Drei „B“ zum Wochenendstart

von Nadia

Björk, Bette Midler und Billy Corgan: Zweimal top, einmal flop. Und der Content dieses Beitrags speist sich aus den Resultaten gemeinen Slackertums – genauer gesagt: Aus den blauen Weiten von Facebook.

© bfick Flickr

Die schlechte Nachricht zuerst: Gestern abend setzte mich Mädchenmannschaftskollegin Anna-Sarah bei Facebook darüber in Kenntnis, dass Billy Corgan den Monsterausraster des Monats hinter sich hat: Corgan hat sich als verkappter Transphobiker geoutet und auf s peinlichste bei Twitter, Facebook und Co. auf Devi Ever herumgehackt. Devi Ever ist in der Musikszene bekannt für die Entwicklung und den Vertrieb hochklassiger Gitarren-Effektgeräte, Corgan wollte eine persönliche Anfertigung von ihr, bekam sie von Devi, ließ nie wieder von sich hören und startete dann aber, als Devi bei Facebook mal per Pinnwand-Funktion zwecks Feedback nachfragte, die übelsten Tiraden. Spuren dieses Fights gibt es im Netz leider nicht mehr, aber das Ganze kann man auch nochmal hier im Detail nachlesen.

Glücklicherweise startete der Tag heute dann wieder besser, und zwar mit diesem Björk-Zitat, gefunden auf der Facebook-Page „They shoot Music don`t they“. Ein paar Jahre alt, gefallen im Zusammenhang mit ihrer Tochter Isadora, aber immer noch so wahr:

„It’s interesting for me to bring up a girl. You go to the toy store and the female characters there — Cinderella, the lady in Beauty and the Beast — their major task is to find Prince Charming. And I’m like, wait a minute — it’s 2005! We’ve fought so hard to have a say, and not just live through our partners, and yet you’re still seeing two-year-old girls with this message pushed at them that the only important thing is to find this amazing dress so that the guy will want you. It’s something my mum pointed out to me when I was little — so much that I almost threw up — but she’s right.“  

Zusätzlich neben diesen Perlen kluger Aussprüche findet man auf dieser Seite aber noch weitere tolle Sachen, wie zum Beispiel ein spitzenmäßiges Kinderzimmer-Jugend-Foto von Kurt Cobain, unserem Lieblingsfeministen des Grunge. Draufgucken lohnt sich also.

Last not least landeten wir dann irgendwie – warum auch immer – bei Bette Midler, zogen uns nochmal ihre besten Tracks („Wind beneath my Wings“) und Filmtrailer („Die unglaubliche Entführung der Mrs. Stone“) rein und Anna-Sarah stieß auf diese weisen Worte:

 ‎“Group conformity scares the pants off me because it’s so often a prelude to cruelty towards anyone who doesn’t want to – or can’t – join the Big Parade.“

Wollten wir dann auch direkt so unterschreiben, vielleicht schließen sich ein paar von Euch ja noch an. In diesem Sinne: Schönes Wochenende, und, Musik.




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Eintrag geschrieben: Freitag, 9. September 2011 um 15:00 Uhr unter Gewalt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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