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	<title>Comments on: Females in Front</title>
	<link>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/</link>
	<description></description>
	<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 21:03:21 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>By: Johannes</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4129</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 06:34:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4129</guid>
		<description>@Judith:

Sehe ich ganz ähnlich, wie du. Nur wird hier der Begriff Diskriminierung von unterschiedlichen Menschen unterschiedlich verwendet.

Es wurde gesagt, dass die geringe Präsenz von Frauen in Spitzenpositionen sei auf Diskriminierung zurückzuführen, wohingegen die Jobs in Schulen und Kindergärten den Männern vollkommen offenstünden (Jassy, June 17th, 2008 um 1:58 pm).

Später wird gesagt die Tatsache, dass geschlechtsspezifische Bewertung karriereorientierter Flexibilität eine Form von Diskriminierung sei. Nur wird ja auch ein männlicher Kindergärtner anders bewertet als eine Kindergärtnerin (Stichworte: schwul, pädophil, Weichei, ...).  

Wenn man bei ersterem Diskriminierung sieht, sollte man sie auch beim anderen sehen oder man sieht sie bei beiden nicht.


@Susanne:

Einigen wir uns auf folgendes?

Meine Interpretation, dass hier jemand platt "Diskriminierung" gerufen hat, war falsch. Und deine Interpretation, dass ich nicht weiter denken würde als "Frauen wollen ja nicht so wirklich." war auch falsch.

Mir ist sehr wohl bewusst, dass man "komplex Denken" muss um zu erahnen, warum Frauen offenbar nicht so richtig wollen und dass es da viele Punkte gibt, bei denen Handlungsbedarf besteht. Für mich braucht das keiner wiederkäuen, ich wollte es auch nicht wiederkäuen und dachte eben, dass den Mitlesenden klar ist, was hinter der These "Frauen wollen nicht so richtig." wirklich dahintersteckt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Judith:</p>
<p>Sehe ich ganz ähnlich, wie du. Nur wird hier der Begriff Diskriminierung von unterschiedlichen Menschen unterschiedlich verwendet.</p>
<p>Es wurde gesagt, dass die geringe Präsenz von Frauen in Spitzenpositionen sei auf Diskriminierung zurückzuführen, wohingegen die Jobs in Schulen und Kindergärten den Männern vollkommen offenstünden (Jassy, June 17th, 2008 um 1:58 pm).</p>
<p>Später wird gesagt die Tatsache, dass geschlechtsspezifische Bewertung karriereorientierter Flexibilität eine Form von Diskriminierung sei. Nur wird ja auch ein männlicher Kindergärtner anders bewertet als eine Kindergärtnerin (Stichworte: schwul, pädophil, Weichei, &#8230;).  </p>
<p>Wenn man bei ersterem Diskriminierung sieht, sollte man sie auch beim anderen sehen oder man sieht sie bei beiden nicht.</p>
<p>@Susanne:</p>
<p>Einigen wir uns auf folgendes?</p>
<p>Meine Interpretation, dass hier jemand platt &#8220;Diskriminierung&#8221; gerufen hat, war falsch. Und deine Interpretation, dass ich nicht weiter denken würde als &#8220;Frauen wollen ja nicht so wirklich.&#8221; war auch falsch.</p>
<p>Mir ist sehr wohl bewusst, dass man &#8220;komplex Denken&#8221; muss um zu erahnen, warum Frauen offenbar nicht so richtig wollen und dass es da viele Punkte gibt, bei denen Handlungsbedarf besteht. Für mich braucht das keiner wiederkäuen, ich wollte es auch nicht wiederkäuen und dachte eben, dass den Mitlesenden klar ist, was hinter der These &#8220;Frauen wollen nicht so richtig.&#8221; wirklich dahintersteckt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Matze</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4123</link>
		<dc:creator>Matze</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 20:24:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4123</guid>
		<description>@Susanne: Durchschnittswerte haben weig Aussagekraft über Extremwerte. Aus der Tatsache, dass Gruppe A durchschnittlich für eine Messgröße X einen höheren Wert als Gruppe B erreicht, heißt nicht automatisch, dass mehr Individuen aus Gruppe A einen Wert oberhalb einer bestimmten Grenze besitzen als Individuen aus Gruppe B.

Dies fern aller feministischen Theorie. Die Schlussfolgerung: "Wenn Mädchen einen besseren Notendurchschnitt als Jungs haben, müsste es auch mehr Frauen in Spitzenpositionen geben (zumindest mehr als jetzt)" ist so nicht korrekt. Abgesehen von der Zweifelhaftigkeit der Korrelation Schulnote - Toller Job später.

Hoffe, der Gedankengang wurde klarer. Falls nicht, kann ich noch Beispiele konstruieren. und an denen das Zeugs demonstrieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Susanne: Durchschnittswerte haben weig Aussagekraft über Extremwerte. Aus der Tatsache, dass Gruppe A durchschnittlich für eine Messgröße X einen höheren Wert als Gruppe B erreicht, heißt nicht automatisch, dass mehr Individuen aus Gruppe A einen Wert oberhalb einer bestimmten Grenze besitzen als Individuen aus Gruppe B.</p>
<p>Dies fern aller feministischen Theorie. Die Schlussfolgerung: &#8220;Wenn Mädchen einen besseren Notendurchschnitt als Jungs haben, müsste es auch mehr Frauen in Spitzenpositionen geben (zumindest mehr als jetzt)&#8221; ist so nicht korrekt. Abgesehen von der Zweifelhaftigkeit der Korrelation Schulnote - Toller Job später.</p>
<p>Hoffe, der Gedankengang wurde klarer. Falls nicht, kann ich noch Beispiele konstruieren. und an denen das Zeugs demonstrieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Susanne</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4117</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 19:03:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4117</guid>
		<description>@ Johannes: Ich weiß nicht, wo du das jetzt her hast, dass ich (oder irgendjemand anderes hier) "Diskriminierung!" rufe. Tue ich nicht. Wie gesagt, es gibt immer komplexe Strukturen und Mechanismen. Und eben nicht nur ein "Die Frauen wollen ja auch nicht so richtig" wie du es unter Punkt 3 behauptest. Interessanter als diesen Satz als Erklärung zu benutzen, wäre es doch weiterzufragen: Warum wollen Frauen nicht so richtig (wenn es denn stimmt - so pauschal ganz bestimmt nicht)?

Ich mag jetzt nicht alle Analyseansätze zum x-ten Mal wiederkäuen, hier aber gern der Verweis auf all die anderen schönen Diskussionen zum Thema Frauen und Beruf - mit einer ganzen Latte von Ursachen und Erklärungsversuchen, alle schön komplex miteinander verknotet:

http://maedchenmannschaft.net/category/working-girl/

Um aber doch noch auf deine Punkte einzugehen:
1. Wie gesagt, glaube ich nicht, dass sich über die Verteilung der Merkmale eine Aussage darüber machen lässt, warum es so wenig Frauen in Spitzenpositionen gibt.

2. Vor allem haben vor 25 Jahren noch nicht so viele Frauen Abitur gemacht wie heute - "weil sie ja später sowieso heiraten". Das halten viele Familien im konservativen Bayern &lt;a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=55034218&#038;top=SPIEGEL" target="_blank" rel="nofollow"&gt;auch heute noch so&lt;/a&gt;.

3. siehe oben

4. Frauen müssen tatsächlich bestimmter werden, was die Formulierung ihrer Wünsche und Ansprüche angeht. Vor allem sollten Mädchen nicht länger zu netten, freundlichen, zurückhaltenden Persönchen erzogen werden, sondern sie sollten auch schon früh Konkurrenz und Wettbewerb ausprobieren dürfen. Ist leider nicht Konsens.

5. Da denke ich, dass es grundsätzlich nicht so super ist, von den Menschen absolute Flexibilität zu erwarten. Heute sollen Menschen für den Job einfach alles tun. Ich selbst würde mich auch als sehr flexibel bezeichnen. Und trotzdem frage ich mich: Wer wird am Ende seines Lebens sagen "Hätte ich doch nur mehr für meinen Job gegeben"?

6. Schulbildung ist wirklich nicht alles. Dazu kommt eine Prise Psychologie (Menschen haben gern ähnliche Menschen um sich - Personaler stellen also vor allem gern ähnliche Menschen an - da sie meistens weiß, männlich und aus gutem Hause sind, fördern sie am liebsten weiße Männer aus gutem Hause; alles beim Eliteforscher Michael Hartmann nachzulesen) und ein bisschen Soziologie (Gruppendynamik und kritische Masse nur als Stichworte) - und schwupp, schon haben wir strukturelle Ungleichgewichte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Johannes: Ich weiß nicht, wo du das jetzt her hast, dass ich (oder irgendjemand anderes hier) &#8220;Diskriminierung!&#8221; rufe. Tue ich nicht. Wie gesagt, es gibt immer komplexe Strukturen und Mechanismen. Und eben nicht nur ein &#8220;Die Frauen wollen ja auch nicht so richtig&#8221; wie du es unter Punkt 3 behauptest. Interessanter als diesen Satz als Erklärung zu benutzen, wäre es doch weiterzufragen: Warum wollen Frauen nicht so richtig (wenn es denn stimmt - so pauschal ganz bestimmt nicht)?</p>
<p>Ich mag jetzt nicht alle Analyseansätze zum x-ten Mal wiederkäuen, hier aber gern der Verweis auf all die anderen schönen Diskussionen zum Thema Frauen und Beruf - mit einer ganzen Latte von Ursachen und Erklärungsversuchen, alle schön komplex miteinander verknotet:</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/category/working-girl/" rel="nofollow">http://maedchenmannschaft.net/category/working-girl/</a></p>
<p>Um aber doch noch auf deine Punkte einzugehen:<br />
1. Wie gesagt, glaube ich nicht, dass sich über die Verteilung der Merkmale eine Aussage darüber machen lässt, warum es so wenig Frauen in Spitzenpositionen gibt.</p>
<p>2. Vor allem haben vor 25 Jahren noch nicht so viele Frauen Abitur gemacht wie heute - &#8220;weil sie ja später sowieso heiraten&#8221;. Das halten viele Familien im konservativen Bayern <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=55034218&#038;top=SPIEGEL" target="_blank" rel="nofollow">auch heute noch so</a>.</p>
<p>3. siehe oben</p>
<p>4. Frauen müssen tatsächlich bestimmter werden, was die Formulierung ihrer Wünsche und Ansprüche angeht. Vor allem sollten Mädchen nicht länger zu netten, freundlichen, zurückhaltenden Persönchen erzogen werden, sondern sie sollten auch schon früh Konkurrenz und Wettbewerb ausprobieren dürfen. Ist leider nicht Konsens.</p>
<p>5. Da denke ich, dass es grundsätzlich nicht so super ist, von den Menschen absolute Flexibilität zu erwarten. Heute sollen Menschen für den Job einfach alles tun. Ich selbst würde mich auch als sehr flexibel bezeichnen. Und trotzdem frage ich mich: Wer wird am Ende seines Lebens sagen &#8220;Hätte ich doch nur mehr für meinen Job gegeben&#8221;?</p>
<p>6. Schulbildung ist wirklich nicht alles. Dazu kommt eine Prise Psychologie (Menschen haben gern ähnliche Menschen um sich - Personaler stellen also vor allem gern ähnliche Menschen an - da sie meistens weiß, männlich und aus gutem Hause sind, fördern sie am liebsten weiße Männer aus gutem Hause; alles beim Eliteforscher Michael Hartmann nachzulesen) und ein bisschen Soziologie (Gruppendynamik und kritische Masse nur als Stichworte) - und schwupp, schon haben wir strukturelle Ungleichgewichte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Judith</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4115</link>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 18:46:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4115</guid>
		<description>hallo johannes,
ich denke bei all deinen sechs punkten ist was dran und mir gefällt es auch gut, dass du das thema von verschiedenen seiten beleuchten möchtest.

allerdings...;-)

zu 1., ja. richtig. das kenn ich auch so. aber mensa-club nicht gleich daxvorstand und nicht gleich eu-topjobs-inhaber, oder?

zu 2. äh, siehe 6. 

zu 3. sehr guter punkt. doch warum nur??? zum thema normen bezüglich geschlechterrollen, vereinbarkeit von beruf und mutterschaft..blahblah, muss ich jetzt nicht wiederkäuen, oder?

zu 4. ich sag nur hillary. eine frau die fordert, will und bekommt gilt als "bossy", bitchy" und "shrill". ob man das jetzt diskriminierend findet, neee musst du nicht. (ach ja, ich war immer für obama, just for the record)

zu 5. tja, wenn frauen ihre familie in einem anderen ort sitzen lassen um den job ihrer wahl anzutreten - rabenmütter. wenn sie m i t kindern alle zwei jahre umziehen - rabenmütter. väter, die in der welt rumjetten, während frau mit kindern zu hause "den rücken frei hält": supiii-flexibel.
nööö - nix diskriminierung. ;-)

zu 6. äh und was war mit punkt 3.? aber da hast du natürlich recht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo johannes,<br />
ich denke bei all deinen sechs punkten ist was dran und mir gefällt es auch gut, dass du das thema von verschiedenen seiten beleuchten möchtest.</p>
<p>allerdings&#8230;;-)</p>
<p>zu 1., ja. richtig. das kenn ich auch so. aber mensa-club nicht gleich daxvorstand und nicht gleich eu-topjobs-inhaber, oder?</p>
<p>zu 2. äh, siehe 6. </p>
<p>zu 3. sehr guter punkt. doch warum nur??? zum thema normen bezüglich geschlechterrollen, vereinbarkeit von beruf und mutterschaft..blahblah, muss ich jetzt nicht wiederkäuen, oder?</p>
<p>zu 4. ich sag nur hillary. eine frau die fordert, will und bekommt gilt als &#8220;bossy&#8221;, bitchy&#8221; und &#8220;shrill&#8221;. ob man das jetzt diskriminierend findet, neee musst du nicht. (ach ja, ich war immer für obama, just for the record)</p>
<p>zu 5. tja, wenn frauen ihre familie in einem anderen ort sitzen lassen um den job ihrer wahl anzutreten - rabenmütter. wenn sie m i t kindern alle zwei jahre umziehen - rabenmütter. väter, die in der welt rumjetten, während frau mit kindern zu hause &#8220;den rücken frei hält&#8221;: supiii-flexibel.<br />
nööö - nix diskriminierung. ;-)</p>
<p>zu 6. äh und was war mit punkt 3.? aber da hast du natürlich recht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Johannes</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4114</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 18:21:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4114</guid>
		<description>@Susanne: Wenn du von komplexem Denken sprichst:

Ich finde die Aussage "Es gibt nur wenige Frauen in Spitzenpositionen, also muss da irgendwo Diskriminierung sein." alles andere als komplex gedacht bzw. ich finde den Grund "Diskriminierung" alles andere als komplex, sondern eher nahe "Stammtischniveau", wenn du schon mit solchen Begriffen wirfst.

Ich habe hier mehrere Punkte aufgezählt, die alle auch einen Beitrag zu diesem Effekt leisten könnten. Insofern ist meine Sichtweise da differenzierter und komplexer als einfach zu sagen "Ganz klar: Diskiminierung!" 

Also: wo ist deine Bereitschaft zum komplexen Denken? Die Erklärung "Geschlechterdiskriminierung" ist mir zu einfach.

Und noch etwas: Wo habe ich biologistische Gründe angegeben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Susanne: Wenn du von komplexem Denken sprichst:</p>
<p>Ich finde die Aussage &#8220;Es gibt nur wenige Frauen in Spitzenpositionen, also muss da irgendwo Diskriminierung sein.&#8221; alles andere als komplex gedacht bzw. ich finde den Grund &#8220;Diskriminierung&#8221; alles andere als komplex, sondern eher nahe &#8220;Stammtischniveau&#8221;, wenn du schon mit solchen Begriffen wirfst.</p>
<p>Ich habe hier mehrere Punkte aufgezählt, die alle auch einen Beitrag zu diesem Effekt leisten könnten. Insofern ist meine Sichtweise da differenzierter und komplexer als einfach zu sagen &#8220;Ganz klar: Diskiminierung!&#8221; </p>
<p>Also: wo ist deine Bereitschaft zum komplexen Denken? Die Erklärung &#8220;Geschlechterdiskriminierung&#8221; ist mir zu einfach.</p>
<p>Und noch etwas: Wo habe ich biologistische Gründe angegeben?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Susanne</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4112</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 17:08:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4112</guid>
		<description>@ Matze und Johannes: Dass die Werte anders verteilt sind, ist für mich keinerlei Indiz dafür, warum es mehr Männer an den Konzernspitzen gibt. Wo soll da der Zusammenhang sein?

nur @ Johannes: Du schrammst Stammtischniveau. Mag sein, dass dir die ein oder andere biologistische Erklärung plausibler erscheint, aber wenn du dich mit der Geschichte von Frauen und Frauenrechten, ein bisschen mit Soziologie und Psychologie beschäftigst, dann wird dir plausibler erscheinen, dass es komplexe Gründe sind, warum es so wenig Frauen in Spitzenpositionen gibt.

Ich finde es immer sehr gut, wenn die Diskutierenden die Bereitschaft erkennen lassen, auch mal ein bisschen komplexer zu denken. (Für alles andere gibt es ja dann auch die klassischen Mann-Frau-Foren, dafür braucht man kein feministisches Blog.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Matze und Johannes: Dass die Werte anders verteilt sind, ist für mich keinerlei Indiz dafür, warum es mehr Männer an den Konzernspitzen gibt. Wo soll da der Zusammenhang sein?</p>
<p>nur @ Johannes: Du schrammst Stammtischniveau. Mag sein, dass dir die ein oder andere biologistische Erklärung plausibler erscheint, aber wenn du dich mit der Geschichte von Frauen und Frauenrechten, ein bisschen mit Soziologie und Psychologie beschäftigst, dann wird dir plausibler erscheinen, dass es komplexe Gründe sind, warum es so wenig Frauen in Spitzenpositionen gibt.</p>
<p>Ich finde es immer sehr gut, wenn die Diskutierenden die Bereitschaft erkennen lassen, auch mal ein bisschen komplexer zu denken. (Für alles andere gibt es ja dann auch die klassischen Mann-Frau-Foren, dafür braucht man kein feministisches Blog.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Nils</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4111</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 16:48:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4111</guid>
		<description>@Rabenmutter: Schon klar, mir hat nur die Vorstellung gefallen..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rabenmutter: Schon klar, mir hat nur die Vorstellung gefallen..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Matze</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4097</link>
		<dc:creator>Matze</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 14:47:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4097</guid>
		<description>@Susanne: Danke für den Namen Baumeister, hatte das mal irgendwann gehört, wusste jetzt aber nichts über die allgemeine Glaubwürdigkeit.

Deine Argumentation, warum die Ergebnisse nicht verwertbar sind, wirft für mich ein paar weit off-topic Grundfragen auf, aber ich will fokussierter werden.

Und das, was du und Jassy sagten: Nicht jeder Mann in Spitzenposition ist ein Genie: Das war das, was ich mit "Genialität und super bezahlte Jobs gehen nicht 1:1 einher".

PS: Worauf ich aber auf JEDEN Fall bestehe: Die *Durchschnittswerte* von irgendwas in einer Gruppe sagen nichts über die *Extremwerte* innerhalb dieser Gruppe aus. Also: Mit Verweis auf die *durchschnittlichen* Schulnoten *Spitzen*positionen einfordern, ist (vom statistischen Standpunkt aus) dürftig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Susanne: Danke für den Namen Baumeister, hatte das mal irgendwann gehört, wusste jetzt aber nichts über die allgemeine Glaubwürdigkeit.</p>
<p>Deine Argumentation, warum die Ergebnisse nicht verwertbar sind, wirft für mich ein paar weit off-topic Grundfragen auf, aber ich will fokussierter werden.</p>
<p>Und das, was du und Jassy sagten: Nicht jeder Mann in Spitzenposition ist ein Genie: Das war das, was ich mit &#8220;Genialität und super bezahlte Jobs gehen nicht 1:1 einher&#8221;.</p>
<p>PS: Worauf ich aber auf JEDEN Fall bestehe: Die *Durchschnittswerte* von irgendwas in einer Gruppe sagen nichts über die *Extremwerte* innerhalb dieser Gruppe aus. Also: Mit Verweis auf die *durchschnittlichen* Schulnoten *Spitzen*positionen einfordern, ist (vom statistischen Standpunkt aus) dürftig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Johannes</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4096</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 14:45:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4096</guid>
		<description>@Jazzy: 

1. Bei so ziemlich allen "Kennwerten", die bei Menschen so statistisch gemessen werden -- von Körperlänge bis IQ -- weist die Statistik für Männer eine höhere Streubreite auf als für Frauen. SWIW wird auch bei den Schulleistungen der Effekt beobachtet, dass Mädchen zwar durchschnittlich bessere Leistungen bringen, in der absoluten Spitzengruppem, also den besten 3% aber mehr Jungs vertreten sind.

2. Spitzenpositionen werden meist von Ü45ern belegt. Als diese Abitur machten, sah es mit den Schulleistungen der Mädchen noch anders aus.

3. Die These, das weniger Frauen als Männer überhaupt Spitzenpositionen anstreben, überzeugt mich mehr als  Verschwörungstheorien von Männernetzwerken, die im Puff Beförderungen auskungeln.

4. Frauen sind zurückhaltender bei Forderungen nach Beförderung bzw. Gehaltserhöhung.

5. Männer sind eher bereit, für eine bessere berufliche Position umzuziehen und ihr soziales Netzwerk (Freundeskreis etc.) auszutauschen.

6. Schulbildung ist nicht alles.


(Vieles, was ich hier geschrieben habe, habe ich jetzt auf die Schnelle nicht belegt. Aber alles ist belegbar.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jazzy: </p>
<p>1. Bei so ziemlich allen &#8220;Kennwerten&#8221;, die bei Menschen so statistisch gemessen werden &#8212; von Körperlänge bis IQ &#8212; weist die Statistik für Männer eine höhere Streubreite auf als für Frauen. SWIW wird auch bei den Schulleistungen der Effekt beobachtet, dass Mädchen zwar durchschnittlich bessere Leistungen bringen, in der absoluten Spitzengruppem, also den besten 3% aber mehr Jungs vertreten sind.</p>
<p>2. Spitzenpositionen werden meist von Ü45ern belegt. Als diese Abitur machten, sah es mit den Schulleistungen der Mädchen noch anders aus.</p>
<p>3. Die These, das weniger Frauen als Männer überhaupt Spitzenpositionen anstreben, überzeugt mich mehr als  Verschwörungstheorien von Männernetzwerken, die im Puff Beförderungen auskungeln.</p>
<p>4. Frauen sind zurückhaltender bei Forderungen nach Beförderung bzw. Gehaltserhöhung.</p>
<p>5. Männer sind eher bereit, für eine bessere berufliche Position umzuziehen und ihr soziales Netzwerk (Freundeskreis etc.) auszutauschen.</p>
<p>6. Schulbildung ist nicht alles.</p>
<p>(Vieles, was ich hier geschrieben habe, habe ich jetzt auf die Schnelle nicht belegt. Aber alles ist belegbar.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Susanne</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4094</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 14:39:21 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/females-in-front/#comment-4094</guid>
		<description>@ Matze: Roy Baumeister stellt zwar diese krude These auf, die du da anbringst. Aber wenn du seine Abhandlung komplett gelesen hast, kannst du sie anschließend nicht mehr ernst nehmen. Der Typ argumentiert absolut geschichtslos und ignoriert jeglichen historischen Umstand. Bei jedem Absatz kann man ihm seine Annahmen widerlegen, ihm anderslautende Studien entgegensetzen und vor um die Ohren hauen, dass die Basis all seiner Überlegungen eine hübsche Mischung aus stupiden Geschlechterklischees ist.

Deswegen: Klingt vielleicht nett oder "plausibel", finde ich aber keinen wirklich relevanten Erklärungsansatz.

Und Jassy sagt es: Nicht jeder Mann in einer Spitzenposition ist ein Genie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Matze: Roy Baumeister stellt zwar diese krude These auf, die du da anbringst. Aber wenn du seine Abhandlung komplett gelesen hast, kannst du sie anschließend nicht mehr ernst nehmen. Der Typ argumentiert absolut geschichtslos und ignoriert jeglichen historischen Umstand. Bei jedem Absatz kann man ihm seine Annahmen widerlegen, ihm anderslautende Studien entgegensetzen und vor um die Ohren hauen, dass die Basis all seiner Überlegungen eine hübsche Mischung aus stupiden Geschlechterklischees ist.</p>
<p>Deswegen: Klingt vielleicht nett oder &#8220;plausibel&#8221;, finde ich aber keinen wirklich relevanten Erklärungsansatz.</p>
<p>Und Jassy sagt es: Nicht jeder Mann in einer Spitzenposition ist ein Genie.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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