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	<title>Comments on: Der Feind auf dem Teller</title>
	<link>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/</link>
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	<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 10:59:28 +0000</pubDate>
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		<title>By: felix</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-6083</link>
		<dc:creator>felix</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 12:58:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-6083</guid>
		<description>Der Artikel ist hochinteressant- 
Das Mädchen ist, wie ich aus dem Kontakt weiß, sprachlich unglaublich begabt und kann somit ihre Gedanken in eine angenehm flüssige Sprache fassen.
Glücklicherweiße möchte sie später beruflich als Journalistin arbeiten.
Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf weitere Artikel eine der besten Newcomerinnen.
mfg
Felix</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel ist hochinteressant-<br />
Das Mädchen ist, wie ich aus dem Kontakt weiß, sprachlich unglaublich begabt und kann somit ihre Gedanken in eine angenehm flüssige Sprache fassen.<br />
Glücklicherweiße möchte sie später beruflich als Journalistin arbeiten.<br />
Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf weitere Artikel eine der besten Newcomerinnen.<br />
mfg<br />
Felix</p>
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		<title>By: Violine</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5564</link>
		<dc:creator>Violine</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 20:20:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5564</guid>
		<description>Also, das ein ist, wie Erwachsene zusammen finden. Und da haben es Leute mit Hartz IV verdammt schwer, denn so ziemlich alles kostet Geld. Also wird da schon mal nicht Gemeinschaft geübt bzw. gelebt.

Es geht aber um mehr. Selbst wenn man eine Gemeinschaft um sich rum hat, kann man sich einsam und wenig wert fühlen bzw. mit seinen Problemen alleine dastehen. Und eben das geben die Erwachsenen dann an die Kinder weiter.
Die Leute von der Arche wissen das, und wollen den Kindern mit der Arche eine Perspektive geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, das ein ist, wie Erwachsene zusammen finden. Und da haben es Leute mit Hartz IV verdammt schwer, denn so ziemlich alles kostet Geld. Also wird da schon mal nicht Gemeinschaft geübt bzw. gelebt.</p>
<p>Es geht aber um mehr. Selbst wenn man eine Gemeinschaft um sich rum hat, kann man sich einsam und wenig wert fühlen bzw. mit seinen Problemen alleine dastehen. Und eben das geben die Erwachsenen dann an die Kinder weiter.<br />
Die Leute von der Arche wissen das, und wollen den Kindern mit der Arche eine Perspektive geben.</p>
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	<item>
		<title>By: Nils</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5556</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 18:51:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5556</guid>
		<description>Ich habe im Fernsehen einen Bericht darüber gesehen und war sehr angetan.

Ja, Erwachsene finden leider oft nur in Veranstaltungen zusammen, die einen ökonomischen Zweck verfolgen. (z.B. Arbeitsstelle, Kneipe...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe im Fernsehen einen Bericht darüber gesehen und war sehr angetan.</p>
<p>Ja, Erwachsene finden leider oft nur in Veranstaltungen zusammen, die einen ökonomischen Zweck verfolgen. (z.B. Arbeitsstelle, Kneipe&#8230;)</p>
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		<title>By: Violine</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5551</link>
		<dc:creator>Violine</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 18:29:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5551</guid>
		<description>Ich glaube, Ganztagesschulen sind wieder im Kommen. Kann's nicht genau sagen, weil ich nicht aufgepaßt habe.

In Berlin (auch anderswo, aber da hat es angefangen) hat ein Pastor (Pastor Siggelkow) ein Projekt für arme Kinder angefangen (es gibt ein Buch darüber: "Deutschlands vergessene Kinder"). Die bekommen da in einem Haus eine warme Mahlzeit, Hausaufgabenbetreuung, Kinderfreizeiten und viel, viel Liebe. Arche heißt dieses Haus. Das Buch ist sehr, sehr berührend und ich finde, so etwas sollte es für alle Kinder geben.

Und nicht nur für Kinder. Die Kinder sind ja oft so alleine gelassen, weil die Eltern schon alleine sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, Ganztagesschulen sind wieder im Kommen. Kann&#8217;s nicht genau sagen, weil ich nicht aufgepaßt habe.</p>
<p>In Berlin (auch anderswo, aber da hat es angefangen) hat ein Pastor (Pastor Siggelkow) ein Projekt für arme Kinder angefangen (es gibt ein Buch darüber: &#8220;Deutschlands vergessene Kinder&#8221;). Die bekommen da in einem Haus eine warme Mahlzeit, Hausaufgabenbetreuung, Kinderfreizeiten und viel, viel Liebe. Arche heißt dieses Haus. Das Buch ist sehr, sehr berührend und ich finde, so etwas sollte es für alle Kinder geben.</p>
<p>Und nicht nur für Kinder. Die Kinder sind ja oft so alleine gelassen, weil die Eltern schon alleine sind.</p>
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		<title>By: Nils</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5550</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 18:10:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5550</guid>
		<description>Stimmt schon, und eigentlich gäben die Schulgesetze das auch her. Gute Frage, warum solche Lehrer eher die Ausnahme sind. Vielleicht wird ja viel zu viel Wert auf die Fachkompetenz und viel zu wenig auf die Soziale gelegt.

Ich denke Ganztagsschulen, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern darüber hinaus auch Freizeit/Projektangebote machen könnten gerade Kindern aus problematischen Elternhäusern helfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt schon, und eigentlich gäben die Schulgesetze das auch her. Gute Frage, warum solche Lehrer eher die Ausnahme sind. Vielleicht wird ja viel zu viel Wert auf die Fachkompetenz und viel zu wenig auf die Soziale gelegt.</p>
<p>Ich denke Ganztagsschulen, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern darüber hinaus auch Freizeit/Projektangebote machen könnten gerade Kindern aus problematischen Elternhäusern helfen.</p>
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	<item>
		<title>By: Violine</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5542</link>
		<dc:creator>Violine</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 16:51:57 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5542</guid>
		<description>Ich denke, Bewusstsein schaffen hilft. Man muss da nicht im speziellen Fall mit der Magersucht anfangen, sondern einfach allgemein mit bewusstem sozialen/politischen/... Denken und Handeln. Irgendwelche Projekte, wo Schüler Erfahrungen mit diesem Denken, Handeln und Bewusstsein erfahren und lernen können. Das kann irgendwas Ökologisches sein, oder was Stadt- oder Gemeindepolitisches. Was auch immer.

Ich hatte einen engagierten Deutsch- und Relielehrer, der sich sehr für das Selbstwertgefühl und das Selbstbewußtsein seiner Schüler eingesetzt hat. Er hat sie als kritische, denkende Wesen gesehen. So etwas hilft, denke ich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, Bewusstsein schaffen hilft. Man muss da nicht im speziellen Fall mit der Magersucht anfangen, sondern einfach allgemein mit bewusstem sozialen/politischen/&#8230; Denken und Handeln. Irgendwelche Projekte, wo Schüler Erfahrungen mit diesem Denken, Handeln und Bewusstsein erfahren und lernen können. Das kann irgendwas Ökologisches sein, oder was Stadt- oder Gemeindepolitisches. Was auch immer.</p>
<p>Ich hatte einen engagierten Deutsch- und Relielehrer, der sich sehr für das Selbstwertgefühl und das Selbstbewußtsein seiner Schüler eingesetzt hat. Er hat sie als kritische, denkende Wesen gesehen. So etwas hilft, denke ich.</p>
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		<title>By: Nils</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5522</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 14:59:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5522</guid>
		<description>Aber was könnte man tun? Ich habe ja nicht so die Ahnung, ich bin einfach ein politisch interessierter Mensch und sehe, daß in dem Bereich viel schief läuft.

Welche Maßnahmen würden helfen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber was könnte man tun? Ich habe ja nicht so die Ahnung, ich bin einfach ein politisch interessierter Mensch und sehe, daß in dem Bereich viel schief läuft.</p>
<p>Welche Maßnahmen würden helfen?</p>
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		<title>By: Nils</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5520</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 14:30:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5520</guid>
		<description>Ja, das Problem sehe ich auch. Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen ist ja auch irgendwie das Eingeständnis, versagt zu haben - Und was sollen erst die Nachbarn denken, wenn Mutter und Kind beim sozialpädagogischen Dienst gesichtet werden?

Es ist schon ein Elend..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das Problem sehe ich auch. Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen ist ja auch irgendwie das Eingeständnis, versagt zu haben - Und was sollen erst die Nachbarn denken, wenn Mutter und Kind beim sozialpädagogischen Dienst gesichtet werden?</p>
<p>Es ist schon ein Elend..</p>
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	<item>
		<title>By: Violine</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5516</link>
		<dc:creator>Violine</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 13:10:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5516</guid>
		<description>Mit dem "Eltern-beiseite-Nehmen" muss nicht viel geholfen sein, möglicherweise eher verschlimmert, wenn es eine Familie ist, die nur heile Welt ertragen kann und mehr nicht. Wenn die Störung des Kindes auf Störungen/Probleme der Eltern hinweist, dann wird es schwierig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem &#8220;Eltern-beiseite-Nehmen&#8221; muss nicht viel geholfen sein, möglicherweise eher verschlimmert, wenn es eine Familie ist, die nur heile Welt ertragen kann und mehr nicht. Wenn die Störung des Kindes auf Störungen/Probleme der Eltern hinweist, dann wird es schwierig.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Nils</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5513</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 12:42:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/der-feind-auf-dem-teller/#comment-5513</guid>
		<description>Daß der Status Quo nicht zufriedenstellend ist, darüber sind wir uns ja einig. Ich sage ja nur: Sozialpädagogische Aufgaben haben in den Schulgesetzen - die ja die Erziehungsziele definieren - nicht gerade Priorität. Dementsprechend werden dann die Ressourcen verwendet bzw. zur Verfügung gestellt. Ein Ausgleich, der den Namen verdient kann nach meiner Auffassung im normalen Unterrichtsgeschehen kaum stattfinden.

Es ist in dem vorliegenden Fall erschreckend, daß erst eine engagierte Referendarin (die ihr Engagement wohl kaum in ihrem ganzen Berufsleben beibehalten wird) bemerkt, daß mit dem Kind etwas nicht in Ordnung ist. Man muß nicht das Schulgesetz ändern, um wenigstens das zu Gewährleisten. Ein Lehrer oder eine Lehrerin, die die Mutter (oder den Vater) beiseite genommen hätte und gesagt hätte "mit den Leistungen ihrer Tochter sind wir ja sehr zufrieden, aber wir machen uns sehr große Sorgen", verbunden mit einem Hinweis auf entsprechende Hilfsangebote (die der Staat durchaus anbietet) hätte vielleicht geholfen, bevor das Kind zu solchen Mitteln greift.

Und da gebe ich dir recht: Wozu besuchen denn Lehramtsstudenten Psychologieseminare? Bei einem überangepassten Kind muß man sich doch fragen, ob es "Gesund" ist?  Man muß ja auch bedenken, daß 10% der Magersuchterkrankungen tödlich verlaufen.

Ich kann mir gut vorstellen, daß die meisten Lehrer und Lehrerinnen vorher hoch zufrieden mit der Schülerin waren, und aus allen Wolken fallen, wenn es plötzich als Magersüchtig auffällt. Da kommen vielleicht gesellschaftliche Ideale ins Spiel: Mit einem Alphamädchen, erfolgreich und schön, "Sozial kompetent" (bis zur Selbstaufgabe) ist doch alles in Ordnung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Daß der Status Quo nicht zufriedenstellend ist, darüber sind wir uns ja einig. Ich sage ja nur: Sozialpädagogische Aufgaben haben in den Schulgesetzen - die ja die Erziehungsziele definieren - nicht gerade Priorität. Dementsprechend werden dann die Ressourcen verwendet bzw. zur Verfügung gestellt. Ein Ausgleich, der den Namen verdient kann nach meiner Auffassung im normalen Unterrichtsgeschehen kaum stattfinden.</p>
<p>Es ist in dem vorliegenden Fall erschreckend, daß erst eine engagierte Referendarin (die ihr Engagement wohl kaum in ihrem ganzen Berufsleben beibehalten wird) bemerkt, daß mit dem Kind etwas nicht in Ordnung ist. Man muß nicht das Schulgesetz ändern, um wenigstens das zu Gewährleisten. Ein Lehrer oder eine Lehrerin, die die Mutter (oder den Vater) beiseite genommen hätte und gesagt hätte &#8220;mit den Leistungen ihrer Tochter sind wir ja sehr zufrieden, aber wir machen uns sehr große Sorgen&#8221;, verbunden mit einem Hinweis auf entsprechende Hilfsangebote (die der Staat durchaus anbietet) hätte vielleicht geholfen, bevor das Kind zu solchen Mitteln greift.</p>
<p>Und da gebe ich dir recht: Wozu besuchen denn Lehramtsstudenten Psychologieseminare? Bei einem überangepassten Kind muß man sich doch fragen, ob es &#8220;Gesund&#8221; ist?  Man muß ja auch bedenken, daß 10% der Magersuchterkrankungen tödlich verlaufen.</p>
<p>Ich kann mir gut vorstellen, daß die meisten Lehrer und Lehrerinnen vorher hoch zufrieden mit der Schülerin waren, und aus allen Wolken fallen, wenn es plötzich als Magersüchtig auffällt. Da kommen vielleicht gesellschaftliche Ideale ins Spiel: Mit einem Alphamädchen, erfolgreich und schön, &#8220;Sozial kompetent&#8221; (bis zur Selbstaufgabe) ist doch alles in Ordnung?</p>
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