Feministinnen auf der Bühne

von Barbara

(c) www.teganandsara.com In der aktuellen Ausgabe des Spiegels gibt es ein kurzes Interview (nicht online verfügbar) mit den beiden kanadischen Musikerinnen Sara und Tegan Quin. Folgende Frage ist irritierend:

Spiegel: Ihre Schwester und Sie treten mit drei männlichen Begleitmusikern auf. Wie passt das dazu, dass Sie als Feministinnen gelten?

Quin: Wir sind Feministinnen. Wir machen kein Geheimnis daraus, dass wir Frauen lieben. Aber die Tatsache, dass wir Lesben sind, hat mir unserer künstlerischen Arbeit nichts zu tun. Wir haben drei Jungs als Musiker angestellt, weil wir sie mögen und weil es uns gefällt.

Schade, dass der Mensch, der die beiden für den Spiegel interviewt hat (es ist kein Credit angegeben), davon ausgeht, dass Feministinnen nichts mit Männern zu tun haben wollen.


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Eintrag geschrieben: Freitag, 29. Februar 2008 um 12:49 Uhr unter Der Feminismus ist schuld, Im Musikbusiness, Ist das so?, Kultur. RSS 2.0. Kommentieren. Trackback.



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4 Kommentare

  1. rrho sagt:

    Ich bin ganz froh, daß ich den Spiegel nicht jede Woche lesen muß, da bleibt mir viel erspart.

  2. m1k0r sagt:

    spitzenmusik. schade, dass der spiegel mal wieder auf das unwesentliche reduziert. aber das scheint dort ja mittlerweile zur publizistische grundhaltung zu gehören.

  3. rrho sagt:

    Und… Schwupp! Sind sie auf dem Cover des neuen l-mag und im Heft.

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