Feminismus an der Uni

von Susanne

Morgen in Berlin: Eine Podiumsdiskussion zur Frage „Cool, erfolgreich, sexy – feministisch?!“ – und zwar an der Freien Universität ab 18 Uhr, im Otto-Suhr-Institut in der Ihnestraße 21. Es diskutieren Anita Eckhardt vom Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe, Ina Kerner vom Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der Technischen Universität Berlin, Vera Tudor vom Insitut für Gender Studies der Humboldt Universität Berlin und Chris Köver vom Missy Magazine.

Nachtrag 16. Juli:
Im Genderblog schreibt Magda Albrecht über die  Veranstaltung und die Diskussionen, die es da gab.




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Eintrag geschrieben: Montag, 14. Juli 2008 um 9:59 Uhr unter Terminkalender. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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5 Kommentare

  1. access denied sagt:

    Es wird niemals, wirklich niemals eine feministische Bewegung an der Uni geben, die eine Erwähnung wert ist. Als Student kann ich sagen, dass keine Gruppe so erbärmlich unpolitisch ist wie Studenten. Was auch kein Wunder ist, wenn das eigene Leben von Familie und Staat geregelt wird.

  2. Rabenmutter sagt:

    Mir kommen die Tränen. Deshalb hat es bisher auch niemals, wirklich niemals politische Bewegungen an den Universitäten gegeben. (Vorsicht, Ironie).

  3. Peter sagt:

    Also die Tränen müssen Dir darob nicht kommen ;-)

    Zumindest stimmt es aber, dass die Studenten von heute weit weniger politisch sind als jene von vor 40/30/20 Jahren. Weswegen politische Initiativen aus Studikreisen entweder unmittelbar Hochschulpolitik betreffen (z.B Proteste gegen Studiengebühren) oder es sind winzige esoterische Politzirkel die ideologisch im eigenen Saft kochen.

    Das ist kein Vorwurf an die Studenten, zum einen spiegelt sich auch bei ihnen der gesellschaftliche Zeitgeist wieder (unpolitischer Hedonismus) zum anderen stehen Studenten – nach der Bologna-Reformeritis umso mehr – unter Druck.

    Verschultes Studium, Zeit- und Leistungsdruck, horrende Kosten (Studiengebühren, Einschreibegebühren, diverse Zwangsbeiträge etc pp) führen Studenten an der kurzen Leine. Da ist wenig Zeit für „Müßiggang“

    Und wer aus der Studentenschaft den finanziellen Background hat und sich darum nicht kümmern muss, engagiert sich eher in Vrbindungen oder beim RCDS. Wobei da Politik nur ein thematischer Aufhänger ist um sich in potente persönlichen Netzwerke einzubringen. Manus manum lavat. Und solcherart saubere Hände brauchts schon wenns mit der Karriere klappen soll *gg*

    Feminismus ist wie vieles andere auch an den Hochschulen mittlerweile institutionalisiert. Wieviele Frauenbeauftrage hat die FU Berlin? 25? Inklusive Gesamtfrauenbeauftragte. Und zur Zeit wird diskutiert ob es nicht noch eine Stelle einer Ausländerfrauenbeauftragten braucht. Als nächstes dürfte es dann eine Stelle geben für eine Beauftragte für Frauen mit Migrationshintergrund aus islamischen Ländern, oder so…

  4. access denied sagt:

    Jaja, die 68er
    Dazu fällt mir immer dieser Artikel der Situationistischen Internationale aus diesen Zeiten ein:
    http://www.bildungskritik.de/Texte/ElendStudenten/elendstudenten.htm
    http://www.nadir.org/nadir/initiativ/ci/nf/89/13.html

  5. sven sagt:

    die pointe ist der witz des feminismus, oder?