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	<title>Kommentare zu: Frauenzimmer: &#8220;Frauen sind die besseren Menschen&#8221;</title>
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		<title>Von: marina</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/frauenzimmer-frauen-sind-die-besseren-menschen/#comment-21138</link>
		<dc:creator>marina</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 16:12:24 +0000</pubDate>
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		<description>ich muss gestehen, die erste folge hab ich nicht gesehn. aber ich hab letzte woche mal reingezappt, verzeiht mir, dass ich weder datum noch die entsprechenden kommentatorinnen reproduzieren kann.
es ging um hausarbeit. und ganz gegen meine erwartung kam sinngemaess der kommentar &quot;mein mann buegelt seine hemden dann schon, wenn er sie braucht&quot;. eine andere (von mir nicht identifizierbare) anwesende meinte dann, dass ihr mann immer staubsaugt, er macht das halt gerne. und eine dritte erklaerte etwas spaeter, dass sie nun mal nicht kochen kann und mag, macht ja nix.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich muss gestehen, die erste folge hab ich nicht gesehn. aber ich hab letzte woche mal reingezappt, verzeiht mir, dass ich weder datum noch die entsprechenden kommentatorinnen reproduzieren kann.<br />
es ging um hausarbeit. und ganz gegen meine erwartung kam sinngemaess der kommentar &#8220;mein mann buegelt seine hemden dann schon, wenn er sie braucht&#8221;. eine andere (von mir nicht identifizierbare) anwesende meinte dann, dass ihr mann immer staubsaugt, er macht das halt gerne. und eine dritte erklaerte etwas spaeter, dass sie nun mal nicht kochen kann und mag, macht ja nix.</p>
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		<title>Von: Emily</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/frauenzimmer-frauen-sind-die-besseren-menschen/#comment-20755</link>
		<dc:creator>Emily</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 12:59:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Magda:
Hab ich mir gedacht, dass du das so meinst. Deckt sich dann nämlich mit dem, was ich so bisher gehört hab. Wollte trotzdem nur noch mal sichergehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Magda:<br />
Hab ich mir gedacht, dass du das so meinst. Deckt sich dann nämlich mit dem, was ich so bisher gehört hab. Wollte trotzdem nur noch mal sichergehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Magda</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/frauenzimmer-frauen-sind-die-besseren-menschen/#comment-20753</link>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 12:52:54 +0000</pubDate>
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		<description>@ Emily

sorry, ich meine, dass die Unterschiede zwischen Frauen (beziehungsweise Männern) größer sind als die Unterschiede zwischen Mann und Frau per se.

(das lösen die Amis irgendwie besser mit &quot;between&quot; und &quot;among&quot; ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Emily</p>
<p>sorry, ich meine, dass die Unterschiede zwischen Frauen (beziehungsweise Männern) größer sind als die Unterschiede zwischen Mann und Frau per se.</p>
<p>(das lösen die Amis irgendwie besser mit &#8220;between&#8221; und &#8220;among&#8221; ;-)</p>
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	<item>
		<title>Von: Emily</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/frauenzimmer-frauen-sind-die-besseren-menschen/#comment-20751</link>
		<dc:creator>Emily</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 12:46:55 +0000</pubDate>
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		<description>@Magda:
&quot;dass die Unterschiede zwischen den Geschlechtern viel größer sind als zwischen den Geschlechtern&quot;
Hä??</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Magda:<br />
&#8220;dass die Unterschiede zwischen den Geschlechtern viel größer sind als zwischen den Geschlechtern&#8221;<br />
Hä??</p>
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		<title>Von: Mat</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/frauenzimmer-frauen-sind-die-besseren-menschen/#comment-20750</link>
		<dc:creator>Mat</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 12:27:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Magda:
&quot;Sprichst du von R.W. Connell? Dann ist deine Analyse von Connell’s Grundaussage nicht ganz richtig. Er sagt zwar, wie du richtig feststellst, dass die Unterschiede zwischen den Geschlechtern viel größer sind als zwischen den Geschlechtern, aber er spricht ganz eindeutig von so etwas wie (ideologisch fundierter) universeller “Männlichkeit” und “Weiblichkeit”.&quot;

(Das mit den Unterschieden hatte ich jetzt nicht von ihm)
Ideologisch fundiert mag sie ja sein, die Dichotomie. Nur: Wenn man das Ganze analysiert, dann sollte man nicht haargenau den gleichen Fehler machen. 

Aber ich denke, da sind wir uns tatsächlich einig :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Magda:<br />
&#8220;Sprichst du von R.W. Connell? Dann ist deine Analyse von Connell’s Grundaussage nicht ganz richtig. Er sagt zwar, wie du richtig feststellst, dass die Unterschiede zwischen den Geschlechtern viel größer sind als zwischen den Geschlechtern, aber er spricht ganz eindeutig von so etwas wie (ideologisch fundierter) universeller “Männlichkeit” und “Weiblichkeit”.&#8221;</p>
<p>(Das mit den Unterschieden hatte ich jetzt nicht von ihm)<br />
Ideologisch fundiert mag sie ja sein, die Dichotomie. Nur: Wenn man das Ganze analysiert, dann sollte man nicht haargenau den gleichen Fehler machen. </p>
<p>Aber ich denke, da sind wir uns tatsächlich einig :)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Magda</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/frauenzimmer-frauen-sind-die-besseren-menschen/#comment-20749</link>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 12:04:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=5884#comment-20749</guid>
		<description>@ Antje Schrupp

&lt;blockquote&gt;&quot;ich fände es halt schöner, wenn ich mit Feministinnen anderer “Richtungen” wie dir über die Dinge streiten könnte, an denen wir tatsächlich unterschiedlicher Meinung sind&quot;&lt;/blockquote&gt;

Ich dachte, dass wir das hier gerade tun.

&lt;blockquote&gt;&quot;Aber ich habe den Eindruck, deine Meinung über “den Differenzfeminismus” (oder was du dafür hältst) steht ohnehin schon fest.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Mit Verlaub, aber das ist nicht meine Meinung. In der akademischen Welt und in der politischen Arena gibt es verschiedene feministische Strömungen, die sehr wohl relativ klar definiert werden können (und wurden). Genauso wie der marxistische Feminismus die Kategorie Geschlecht um die Kategorie Klasse erweitert, steht der Differenzfeminismus für eine klare Differenz der Geschlechter, ohne gleichzeitig und explizit auf die Unterschiede zwischen den Geschlechtern hinzuweisen. Völlig klar, dass man dem Label Differenzfeminismus neues Leben enhauchen kann und es völlig neu definieren kann, aber der Ursprung lässt sich nicht verleugnen.

Für alle Interessierte hier eine kleine (aber nicht vollkommen ausgeschöpfte) &lt;a href=&quot;http://powerpuffemanzen.de/powerpuff-hp/texte/feminismus.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Zusammenfassung der verschiedenen Feminismen&lt;/a&gt;.

Und noch einmal, um meinen Kritikpunkt zu verdeutlichen:

Ich glaube in der Tat, dass es Ideen und Ideologien von Männlichkeit und Weiblichkeit gibt und in der Konsequenz auch das &quot;universale männliche Geschlecht&quot;, welche enormen Einfluß auf unsere Lebenswelten haben (und jegliche Rechts- und Sozialstaatlichen Systeme in der Vergangenheit bis heute strukturierten), aber dass man diese Ideologie nicht reproduzieren muss, in dem man sie fortwährend anerkennt. Denn sie ist eine Ideologie und lebt von all denjenigen, die diese reproduzieren.

@ Mat

&lt;blockquote&gt;
&quot;Man kann ja von Connell halten was man möchte, aber die Analyse einer universalen Männlichkeit und Weiblichkeit hat er schon in den 1980ern sehr gründlich widerlegt.&quot;
&lt;/blockquote&gt;

Sprichst du von R.W. Connell? Dann ist deine Analyse von Connell&#039;s Grundaussage nicht ganz richtig. Er sagt zwar, wie du richtig feststellst, dass die Unterschiede zwischen den Geschlechtern viel größer sind als zwischen den Geschlechtern, aber er spricht ganz eindeutig von so etwas wie (ideologisch fundierter) universeller &quot;Männlichkeit&quot; und &quot;Weiblichkeit&quot;. In seinem Buch &lt;em&gt;Gender&lt;/em&gt; (2002) steht: &quot;Dichotomous gender symbolism is very strong in Western Culture, so it is not surprising that when reserachers think about sex and gender, what they &#039;see&#039; is difference.&quot;

&lt;blockquote&gt;
&quot;Wir kamen ja von “Frauen sind bessere Menschen”, und diese Haltung kommt nach meiner Aufassung – neben der urbürgerlichen Geschlechterideologie des vorletzten Jahrhunderts – auch aus manchen Feminismus, der sich gerade nicht als Differenzfeminismus versteht. Das klingt paradox, aber das ist es ja auch ;) (...) So eine weitgehende Diskussion wollte ich eigentlich nicht führen, da werden wir uns sowieso kaum einig werden..&quot;&lt;/blockquote&gt;

Mit dem ersten Teil stimme ich überein. Viele Feminismen reproduzieren bis heute Zweigeschlechtlichkeit, weil es eine übersichtliche Analyse ist, allerdings der wahren Komplexität unserer Gesellschaft kaum gerecht wird. Aber es gibt durchaus feministische Strömungen, die sich solch einer komplexen Analyse annehmen. So uneinig sind wir uns nicht, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Antje Schrupp</p>
<blockquote><p>&#8220;ich fände es halt schöner, wenn ich mit Feministinnen anderer “Richtungen” wie dir über die Dinge streiten könnte, an denen wir tatsächlich unterschiedlicher Meinung sind&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich dachte, dass wir das hier gerade tun.</p>
<blockquote><p>&#8220;Aber ich habe den Eindruck, deine Meinung über “den Differenzfeminismus” (oder was du dafür hältst) steht ohnehin schon fest.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mit Verlaub, aber das ist nicht meine Meinung. In der akademischen Welt und in der politischen Arena gibt es verschiedene feministische Strömungen, die sehr wohl relativ klar definiert werden können (und wurden). Genauso wie der marxistische Feminismus die Kategorie Geschlecht um die Kategorie Klasse erweitert, steht der Differenzfeminismus für eine klare Differenz der Geschlechter, ohne gleichzeitig und explizit auf die Unterschiede zwischen den Geschlechtern hinzuweisen. Völlig klar, dass man dem Label Differenzfeminismus neues Leben enhauchen kann und es völlig neu definieren kann, aber der Ursprung lässt sich nicht verleugnen.</p>
<p>Für alle Interessierte hier eine kleine (aber nicht vollkommen ausgeschöpfte) <a href="http://powerpuffemanzen.de/powerpuff-hp/texte/feminismus.htm" rel="nofollow">Zusammenfassung der verschiedenen Feminismen</a>.</p>
<p>Und noch einmal, um meinen Kritikpunkt zu verdeutlichen:</p>
<p>Ich glaube in der Tat, dass es Ideen und Ideologien von Männlichkeit und Weiblichkeit gibt und in der Konsequenz auch das &#8220;universale männliche Geschlecht&#8221;, welche enormen Einfluß auf unsere Lebenswelten haben (und jegliche Rechts- und Sozialstaatlichen Systeme in der Vergangenheit bis heute strukturierten), aber dass man diese Ideologie nicht reproduzieren muss, in dem man sie fortwährend anerkennt. Denn sie ist eine Ideologie und lebt von all denjenigen, die diese reproduzieren.</p>
<p>@ Mat</p>
<blockquote><p>
&#8220;Man kann ja von Connell halten was man möchte, aber die Analyse einer universalen Männlichkeit und Weiblichkeit hat er schon in den 1980ern sehr gründlich widerlegt.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Sprichst du von R.W. Connell? Dann ist deine Analyse von Connell&#8217;s Grundaussage nicht ganz richtig. Er sagt zwar, wie du richtig feststellst, dass die Unterschiede zwischen den Geschlechtern viel größer sind als zwischen den Geschlechtern, aber er spricht ganz eindeutig von so etwas wie (ideologisch fundierter) universeller &#8220;Männlichkeit&#8221; und &#8220;Weiblichkeit&#8221;. In seinem Buch <em>Gender</em> (2002) steht: &#8220;Dichotomous gender symbolism is very strong in Western Culture, so it is not surprising that when reserachers think about sex and gender, what they &#8216;see&#8217; is difference.&#8221;</p>
<blockquote><p>
&#8220;Wir kamen ja von “Frauen sind bessere Menschen”, und diese Haltung kommt nach meiner Aufassung – neben der urbürgerlichen Geschlechterideologie des vorletzten Jahrhunderts – auch aus manchen Feminismus, der sich gerade nicht als Differenzfeminismus versteht. Das klingt paradox, aber das ist es ja auch ;) (&#8230;) So eine weitgehende Diskussion wollte ich eigentlich nicht führen, da werden wir uns sowieso kaum einig werden..&#8221;</p></blockquote>
<p>Mit dem ersten Teil stimme ich überein. Viele Feminismen reproduzieren bis heute Zweigeschlechtlichkeit, weil es eine übersichtliche Analyse ist, allerdings der wahren Komplexität unserer Gesellschaft kaum gerecht wird. Aber es gibt durchaus feministische Strömungen, die sich solch einer komplexen Analyse annehmen. So uneinig sind wir uns nicht, oder?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mat</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/frauenzimmer-frauen-sind-die-besseren-menschen/#comment-20740</link>
		<dc:creator>Mat</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 10:43:04 +0000</pubDate>
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		<description>@Antje Schrupp: I am absolutly not convinced, und ich spreche gerade nicht davon dass Alle &quot;Eins-Mann-Menschen&quot; zu sein haben. Die Vielfalt von Merci, nur eben nicht strikt in zwei verschiedenen Verpackungen sortiert.

&quot;Wir sind doch alle Menschen&quot; ist in meinen Augen ein sehr großer Fortschritt, denn dies ermöglicht überhaupt erst jedem zu sagen &quot;Moment mal, ich bin grundsätzlich nichts Anderes als Du, also habe ich die gleichen Rechte!&quot;. &quot;Wir sind doch alle Menschen&quot; ermöglicht imho auch erst Empathie, denn nur wenn ich annehme dass mein Gegenüber ein mir ähnliches Wesen ist wie ich kann ich mich &quot;Einfühlen&quot;.

&quot;Freiheit&quot; ist ein sehr weiter Begriff, das müsste man erstmal konkretisieren. Freiheit hat imho für die meisten Menschen keinen großen Wert, Sicherheit und sozialer Status ist den Meisten viel wichtiger. 

Mag sein, dass es tatsächlich essentielle Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, nur sind sie ja offenbar nicht so weitgehend wie es die meisten Geschlechterideologien glauben machen wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Antje Schrupp: I am absolutly not convinced, und ich spreche gerade nicht davon dass Alle &#8220;Eins-Mann-Menschen&#8221; zu sein haben. Die Vielfalt von Merci, nur eben nicht strikt in zwei verschiedenen Verpackungen sortiert.</p>
<p>&#8220;Wir sind doch alle Menschen&#8221; ist in meinen Augen ein sehr großer Fortschritt, denn dies ermöglicht überhaupt erst jedem zu sagen &#8220;Moment mal, ich bin grundsätzlich nichts Anderes als Du, also habe ich die gleichen Rechte!&#8221;. &#8220;Wir sind doch alle Menschen&#8221; ermöglicht imho auch erst Empathie, denn nur wenn ich annehme dass mein Gegenüber ein mir ähnliches Wesen ist wie ich kann ich mich &#8220;Einfühlen&#8221;.</p>
<p>&#8220;Freiheit&#8221; ist ein sehr weiter Begriff, das müsste man erstmal konkretisieren. Freiheit hat imho für die meisten Menschen keinen großen Wert, Sicherheit und sozialer Status ist den Meisten viel wichtiger. </p>
<p>Mag sein, dass es tatsächlich essentielle Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, nur sind sie ja offenbar nicht so weitgehend wie es die meisten Geschlechterideologien glauben machen wollen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Antje Schrupp</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/frauenzimmer-frauen-sind-die-besseren-menschen/#comment-20736</link>
		<dc:creator>Antje Schrupp</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 08:28:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=5884#comment-20736</guid>
		<description>@jj Weil das Männliche sich selbst als das Eine definiert hat (homme=homme, Mann=Mensch). Alles Andere (Frauen, aber auch Trans oder Intersex, eben alles andere) ist dann entweder nicht menschlich oder aber minderwertig und untergeordnet oder aber, wenn es sich das nicht mehr gefallen lässt - wenigstens nicht mehr ANDERS. 

@Mat Exactly my point. Früher sprachen die Rassisten von Negern und ihrer Natur, heute nicht mehr. Früher sprachen die Sexisten von Frauen und ihrer Natur, heute nicht mehr. Früher war die Parole &quot;Ich seid ja keine (richtigen) Menschen&quot; Heute ist die Parole &quot;Wir sind doch alle Menschen.&quot; Das heißt aber eben gerade nicht, dass es um die Freiheit von nicht-weiß-männlichen Menschen gut bestellt ist. Weil sie sich entweder assimilieren, oder aber andere, also Nicht-Menschen bleiben.

BTW: Ich will nicht &quot;weibliche Eigenschaften&quot; in der Gesellschaft mehr zu Gehör bringen, weil ich nicht wüsste, was das sein soll. Es gibt keine weiblichen und männlichen Eigenschaften, sondern nur Frauen und Männer (und möglicherweise noch ein paar andere Geschlechter). Zumindest bin ich mir sicher, dass es Frauen gibt, denn ich selber bin eine. Das ist aber keine akademische Analyse, sondern eine politische Praxis: Meine Freiheit, die Freiheit einer Frau, hängt daran, dass ich frei handeln kann, ohne dauernd den Einmannmenschen beschwichtigen zu müssen, indem ich ihm versichere, dass ich ja gar nichts ANDERES bin als er, sondern auch nur ein ganz normaler Eins-Mensch-Mann bin. Nein, bin ich nicht. 

Denn ich bin Differenzfeministin: Ich bestehe darauf, dass es das Eine nicht gibt (das im übrigen auch das Eine-Viele sein kann, wie die bunte Vielfalt von Merci - schmeckt alles unterschiedlich, ist aber doch alles Schokolade). Sondern es gibt immer Anderes. Ganz anderes. Und die Eins-Mann-Menschen können mich ihrer Logik nicht einverleiben. Denn ich bin kein Mann, ich bin eine Frau.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jj Weil das Männliche sich selbst als das Eine definiert hat (homme=homme, Mann=Mensch). Alles Andere (Frauen, aber auch Trans oder Intersex, eben alles andere) ist dann entweder nicht menschlich oder aber minderwertig und untergeordnet oder aber, wenn es sich das nicht mehr gefallen lässt &#8211; wenigstens nicht mehr ANDERS. </p>
<p>@Mat Exactly my point. Früher sprachen die Rassisten von Negern und ihrer Natur, heute nicht mehr. Früher sprachen die Sexisten von Frauen und ihrer Natur, heute nicht mehr. Früher war die Parole &#8220;Ich seid ja keine (richtigen) Menschen&#8221; Heute ist die Parole &#8220;Wir sind doch alle Menschen.&#8221; Das heißt aber eben gerade nicht, dass es um die Freiheit von nicht-weiß-männlichen Menschen gut bestellt ist. Weil sie sich entweder assimilieren, oder aber andere, also Nicht-Menschen bleiben.</p>
<p>BTW: Ich will nicht &#8220;weibliche Eigenschaften&#8221; in der Gesellschaft mehr zu Gehör bringen, weil ich nicht wüsste, was das sein soll. Es gibt keine weiblichen und männlichen Eigenschaften, sondern nur Frauen und Männer (und möglicherweise noch ein paar andere Geschlechter). Zumindest bin ich mir sicher, dass es Frauen gibt, denn ich selber bin eine. Das ist aber keine akademische Analyse, sondern eine politische Praxis: Meine Freiheit, die Freiheit einer Frau, hängt daran, dass ich frei handeln kann, ohne dauernd den Einmannmenschen beschwichtigen zu müssen, indem ich ihm versichere, dass ich ja gar nichts ANDERES bin als er, sondern auch nur ein ganz normaler Eins-Mensch-Mann bin. Nein, bin ich nicht. </p>
<p>Denn ich bin Differenzfeministin: Ich bestehe darauf, dass es das Eine nicht gibt (das im übrigen auch das Eine-Viele sein kann, wie die bunte Vielfalt von Merci &#8211; schmeckt alles unterschiedlich, ist aber doch alles Schokolade). Sondern es gibt immer Anderes. Ganz anderes. Und die Eins-Mann-Menschen können mich ihrer Logik nicht einverleiben. Denn ich bin kein Mann, ich bin eine Frau.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mat</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/frauenzimmer-frauen-sind-die-besseren-menschen/#comment-20730</link>
		<dc:creator>Mat</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 06:17:08 +0000</pubDate>
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		<description>Man kann ja von Connell halten was man möchte, aber die Analyse einer universalen Männlichkeit und Weiblichkeit hat er schon in den 1980ern sehr gründlich widerlegt. Solche Analysen reihen sich für mich nahtlos in die urbürgerliche Geschlechterideologie von 1800 ein, Biologie oder Nichtbiologie spielt für die dazugehörige Naturalisierung keine Rolle. (Nicht, dass ich einen Vergleich anstellen möchte, aber &lt;i&gt;analog&lt;/i&gt; dazu redet ja heutzutage fast kein Rassist mehr von &quot;Rasse&quot;, da muss mittlerweile auch die Kultur in Form von Religion, Sozialisation etc. herhalten. &quot;Ich rede doch nicht von Biologie, also bin ich doch kein Rassist&quot; heißt es dann immer) 
 
Beinahe jede Forschung zeigt, dass die Unterschiede innerhalb der Geschlechter größer sind als zwischen den Geschlechtern, auch oder gerade was den sozialen Status betrifft. Und das alles in der realen Welt, nicht nur &quot;eigentlich&quot; in irgendeiner Utopie. &quot;Gemeinsame Unterdrückungserfahrung&quot; bringt es also auch nicht wirklich weiter. (Strukturelle Diskriminierung ist übrigens keine Unterdrückung)

Wenn Frauen a priori &quot;anders&quot; sind, dann sind sie zwangsläufig irgendwie &quot;besser&quot;, dann braucht man sich auch nicht von so einer Schrottsendung zu distanzieren.

Wenn man eine Gesellschaft möchte, in der vermeintlich weibliche Eigenschaften einen höheren Stellenwert haben, dann muss man direkt für eine solche Anliegen kämpfen, und nicht für eine &quot;Aufwertung des Weiblichen&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann ja von Connell halten was man möchte, aber die Analyse einer universalen Männlichkeit und Weiblichkeit hat er schon in den 1980ern sehr gründlich widerlegt. Solche Analysen reihen sich für mich nahtlos in die urbürgerliche Geschlechterideologie von 1800 ein, Biologie oder Nichtbiologie spielt für die dazugehörige Naturalisierung keine Rolle. (Nicht, dass ich einen Vergleich anstellen möchte, aber <i>analog</i> dazu redet ja heutzutage fast kein Rassist mehr von &#8220;Rasse&#8221;, da muss mittlerweile auch die Kultur in Form von Religion, Sozialisation etc. herhalten. &#8220;Ich rede doch nicht von Biologie, also bin ich doch kein Rassist&#8221; heißt es dann immer) </p>
<p>Beinahe jede Forschung zeigt, dass die Unterschiede innerhalb der Geschlechter größer sind als zwischen den Geschlechtern, auch oder gerade was den sozialen Status betrifft. Und das alles in der realen Welt, nicht nur &#8220;eigentlich&#8221; in irgendeiner Utopie. &#8220;Gemeinsame Unterdrückungserfahrung&#8221; bringt es also auch nicht wirklich weiter. (Strukturelle Diskriminierung ist übrigens keine Unterdrückung)</p>
<p>Wenn Frauen a priori &#8220;anders&#8221; sind, dann sind sie zwangsläufig irgendwie &#8220;besser&#8221;, dann braucht man sich auch nicht von so einer Schrottsendung zu distanzieren.</p>
<p>Wenn man eine Gesellschaft möchte, in der vermeintlich weibliche Eigenschaften einen höheren Stellenwert haben, dann muss man direkt für eine solche Anliegen kämpfen, und nicht für eine &#8220;Aufwertung des Weiblichen&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jj</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/frauenzimmer-frauen-sind-die-besseren-menschen/#comment-20729</link>
		<dc:creator>jj</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 05:06:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=5884#comment-20729</guid>
		<description>Antje,

&quot;Eingeschlechtlichkeit ist männlich.&quot;

Einfach nur - warum? Eingeschlechtlich ist natürlich Blödsinn, aber nur so theoretisch, warum wäre es männlich? Was wäre denn dann noch männlich? Das ist doch der perverse Slogan aus dem SPD Wahlprogramm - &quot;wer die menschliche Gesellschaft will, muß die männliche überwinden.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Antje,</p>
<p>&#8220;Eingeschlechtlichkeit ist männlich.&#8221;</p>
<p>Einfach nur &#8211; warum? Eingeschlechtlich ist natürlich Blödsinn, aber nur so theoretisch, warum wäre es männlich? Was wäre denn dann noch männlich? Das ist doch der perverse Slogan aus dem SPD Wahlprogramm &#8211; &#8220;wer die menschliche Gesellschaft will, muß die männliche überwinden.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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