Gedenken an Pogrome, feministische Kämpfe in der DDR – kurz verlinkt

von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 261 von 333 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Bei der Jüdischen Allgemeinen beschreibt Margot Friedländer, wie sie als 17-jährige die antisemitischen Pogrome am 9. November 1938 und deren Nachwirkungen in Berlin erlebte: „Hitler müsste eines Tages gehen, dachten wir. Irgendwann würden die Deutschen nicht mehr hinnehmen, was man uns Juden antat. Doch dieser Tag kam nicht. Nach der »Reichskristallnacht« wurde uns unmissverständlich klar: Niemand würde uns helfen.“

Feminismus-Geschichte in Deutschland wird immer wieder sehr perspektivisch sehr beschränkt erzählt, z.B. auch als eine vor allem west-deutsche Geschichte. Katrin Gottschalk schreibt in der Frankfurter Rundschau über feministische Auseinandersetzungen in der DDR und Wende-Enttäuschungen.

Das maiz, das Autonome Zentrum von & für Migrantinnen in Linz, wird zwanzig Jahre alt. migrazine spricht mit den drei Gründerinnen Tania Araujo, Luzenir Caixeta und Rubia Salgado über die Geschichte des Zentrums, Reflexionen und die Zukunft, die u.a. die Gründung der „Universität der Ignorant_innen“ bereithält.

Und noch ein Geburtstag: Das Bielefelder Online-Magazin weird feiert 7-jähriges Bestehen:

englischsprachge Links

Nach wie vor ist Kunst eine sehr männlich dominierte Domäne. Und auch im Rückblick werden meistens jene Frauen, die tätig wurden, nicht in den Kanon aufgenommen, bleiben ganz unerwähnt oder Männer eignen sich die Werke an. Flavorwire stellt dafür 10 abstrakte Künstlerinnen.

Noch mehr Künstlerinnen stellt Hyperallergic vor: „The Women Tagging and Painting the Streets of Bogotá„.

Die Naturwissenschaften sind gar nicht männlich dominiert?! Das zumindest behauptete ein Artikel in der New York Times, der sich auf eine aktuelle wissenschaftliche Studie bezieht. Ein Beitrag auf slate.com nimmt diesen Quatsch super auseinander und erklärt noch einmal, was das Problem an der Auswertung der Studie sei.

Termin

Am 21. und 22. November in Berlin, Ballhaus Naunynstraße: „Performing Back“ (Facebook-Link), eine künstlerische Auseinandersetzung von Simone Dede Ayivi mit der Kontinuität deutscher kolonialer Vergangenheit.




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Eintrag geschrieben: Mittwoch, 12. November 2014 um 14:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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Ein Kommentar

  1. Daria sagt:

    Und noch ein kurzfristig anberaumter Termin (kann der evtl. noch nachträglich aufgenommen werden?):

    Morgen (Freitag, 14.11. zwischen 16:30 und 19 Uhr) gibt es in STUTTGART eine Demo von sogenannten „Lebensschützern“, sprich Abtreibungsgegnern, die versuchen zu verhindern, dass die örtliche Klinik für Schwangerschaftsabbrüche einen neuen Mietvertrag unterschreiben kann. Gegendemo werden wir auf die Schnelle nicht organisieren können, aber vielleicht einfach Präsenz zeigen:

    http://www.facebook.com/events/694240674017081/