Ehe, Kinder und die üblichen Klischees – die Blogschau

von Verena

reischan macht sich Gedanken um das über-einen-Kamm-Scheren von Feminist_innen und appelliert daran, den Männern die Definitionsmacht darüber, was Feminist_innen sind oder nicht sind aus der Hand zu nehmen.

Die Zahlenzauberin darf zu Recht angeben: Mit einem gestickten „Riots Not Diets“.

denkwerkstatt veröffentlicht den ersten Teil ihres Interviews mit Raewyn Connell, einer der Mitbegründerinnen der akademischen Männlichkeitsforschung.

fuckermothers berichtet über das Ergebnis einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), wonach Deutschland das einzige OECD-Land – von 23 – ist, das die Erwerbstätigkeit beider Eltern steuerlich behindert; Stichwort Ehegattensplitting.

Noah Sow schildert die kurze, gruselige Unterhaltung in einer Umkleide: Darf ich Ihnen den Rücken eincremen?

West-Östliche Diva erzählt vom Neujahrsempfang der Deutsch-Arabischen Gesellschaft in Berlin, in der sie mit ihrer Freundin nicht nur den Altersdurchschnitt senkt sondern sich auch über diversen „Orientalistenquatsch“ und drei weiße Männer – u.a. Peter Scholl-Latour – auf dem Podium ärgert.

Die australische Get Up! Kampagne wirbt mit einem Video gegen die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Ehen

Um die Ehe geht es auch bei Teresa Bücker, die für die FAZ-Community unser Verständnis von der Ehe hinterfragt. Wo ist dort zwischen öffentlichen Reaktionen wie ‚hoffnungslos romantisch‘ und ‚hoffnungslos gestrig‘ noch Platz für die freie Entscheidung einzelner?

Die kleine Ethnologin nimmt Stellung zu einem SZ-Artikel, der über ein jüngst in der USA erschienenes Buch über Michelle Obama berichtet und eifrig die Klischees der Politikergattin bedient.

Puzzlestücke kotzt über den offensichtlichen Sexismus sogenannter Friend-Zones, in denen Männer die Harmlosen und Frauen die Bösen sind. Passt exellent zu Nadines Text über Nice-Guys.

Auf Küchenradio gibt es eine neue Folge Queere Geeks. Dieses Mal mit Stephan Urbach als Gast zu den Themen „Schwulenfeindlichkeit unter Nerds“, „Depressionen unter Hackern“ und sein Engagement bei Telecomix, einer Aktivistengruppe, die in den Diktaturen des Nahen Ostens sichere Kommunikationskanäle bereit stellt

Nina la Grande regt sich darüber auf, dass bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf es immer nur um die Frauen geht, egal ob im Werbespot einer Supermarktkette oder in den Nachrichten der Tagesschau.

Als Blogger_in vernetzen kann man sich jetzt bei Iron Blogger Berlin, mit gemeinsamer Bierkasse und der Option auf Live-Treffen, um die Bierkasse zu verjubeln. Prost!

high on clichés hat mit „Physiotypische“ einen Begriff für körperlich Unversehrte kreiert und zählt 20 Privilegien auf, die „Physiotypische“ im Alltag haben, wie uneingeschränkten Medienkonsum oder keine Benachteiligung bei der Ausbildungs- und Jobsuche zu erfahren.

Bevor ihr euch die Termine der kommenden Woche notiert, hier noch die Empfehlung für ein neues Blog: Fiona lernt progammieren; dann mal los!

Termine:

Am 28. und 29. Januar findet im Wiener FrauenLesbenMädchenZentrum jeweils von 14 bis 19 Uhr ein Dicke Weiber Tanzworkshop statt. Anmelden könnt ihr euch bis Freitag, den 20. Januar.

Zum dritten Mal findet der queer riot club statt: Am 14. Januar am 20 Uhr im antisexistischen Infoladen Neukölln in

 




Tags: , , , , , ,

Eintrag geschrieben: Samstag, 14. Januar 2012 um 10:31 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



Anzeige



4 Kommentare

  1. Leah sagt:

    Queer Riot Club findet heute in Berlin statt, aber nicht im FAQ, sondern im Tacheles :)

    http://as-laden.info/?p=2569

  2. Fantasy-Autor Jim C. Hines macht sich nach einer Diskussion Gedanken über die Posen von Frauen auf Fantasy-Büchern. und als guter Autor zeigt er auch gleich, was er dazu meint, statt nur darüber zu reden:
    http://www.jimchines.com/2012/01/striking-a-pose/

  3. […] wurde unsere Aktion von der Mädchenmannschaft mit einem freudigen “Prost!” […]

  4. Kenji sagt:

    Die Get up! -Kampagne gibt es bereits seit einiger Zeit. Ich bin nicht wirklich glücklich damit. Falls es jemanden interessieren sollte: ich habe selbst einen Beitrag zu diesem Spot geschrieben: http://queeringjapan.wordpress.com/2011/12/28/traumpaare-in-westlichen-medien/ (ich weiß… es sieht hier jetzt sehr nach Eigenwerbung aus, aber ich denke dieser Spot verbirgt doch mehr als man zunächst annimmt.)