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	<title>Comments on: Ratlose Neue Deutsche Mädchen</title>
	<link>http://maedchenmannschaft.net/die-feministische-bibliothek-2/</link>
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	<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 21:06:07 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>By: d.</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/die-feministische-bibliothek-2/#comment-1232</link>
		<dc:creator>d.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 16:33:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/die-feministische-bibliothek-2/#comment-1232</guid>
		<description>"Gerade die Frage dieser Orientierungslosigkeit, sowohl für (junge) Frauen wie auch für (junge) Männer scheint hier und gegenwärtig eine viel eklatantere Quelle von Selbstzweifeln und (privaten) Irrwegen/Abwegen zu sein als wenige Zeit früher. Oder täuscht mich da meine subjektive Wahrnehmung?"

- Täuschen ist zu viel, und zu wenig, gesagt. 
Zu viel, weil es sehr viele junge Menschen gibt, die alles daran setzen, selbstgesteckte Ziele zu verwirklichen. 
Zu wenig, weil es beobachtbar ist, dass Krisen sehr viel häufiger und sehr viel früher vorkommen. 
Sprach man früher von "Midlife-Crisis", könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das für unsere Generation gar nicht mehr zutrifft, weil man nicht mehr 20-30 Jahre stringent in eine Richtung leben kann, sondern sich sehr häufig neu orientieren muss. Und mit jeder von außen erzwungenen Krise setzt eine Welle ein, die mit Selbstzweifeln beginnt und sich mit wieder aufrappeln endet. Nur dann eben mit mehr Wissen über größere Zusammenhänge (vermute ich mal, wenn ich da von mir ausgehen kann^^) 
Ein weiteres, dadurch zustande kommendes, Phänomen, sind die starken reiflichen Unterschiede im Alter zwischen 18 und 30. Es ist durchaus möglich, dass man mit 30 auf 22 Jährige trifft, die schon einen ähnlichen gedanklichen Horizont aufweisen können, wie es genauso möglich ist, einen gleichaltrigen zu treffen, der stark jugendliche Züge trägt (und das nicht, weil er sich die Jugend bewahren will, sondern weil es noch keinen Anlass zur Selbstreflexion gab).
Aber das ist in soweit blanke philosophisch-subjektive Beobachtung, als sich viele dieser Situation nicht bewusst sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Gerade die Frage dieser Orientierungslosigkeit, sowohl für (junge) Frauen wie auch für (junge) Männer scheint hier und gegenwärtig eine viel eklatantere Quelle von Selbstzweifeln und (privaten) Irrwegen/Abwegen zu sein als wenige Zeit früher. Oder täuscht mich da meine subjektive Wahrnehmung?&#8221;</p>
<p>- Täuschen ist zu viel, und zu wenig, gesagt.<br />
Zu viel, weil es sehr viele junge Menschen gibt, die alles daran setzen, selbstgesteckte Ziele zu verwirklichen.<br />
Zu wenig, weil es beobachtbar ist, dass Krisen sehr viel häufiger und sehr viel früher vorkommen.<br />
Sprach man früher von &#8220;Midlife-Crisis&#8221;, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das für unsere Generation gar nicht mehr zutrifft, weil man nicht mehr 20-30 Jahre stringent in eine Richtung leben kann, sondern sich sehr häufig neu orientieren muss. Und mit jeder von außen erzwungenen Krise setzt eine Welle ein, die mit Selbstzweifeln beginnt und sich mit wieder aufrappeln endet. Nur dann eben mit mehr Wissen über größere Zusammenhänge (vermute ich mal, wenn ich da von mir ausgehen kann^^)<br />
Ein weiteres, dadurch zustande kommendes, Phänomen, sind die starken reiflichen Unterschiede im Alter zwischen 18 und 30. Es ist durchaus möglich, dass man mit 30 auf 22 Jährige trifft, die schon einen ähnlichen gedanklichen Horizont aufweisen können, wie es genauso möglich ist, einen gleichaltrigen zu treffen, der stark jugendliche Züge trägt (und das nicht, weil er sich die Jugend bewahren will, sondern weil es noch keinen Anlass zur Selbstreflexion gab).<br />
Aber das ist in soweit blanke philosophisch-subjektive Beobachtung, als sich viele dieser Situation nicht bewusst sind.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Susanne</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/die-feministische-bibliothek-2/#comment-1221</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 13:44:20 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/die-feministische-bibliothek-2/#comment-1221</guid>
		<description>@ IJ.Biermann: Ich denke, dass es sehr darauf ankommt, wie weit man selbst schon mit der Analyse derzeitiger Geschlechterrollen ist. Wer den Backlash in unserem Land schon genutzt hat, um sich Ideen und fortschrittliche Modelle für ein gemeinsames, selbstbestimmtes Leben zu überlegen, für den ist in dem Buch wirklich nicht sehr viel drin. Da hat man als Leser eher das Gefühl, die Autorinnen haben noch sehr viel vor sich, nämlich das, was man selbst schon hinter sich hat - das Erkennen und Handeln.

Mein Gefühl sagt mir aber, dass ganz viele Menschen noch ganz am Anfang stehen und nur so ein dumpfes, ungutes Gefühl verspüren, was die Rückkehr zu klassischen Mustern angeht oder Einschränkungen durch Rollenerwartungen. Die könnten sich in dem Buch selbst wiedererkennen und dann vielleicht (hoffentlich) zum Nachdenken angeregt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ IJ.Biermann: Ich denke, dass es sehr darauf ankommt, wie weit man selbst schon mit der Analyse derzeitiger Geschlechterrollen ist. Wer den Backlash in unserem Land schon genutzt hat, um sich Ideen und fortschrittliche Modelle für ein gemeinsames, selbstbestimmtes Leben zu überlegen, für den ist in dem Buch wirklich nicht sehr viel drin. Da hat man als Leser eher das Gefühl, die Autorinnen haben noch sehr viel vor sich, nämlich das, was man selbst schon hinter sich hat - das Erkennen und Handeln.</p>
<p>Mein Gefühl sagt mir aber, dass ganz viele Menschen noch ganz am Anfang stehen und nur so ein dumpfes, ungutes Gefühl verspüren, was die Rückkehr zu klassischen Mustern angeht oder Einschränkungen durch Rollenerwartungen. Die könnten sich in dem Buch selbst wiedererkennen und dann vielleicht (hoffentlich) zum Nachdenken angeregt werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: IJ.Biermann</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/die-feministische-bibliothek-2/#comment-1220</link>
		<dc:creator>IJ.Biermann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 13:08:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/die-feministische-bibliothek-2/#comment-1220</guid>
		<description>“Es wird nämlich so sein, dass die meisten Frauen sich ihre Wünsche selbst erfüllen: Sie bitten ihren Mann, der sie zum Juwelier begleitet, um seine Meinung und zahlen am Ende ihren Schmuck selbst.”

Bei uns (=meiner Frau und mir (30)) zu Hause läuft das so. Und in unserem Freundeskreis, soweit ich weiß, auch. Nicht nur bei Juwelierfragen.
 
Und ich bin wirklich froh darüber und wollte auch nie mit Frauen zusammenleben, die so passiv sind, wie die Autorin das aus der Zeit mit ihrem Christian erzählt. Aber leider weiß ich, dass es tatsächlich allzu oft so ist. Auch in unserer Generation noch, ja. 

Aus dem Buch ist also nicht allzu viel Anregendes/ Konstruktives über Rollenverhalten und die anderen genannten Themen zu erfahren? Gerade die Frage dieser Orientierungslosigkeit, sowohl für (junge) Frauen wie auch für (junge) Männer scheint hier und gegenwärtig eine viel eklatantere Quelle von Selbstzweifeln und (privaten) Irrwegen/Abwegen zu sein als wenige Zeit früher. Oder täuscht mich da meine subjektive Wahrnehmung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“Es wird nämlich so sein, dass die meisten Frauen sich ihre Wünsche selbst erfüllen: Sie bitten ihren Mann, der sie zum Juwelier begleitet, um seine Meinung und zahlen am Ende ihren Schmuck selbst.”</p>
<p>Bei uns (=meiner Frau und mir (30)) zu Hause läuft das so. Und in unserem Freundeskreis, soweit ich weiß, auch. Nicht nur bei Juwelierfragen.</p>
<p>Und ich bin wirklich froh darüber und wollte auch nie mit Frauen zusammenleben, die so passiv sind, wie die Autorin das aus der Zeit mit ihrem Christian erzählt. Aber leider weiß ich, dass es tatsächlich allzu oft so ist. Auch in unserer Generation noch, ja. </p>
<p>Aus dem Buch ist also nicht allzu viel Anregendes/ Konstruktives über Rollenverhalten und die anderen genannten Themen zu erfahren? Gerade die Frage dieser Orientierungslosigkeit, sowohl für (junge) Frauen wie auch für (junge) Männer scheint hier und gegenwärtig eine viel eklatantere Quelle von Selbstzweifeln und (privaten) Irrwegen/Abwegen zu sein als wenige Zeit früher. Oder täuscht mich da meine subjektive Wahrnehmung?</p>
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