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	<title>Kommentare zu: Für eine lebendige feministische Debatte</title>
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		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/fur-eine-lebendige-feministische-debatte/#comment-4543</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 01:40:20 +0000</pubDate>
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		<description>..und vor allem sollte man aufpassen, in wessen Tradition man sich begibt, wenn man die Hexenverfolgung als feministisches Thema entdeckt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>..und vor allem sollte man aufpassen, in wessen Tradition man sich begibt, wenn man die Hexenverfolgung als feministisches Thema entdeckt.</p>
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		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/fur-eine-lebendige-feministische-debatte/#comment-4542</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 00:51:16 +0000</pubDate>
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		<description>P.S.: Womit ich natürlich nicht Schwarzers &quot;Feminismus&quot; auf eine Stufe mit Nationalsozialismus stellen will - Das Argument war vielleicht auch etwas unglücklich. Nur sollte man aufpassen, wen man für große Menschheitskatastrophen die Schuld in die Schuhe schiebt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>P.S.: Womit ich natürlich nicht Schwarzers &#8220;Feminismus&#8221; auf eine Stufe mit Nationalsozialismus stellen will &#8211; Das Argument war vielleicht auch etwas unglücklich. Nur sollte man aufpassen, wen man für große Menschheitskatastrophen die Schuld in die Schuhe schiebt.</p>
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		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/fur-eine-lebendige-feministische-debatte/#comment-4541</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 00:41:22 +0000</pubDate>
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		<description>@Jassy: Ja, nur war es im Fall der Hexenverfolgung keine Verschwörung der Frauen, ihre angeblich größere Schwäche für den Satan war Ursache für die höheren weiblichen Opfer. (In manchen Regionen wurden auch mehr Männer Opfer)

Warum die Tatsache der Hexenvervolgung dazu legitimieren soll, Sexismus und Antisemitismus auf eine Stufe zu stellen will sich mir nicht erschließen.

Aufschlußreich zur Mythenbildung über die Hexenverfolgung (und der Rolle der Nationalsozialisten dabei):

http://www.historicum.net/themen/hexenforschung/thementexte/rezeption/art/Neun_Millionen/html/ca/0e43e9dea3/

&lt;blockquote&gt;Jede Parallelisierung der Hexenverfolgungen mit den langfristigen und großräumig organisierten Vernichtungsprogrammen der NS-Zeit ist unhaltbar.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jassy: Ja, nur war es im Fall der Hexenverfolgung keine Verschwörung der Frauen, ihre angeblich größere Schwäche für den Satan war Ursache für die höheren weiblichen Opfer. (In manchen Regionen wurden auch mehr Männer Opfer)</p>
<p>Warum die Tatsache der Hexenvervolgung dazu legitimieren soll, Sexismus und Antisemitismus auf eine Stufe zu stellen will sich mir nicht erschließen.</p>
<p>Aufschlußreich zur Mythenbildung über die Hexenverfolgung (und der Rolle der Nationalsozialisten dabei):</p>
<p><a href="http://www.historicum.net/themen/hexenforschung/thementexte/rezeption/art/Neun_Millionen/html/ca/0e43e9dea3/" rel="nofollow">http://www.historicum.net/themen/hexenforschung/thementexte/rezeption/art/Neun_Millionen/html/ca/0e43e9dea3/</a></p>
<blockquote><p>Jede Parallelisierung der Hexenverfolgungen mit den langfristigen und großräumig organisierten Vernichtungsprogrammen der NS-Zeit ist unhaltbar.</p></blockquote>
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		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/fur-eine-lebendige-feministische-debatte/#comment-3892</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 10:45:44 +0000</pubDate>
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		<description>Feindbilder dem Feindbilder nützen - insbesondere wenn der andere sich wg. erfolgreich eingeredeter Schuldgefühle nicht wehrt und sich alles gefallen lässt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Feindbilder dem Feindbilder nützen &#8211; insbesondere wenn der andere sich wg. erfolgreich eingeredeter Schuldgefühle nicht wehrt und sich alles gefallen lässt.</p>
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		<title>Von: Jassy</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/fur-eine-lebendige-feministische-debatte/#comment-3887</link>
		<dc:creator>Jassy</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 07:58:25 +0000</pubDate>
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		<description>Der Massenmord an Juden wurde damit gerechtfertigt, man sei ja Opfer der heimtückischen Juden und handle nur in Notwehr.

Die Form der Rechtfertigung erinnert mich irgendwie an die guten, alten Hexenverbrennungen...in dem Falle: score für azundris...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Massenmord an Juden wurde damit gerechtfertigt, man sei ja Opfer der heimtückischen Juden und handle nur in Notwehr.</p>
<p>Die Form der Rechtfertigung erinnert mich irgendwie an die guten, alten Hexenverbrennungen&#8230;in dem Falle: score für azundris&#8230;</p>
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		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/fur-eine-lebendige-feministische-debatte/#comment-3881</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 23:54:18 +0000</pubDate>
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		<description>(weeks later..???)

Azundris, wenn du den Vergleich zwischen Juden und Frauen harmlos findest, dann ist dir mir Argumenten auch nicht zu helfen, fürchte ich. Nur soviel, vielleicht: Der Massenmord an Juden wurde damit gerechtfertigt, man sei ja Opfer der heimtückischen Juden und handle nur in Notwehr.

Glücklicherweise werden solche Vergleiche nur von sehr wenigen Feministinnen als unproblematisch erachtet..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>(weeks later..???)</p>
<p>Azundris, wenn du den Vergleich zwischen Juden und Frauen harmlos findest, dann ist dir mir Argumenten auch nicht zu helfen, fürchte ich. Nur soviel, vielleicht: Der Massenmord an Juden wurde damit gerechtfertigt, man sei ja Opfer der heimtückischen Juden und handle nur in Notwehr.</p>
<p>Glücklicherweise werden solche Vergleiche nur von sehr wenigen Feministinnen als unproblematisch erachtet..</p>
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	<item>
		<title>Von: Jassy</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/fur-eine-lebendige-feministische-debatte/#comment-3873</link>
		<dc:creator>Jassy</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 16:55:41 +0000</pubDate>
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		<description>Gut, aber mach das mal der blöden Allgemeinheit (wie mir), die das Buch nich gelesen hat, klar: Hingegen das Titelblatt vom Spiegel, wo die ganzen Frauen mit ihren super-tollen Berufsbezeichnungen drauf abgebildet waren (Titel wie gesagt &quot;Alphamädchen&quot;), wird der Allgemeinheit schon eher vertraut sein und dann kommt es automatisch zu entsprechenden Assoziationen....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, aber mach das mal der blöden Allgemeinheit (wie mir), die das Buch nich gelesen hat, klar: Hingegen das Titelblatt vom Spiegel, wo die ganzen Frauen mit ihren super-tollen Berufsbezeichnungen drauf abgebildet waren (Titel wie gesagt &#8220;Alphamädchen&#8221;), wird der Allgemeinheit schon eher vertraut sein und dann kommt es automatisch zu entsprechenden Assoziationen&#8230;.</p>
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		<title>Von: Tobias</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/fur-eine-lebendige-feministische-debatte/#comment-3871</link>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 16:50:57 +0000</pubDate>
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		<description>@Jassy: Alphamädchen ist ein Wortspiel mit Alphamännchen. Das ist Ironie. Die Autorinnen rennen bestimmt nicht durch die Gegend und erzählen anderen, dass sie Alphamädchen sind. Sie sagen aber schon, dass sie wissen was sie sie wollen, und dafür eintreten. 
Und ist es verkehrt, zu wissen, was man will? Und dafür zu kämpfen? 
Übrigens ist das alles im Vorwort des Buches erklärt, damit es eben NICHT zu solchen Missverständnissen kommt. Aber das nur am Rande.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jassy: Alphamädchen ist ein Wortspiel mit Alphamännchen. Das ist Ironie. Die Autorinnen rennen bestimmt nicht durch die Gegend und erzählen anderen, dass sie Alphamädchen sind. Sie sagen aber schon, dass sie wissen was sie sie wollen, und dafür eintreten.<br />
Und ist es verkehrt, zu wissen, was man will? Und dafür zu kämpfen?<br />
Übrigens ist das alles im Vorwort des Buches erklärt, damit es eben NICHT zu solchen Missverständnissen kommt. Aber das nur am Rande.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Jassy</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/fur-eine-lebendige-feministische-debatte/#comment-3866</link>
		<dc:creator>Jassy</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 15:49:06 +0000</pubDate>
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		<description>Und zur Rede von Alice Schwarzer: Nein, ich finde Selbstbezeichnungen junger Feministinnen wie &quot;Alphamädchen&quot; auch nicht sonderlich originell und obendrein noch diskriminierend!

Wo es ein Alphamädchen gibt, da gibt es doch auch ein Beta-, Delta- etc..Mädchen. Und wer sollen letztere sein? Jene, die nicht Karriere gemacht haben, oder/und nicht Jura o.ä. studiert haben? Ist man dann automatisch Mensch/Frau 2.Klasse?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und zur Rede von Alice Schwarzer: Nein, ich finde Selbstbezeichnungen junger Feministinnen wie &#8220;Alphamädchen&#8221; auch nicht sonderlich originell und obendrein noch diskriminierend!</p>
<p>Wo es ein Alphamädchen gibt, da gibt es doch auch ein Beta-, Delta- etc..Mädchen. Und wer sollen letztere sein? Jene, die nicht Karriere gemacht haben, oder/und nicht Jura o.ä. studiert haben? Ist man dann automatisch Mensch/Frau 2.Klasse?</p>
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		<title>Von: Jassy</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/fur-eine-lebendige-feministische-debatte/#comment-3865</link>
		<dc:creator>Jassy</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 15:41:20 +0000</pubDate>
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		<description>Insgesamt stimme ich Simon zu: Auch ich habe manchmal das Gefühl, dass es einigen, die sich Femistinnen nennen, darum geht eine &quot;Frauenwelt&quot; zu erschaffen, so wie die Männer vorher eine &quot;Männerwelt&quot; erschaffen haben, getreu dem Motto &quot;Jetzt sind wir mal dran&quot;. Davon halte ich reichlich wenig!
Hier muss man ganz klar aufpassen, dass die eigenen Bestrebungen zur Gleichberechtigung nicht in einen Racheakt ausarten, der wiederum den Krieg zwischen den Geschlechtern zur Folge hätte (wenn auch dieses Mal wohl mit vertauschten Rollen).
Wer nach Rechten schreit, muss zum Beispiel auch die damit verbundenen Pflichten in Kauf nehmen wollen (Beispiel: Recht der Frauen zur Bundeswehr zu gehen = Pflicht Wehrdienst oder Zivildienst zu leisten), aber davon ist bislang kaum die Rede in feministischen Schriften.

Und zu dem Thema &quot;Provokation um der Provokation willen&quot;. Was sollen denn verschenkte Mösensekrete, herzförmige Ausschnitte am Arsch (Lady Bitch Ray) im Fernsehen sonst bezwecken?! Aber wenn Bushido ein (herzförmiges )Loch in die Vorderseite seiner Hose schneidern würde, dann wäre das Geschrei wahrscheinlich groß...klar: Macho blabla...

Ich finde es einfach wenig förderlich &quot;Gleiches mit Gleichem&quot; zu vergelten, das nachzuahmen, was man beim anderen verachtet...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt stimme ich Simon zu: Auch ich habe manchmal das Gefühl, dass es einigen, die sich Femistinnen nennen, darum geht eine &#8220;Frauenwelt&#8221; zu erschaffen, so wie die Männer vorher eine &#8220;Männerwelt&#8221; erschaffen haben, getreu dem Motto &#8220;Jetzt sind wir mal dran&#8221;. Davon halte ich reichlich wenig!<br />
Hier muss man ganz klar aufpassen, dass die eigenen Bestrebungen zur Gleichberechtigung nicht in einen Racheakt ausarten, der wiederum den Krieg zwischen den Geschlechtern zur Folge hätte (wenn auch dieses Mal wohl mit vertauschten Rollen).<br />
Wer nach Rechten schreit, muss zum Beispiel auch die damit verbundenen Pflichten in Kauf nehmen wollen (Beispiel: Recht der Frauen zur Bundeswehr zu gehen = Pflicht Wehrdienst oder Zivildienst zu leisten), aber davon ist bislang kaum die Rede in feministischen Schriften.</p>
<p>Und zu dem Thema &#8220;Provokation um der Provokation willen&#8221;. Was sollen denn verschenkte Mösensekrete, herzförmige Ausschnitte am Arsch (Lady Bitch Ray) im Fernsehen sonst bezwecken?! Aber wenn Bushido ein (herzförmiges )Loch in die Vorderseite seiner Hose schneidern würde, dann wäre das Geschrei wahrscheinlich groß&#8230;klar: Macho blabla&#8230;</p>
<p>Ich finde es einfach wenig förderlich &#8220;Gleiches mit Gleichem&#8221; zu vergelten, das nachzuahmen, was man beim anderen verachtet&#8230;</p>
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