Equal Pay Day: Feministische Ökonomiekritik für jeden Tag im Jahr

von Charlott

Heute ist Equal Pay Day. Also jener Tag im Jahr, der den Verdienstausfall von Frauen in Deutschland symbolisiert. Vielerorts finden heute Aktionen statt, die alle auf einer Aktionslandkarte der Equal Pay Day-Seite zusammengestellt sind. Dort gibt es gleich auch noch Tipps für unterschiedliche Aktionsformen.

Eine Hand hält fünf 10€-Scheine vor einer roten Wand.

Money, money, money.

Dinge, über die wir am heutigen Equal Pay Day und allen anderen Tagen nachdenken und diskutieren könnten:

  • Gehaltsdiskriminierung findet nicht nur aufgrund von Sexismus statt, sondern auch Rassismus, Ableismus, Cissexismus etc.
  • Welche Arbeit wird als Arbeit gewertet und gesellschaftlich anerkannt?
  • Wenn diskutiert wird, was getan werden kann, damit Menschen in gleichen beruflichen Positionen gleich viel verdienen, sollte auch darüber gesprochen werden, wie der grundlegende Zugang zu unterschiedlichen Jobs überhaupt gestaltet ist.
  • Eine Forderung nach „Gleichem Lohn für gleiche Arbeit“ kann keine Diskussion darüber ersetzen, warum bestimmte Berufe sehr viel besser bezahlt sind als andere.
  • Wenn wir über Zugang zu Lohnarbeit sprechen, denken wir dann auch an Geflüchtete, denen dieser Zugang verwehrt wird oder Menschen mit Behinderungen, deren Möglichkeiten zum Verdienst auf unterschiedliche Weise beschränkt und verunmöglicht wird?
  • Wie können wir sinnvoll, kritisch über Lohnarbeit, Leistungsdruck und der Maxime von Produktivität sprechen?

Diese Themen und Fragen (und natürlich noch viel mehr) sind nicht neu. Feministische Ökonomiekritik (und andere kritische Ökonomiebetrachtungen) setzen sich damit aus einander. Für einen Leseeinstieg, habe ich hier unsere Equal Pay Day Leseliste von 2014 etwas überarbeitet:




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Eintrag geschrieben: Samstag, 18. März 2017 um 15:53 Uhr unter Ökonomie. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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