeiten füttern ließ und Seite um Seite ausmalte.</p>
<p>Das gleiche Spielchen mit Comics, Kaugummi, Fernsehen&#8230; </p>
<p>Nach der Auffassung von Leuten, die große Stücke auf ihren erzieherischen Einfluss halten, müsste ich doch als Kind zumindest einen Hauch von Abneigung gegen diese Dinge verspürt haben, die meine Eltern so ablehnten. Aber Fehlanzeige.</p>
<p>Komischerweise käme niemand auf die Idee, diese Pons-Bücher dahingehend zu loben, dass sie doch auch als Abschreckung eingesetzt werden können. Ich bin mir fast sicher, dass meine Mutter mich von meinem Mädchentrip kuriert hätte, hätte sie mich in meiner Freizeit dazu verdonnert, Pferde-Diktate zu schreiben.</p>
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	<item>
		<title>Von: steve, the pirate</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/hilfe-die-prinzessinnen-kommen/#comment-19727</link>
		<dc:creator>steve, the pirate</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 20:19:25 +0000</pubDate>
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		<description>@ltba: &quot;wieso isn pferde reiten was typisch mädchenhaftes? hat vor hundert jahren noch jeder gemacht.&quot; 
Eben - vor hundert Jahren war reiten etwas eher männliches - heutzutage ist reiten etwas was vor allem kleine Mädchen machen. 

Wenn in 500 Jahren Spielzeugpistolen etwas sein sollten mit dem heuptsächlich Mädchen spielen und Jungs hauptsächlich mit Puppen spielen werden Eltern ganz entsetzt sein, wenn ihr Sohn mit einer Spielzeugpistole spielt. Und ja, dann gibt es bestimmt wieder eine ganz tolle biologistische Begründung warum es vollkommen natürlich ist, dass Mädchen mit Spielzeugpistolen und Jungs mit Puppen spielen. 

@jj: Interssanter link - danke</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ltba: &#8220;wieso isn pferde reiten was typisch mädchenhaftes? hat vor hundert jahren noch jeder gemacht.&#8221;<br />
Eben &#8211; vor hundert Jahren war reiten etwas eher männliches &#8211; heutzutage ist reiten etwas was vor allem kleine Mädchen machen. </p>
<p>Wenn in 500 Jahren Spielzeugpistolen etwas sein sollten mit dem heuptsächlich Mädchen spielen und Jungs hauptsächlich mit Puppen spielen werden Eltern ganz entsetzt sein, wenn ihr Sohn mit einer Spielzeugpistole spielt. Und ja, dann gibt es bestimmt wieder eine ganz tolle biologistische Begründung warum es vollkommen natürlich ist, dass Mädchen mit Spielzeugpistolen und Jungs mit Puppen spielen. </p>
<p>@jj: Interssanter link &#8211; danke</p>
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	<item>
		<title>Von: Lurker</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/hilfe-die-prinzessinnen-kommen/#comment-19723</link>
		<dc:creator>Lurker</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 18:28:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=5395#comment-19723</guid>
		<description>Kinder lassen sich von geschlechterneutraler Erziehung nicht im geringsten beeindrucken. Solche Ansaetze scheitern an der Realitaet. Fuer jedes Kind ist sein Geschlecht eines seiner offensichtlichsten persoenlichen Merkmale. Darum wird es sich in der Regel der jeweiligen Peer-Group anschliessen. Hier &quot;gegenzusteuern&quot; ist bestenfalls beknackt, schlimmstenfalls grausam.

Man muss natuerlich dieser Entwicklung keinen Vorschub leisten (rosa/blaue Strampler ...). Haben wir auch nicht gemacht. Trotzdem hat Madame nun eine Sammlung von Einhorn-Handtaeschchen und Sohnemann eine Schublade voller Spielzeugknarren. Wenns gluecklich macht. Es gibt auch wirklich groessere Probleme.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder lassen sich von geschlechterneutraler Erziehung nicht im geringsten beeindrucken. Solche Ansaetze scheitern an der Realitaet. Fuer jedes Kind ist sein Geschlecht eines seiner offensichtlichsten persoenlichen Merkmale. Darum wird es sich in der Regel der jeweiligen Peer-Group anschliessen. Hier &#8220;gegenzusteuern&#8221; ist bestenfalls beknackt, schlimmstenfalls grausam.</p>
<p>Man muss natuerlich dieser Entwicklung keinen Vorschub leisten (rosa/blaue Strampler &#8230;). Haben wir auch nicht gemacht. Trotzdem hat Madame nun eine Sammlung von Einhorn-Handtaeschchen und Sohnemann eine Schublade voller Spielzeugknarren. Wenns gluecklich macht. Es gibt auch wirklich groessere Probleme.</p>
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	<item>
		<title>Von: 1tba</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/hilfe-die-prinzessinnen-kommen/#comment-19719</link>
		<dc:creator>1tba</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 17:03:05 +0000</pubDate>
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		<description>wieso isn pferde reiten was typisch mädchenhaftes? hat vor hundert jahren noch jeder gemacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wieso isn pferde reiten was typisch mädchenhaftes? hat vor hundert jahren noch jeder gemacht.</p>
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	<item>
		<title>Von: jj</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/hilfe-die-prinzessinnen-kommen/#comment-19716</link>
		<dc:creator>jj</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 15:31:18 +0000</pubDate>
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		<description>Lucie,

also, Pferdemädchen sind ja schon ein Phänomen. Ganz interessantes Paper in dem Zusammenhang.

http://www.uni-kassel.de/fb7/psychologie/pers/euler/RecPubs/Detmold.pdf

Zitat - &quot;[Wg. Motorisierung der Gesellschaft ist  r]eiten ... nicht mehr männliches Geschlechtsstereotyp und damit offen für weibliche Besetzung.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lucie,</p>
<p>also, Pferdemädchen sind ja schon ein Phänomen. Ganz interessantes Paper in dem Zusammenhang.</p>
<p><a href="http://www.uni-kassel.de/fb7/psychologie/pers/euler/RecPubs/Detmold.pdf" rel="nofollow">http://www.uni-kassel.de/fb7/psychologie/pers/euler/RecPubs/Detmold.pdf</a></p>
<p>Zitat &#8211; &#8220;[Wg. Motorisierung der Gesellschaft ist  r]eiten &#8230; nicht mehr männliches Geschlechtsstereotyp und damit offen für weibliche Besetzung.&#8221;</p>
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	<item>
		<title>Von: susimaus</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/hilfe-die-prinzessinnen-kommen/#comment-19714</link>
		<dc:creator>susimaus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 15:09:15 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Es geht ja hier nicht um biologische Änderungen, also das biologische Geschlecht, sondern um sozial vorgeschriebene/tradierte Geschlechterrollen und deren Aufbrechen – Geschlecht als soziale Kategorie&quot;

So isses.

&quot;Ja, es gibt die Schubladen und die sollten wir aufbrechen. Aber wie geschieht das am Besten?&quot;

Zum Beispiel, indem Erwachsene eben nicht schon beim Fötus und dann beim Säugling ständig auf dessen Geschlecht bezugnehmen. Indem man nicht rosa und blaue Sachen kauft und &quot;typisches&quot; Spielzeug. Ich bin sicher, dass Kinder sich ihres Geschlechtes bewusst werden können, ohne sich weitest möglich vom anderen zu distanzieren. In meiner Kindheit ging das.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es geht ja hier nicht um biologische Änderungen, also das biologische Geschlecht, sondern um sozial vorgeschriebene/tradierte Geschlechterrollen und deren Aufbrechen – Geschlecht als soziale Kategorie&#8221;</p>
<p>So isses.</p>
<p>&#8220;Ja, es gibt die Schubladen und die sollten wir aufbrechen. Aber wie geschieht das am Besten?&#8221;</p>
<p>Zum Beispiel, indem Erwachsene eben nicht schon beim Fötus und dann beim Säugling ständig auf dessen Geschlecht bezugnehmen. Indem man nicht rosa und blaue Sachen kauft und &#8220;typisches&#8221; Spielzeug. Ich bin sicher, dass Kinder sich ihres Geschlechtes bewusst werden können, ohne sich weitest möglich vom anderen zu distanzieren. In meiner Kindheit ging das.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lucie</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/hilfe-die-prinzessinnen-kommen/#comment-19709</link>
		<dc:creator>Lucie</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 13:38:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=5395#comment-19709</guid>
		<description>Also Reithöfe haben jetzt eigentlich nicht viel geschlechtsspezifisches an sich... jedenfalls nicht die, die ich kenne. Da ist das Problem wohl eher die Riege der Pferdebücher, -zeitschriften und -produkte für Kinder, die sich bedauerlicherweise primär an Mädchen richten. 

Was die extremen Maßnahmen angeht... das würde ich so nicht sehen. Es geht ja hier nicht um biologische Änderungen, also das biologische Geschlecht, sondern um sozial vorgeschriebene/tradierte Geschlechterrollen und deren Aufbrechen - Geschlecht als soziale Kategorie. Kann man die deiner Meinung nach ebenfalls nur mit &quot;extremen Maßnahmen&quot; ändern?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also Reithöfe haben jetzt eigentlich nicht viel geschlechtsspezifisches an sich&#8230; jedenfalls nicht die, die ich kenne. Da ist das Problem wohl eher die Riege der Pferdebücher, -zeitschriften und -produkte für Kinder, die sich bedauerlicherweise primär an Mädchen richten. </p>
<p>Was die extremen Maßnahmen angeht&#8230; das würde ich so nicht sehen. Es geht ja hier nicht um biologische Änderungen, also das biologische Geschlecht, sondern um sozial vorgeschriebene/tradierte Geschlechterrollen und deren Aufbrechen &#8211; Geschlecht als soziale Kategorie. Kann man die deiner Meinung nach ebenfalls nur mit &#8220;extremen Maßnahmen&#8221; ändern?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/hilfe-die-prinzessinnen-kommen/#comment-19707</link>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 13:16:44 +0000</pubDate>
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		<description>@susimaus:
Ich glaube sehr wohl, daß es ein Bedürfnis gibt sich und seine Gruppenzugehörigkeit nach Außen zu dokumentieren. Natürlich hat Identität auch etwas mit Abgrenzung zu tun und damit sind potenzielle Konfliktmöglichkeiten gegeben, wenn die Abgrenzung auch eine unterschiedliche Wertigkeit beinhaltet.

Und - das ist der Unterschied zu allen anderen sozialen Gruppen - ich kann meine Zugehörigkeit nur mit äußert extremen Maßnahmen ändern. Deshalb gibt es ja so intensive Debatten über Mann und Frau und was diesen zugeschrieben wird.  


Ja, es gibt die Schubladen und die sollten wir aufbrechen. Aber wie geschieht das am Besten?  

@steve, thje pirate
Nehmen wir das geringe Interesse von Jungen am Reiten. Männliche Vorbilder? Gibt es in Form von Cowboys, Indianern, Ritter und Kavallerie massenhaft und wird von Jungs mit anderen Spielzeug auch häufig gespielt. Reitende Männer sind oft Helden. Ist Reiten also unmännlich? Nein, kann also nicht wirklich sein.

Ich schließe daraus, daß die existierende Angebote für Pferdereiten nicht &quot;geschlechtsneutral&quot; sind und den Bedürfnissen von Jungen gerecht werden, sondern primär auf Mädchen ausgerichtet sind. 

Die Frage müsste also lauten, wie verändere ich den Reitunterrricht so, daß er Jungs und Mädchen gleich anspricht. 

Oder als ersten Schritt, vielleicht muß ich eine Generation Jungs erst mal getrennt an Pferde heranführen und kann dann in einen zweiten Schritt wieder den gemeinsamen Reitunterricht.

Pferdehöfe für Männer sind toll, nur wo sind die Pferdehöfe für Jungs?
Unterschiede sind da und nur wenn sie bei den Angeboten berücksichtigt werden gibt es eine Chance alle für Reiten zu begeistern, die es wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@susimaus:<br />
Ich glaube sehr wohl, daß es ein Bedürfnis gibt sich und seine Gruppenzugehörigkeit nach Außen zu dokumentieren. Natürlich hat Identität auch etwas mit Abgrenzung zu tun und damit sind potenzielle Konfliktmöglichkeiten gegeben, wenn die Abgrenzung auch eine unterschiedliche Wertigkeit beinhaltet.</p>
<p>Und &#8211; das ist der Unterschied zu allen anderen sozialen Gruppen &#8211; ich kann meine Zugehörigkeit nur mit äußert extremen Maßnahmen ändern. Deshalb gibt es ja so intensive Debatten über Mann und Frau und was diesen zugeschrieben wird.  </p>
<p>Ja, es gibt die Schubladen und die sollten wir aufbrechen. Aber wie geschieht das am Besten?  </p>
<p>@steve, thje pirate<br />
Nehmen wir das geringe Interesse von Jungen am Reiten. Männliche Vorbilder? Gibt es in Form von Cowboys, Indianern, Ritter und Kavallerie massenhaft und wird von Jungs mit anderen Spielzeug auch häufig gespielt. Reitende Männer sind oft Helden. Ist Reiten also unmännlich? Nein, kann also nicht wirklich sein.</p>
<p>Ich schließe daraus, daß die existierende Angebote für Pferdereiten nicht &#8220;geschlechtsneutral&#8221; sind und den Bedürfnissen von Jungen gerecht werden, sondern primär auf Mädchen ausgerichtet sind. </p>
<p>Die Frage müsste also lauten, wie verändere ich den Reitunterrricht so, daß er Jungs und Mädchen gleich anspricht. </p>
<p>Oder als ersten Schritt, vielleicht muß ich eine Generation Jungs erst mal getrennt an Pferde heranführen und kann dann in einen zweiten Schritt wieder den gemeinsamen Reitunterricht.</p>
<p>Pferdehöfe für Männer sind toll, nur wo sind die Pferdehöfe für Jungs?<br />
Unterschiede sind da und nur wenn sie bei den Angeboten berücksichtigt werden gibt es eine Chance alle für Reiten zu begeistern, die es wollen.</p>
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