Demo in Münster, fette Fotoprojekte und Hetze gegen LGBT – kurz notiert

von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 232 von 357 der Serie Kurz notiert

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Die Wissenschaft hat mal wieder festgestellt: Gewalt gegen Frauen ist ein endemisches Problem, schreibt die Süddeutsche Zeitung – gerade/auch in Europa, überdurchschnittlich in Deutschland. Leider gehen Berichte über die Studie kaum auf die unterschiedliche Betroffenheit unterschiedlicher Gruppen von Frauen ein.

Homo- und trans*feindliche Demos gibt’s nur in Frankreich und Spanien? Weit gefehlt: In Stuttgart gingen AnhängerInnen der CDU, AfD, katholischen Kirche, NPD und von PI sowie Evangelikale, Russisch-Orthodoxe und Piusbrüder auf die Straße, um gegen alles und jede_n zu hetzen, der_die nicht ihren Vorstellung von hetero und cis entspricht, wie queer.de berichtet.

Eine Gruppe Betroffener von sexualisierter Gewalt in der Kindheit möchte mit anderen Betroffenen diskutieren und sich zusammentun: Gegen sexuelle Gewalt.

Die Überparteiliche Fraueninitiative hat einen Neujahrsempfang gefeiert. Die Festrede von Frau Prof. Dr. Nivedita Prasad zum Thema Gewalt gegen Frauen könnt ihr online nachlesen.

Die Video-Dokumentationen zum No-Humboldt 21!-Kampagnenauftakt ist jetzt online.

Der Verein AfricAvenir International e.V. möchte eine neue Auflage der aufwändig gestalteten und informativen Publikation „50 Jahre Afrikanische Un-Abhängigkeiten – Eine (selbst)kritische BIlanz“ herausgeben. Ihr könnt sie dabei unterstützen und spenden.

AfricAvenir veröffentlichte außerdem folgende Pressemitteilung des internationalen NGO-Bündnisses „Völkermord verjährt nicht!“: „Deutschland muss eine würdige Rückgabe von entführten Gebeinen an Namibia vornehmen und sich für den kolonialen Genozid von 1904-08 entschuldigen. Alle Gebeine kolonisierter Menschen müssen den Nachfahren zurückgegeben werden.“

englischsprachige Links

100 Schwarze lesbische, bisexuelle, queere und/oder Trans*frauen, die du kennen solltest!

Schlank heißt gesund? Das ist Quatsch. Ein Comic stellt das eindrucksvoll dar.

Du möchtest bei einem fett-positiven Fotoprojekt mitmachen? Schick einfach ein Foto an Fat Body Politics.

Lupita Nyong’o hat einen Oscar als beste Nebendarstellerin für ihre Performance in „12 Years a Slave“ gewonnen (Charlott berichtete). Vor wenigen Wochen hielt Nyong’o auf dem 7. Black Women in Hollywood Luncheon eine beeindruckende Rede über Rassismus und Schönheit.

1940 gewann Hattie McDaniel einen Oscar für die beste Nebenrolle als Mammy in „Vom Winde verweht“ – als erste Afro-Amerikanerin überhaupt. Wegen den rassistischen Segregationspolitiken durfte McDaniel nicht mit den anderen weißen Schauspieler_innen an einem Tisch sitzen.

A propos (spärlich gesäte) Oscars für schwarze Schauspielerinnen: Anita Little schreibt beim Ms. Magazine über die unterschiedliche mediale Repräsentation von Lupita Nyong’o und Gabourey Sidibe.

Termine in Berlin, Frankfurt/Main, Küsten (Niedersachsen) und Münster

Am 5. März diskutieren Gisela Notz, Jutta Almendinger und Chris Köver vom Missy Magazine in Berlin u.a. über den FrauenStreikTag 1994.

Am 6. März findet in Berlin im FrauenComputerZentrumBerlin (FCZB) der Workshop „Social Media – yes we can“ statt. Dort sprechen Social Media-Macherinnen über ihre beruflichen Erfahrungen, Tätigkeitsfelder  und Job-Chancen von Social Media.

in Berlin könnt ihr euch für einen zweiteiligen Workshop im April und Mai anmelden: „Welche Farbe hat meine Haut?“ (PDF) Eine Auseinandersetzung mit Kritischem Weißsein und Rassismus.

Im Rahmen der „Homestory Deutschland – Schwarze Biographien in Geschichte und Gegenwart„-Ausstellung in Frankfurt/Main finden bis Juni monatlich viele Veranstaltungen statt.

In Küsten findet am 7. März eine Lesung zu „Begegnungen auf der Trans*fläche“ statt.

Am 22. März wird’s in Münster laut beim 1000-​Kreu­ze-​Mär­sche für Abtreibungsrechte: Raise your voice! Your body Your choice – Fe­mi­nis­ti­sche In­hal­te auf die Stra­ße tra­gen.




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Eintrag geschrieben: Mittwoch, 5. März 2014 um 11:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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2 Kommentare

  1. Wortbahnhof sagt:

    Das Trans*-Schwimmen in Gießen findet an diesem Samstag auch wieder statt. Vielleicht ganz nett, als Vorschwimmen für die darauffolgende Party zum 08.03. :)

    „Am 08.03.2014 findet wieder das Trans*-Schwimmen in Gießen statt:

    Trans*- und Inter*-Schwimmen in Gießen – Neuer Termin

    Es geht weiter: Das nächste Trans*-Inter*-Schwimmen findet am 08.03.2014
    statt. Von 20 bis 22 Uhr steht uns das Hallenbad Westbad in Gießen zur
    Verfügung. Da wir genau diese zwei Stunden Nutzungsdauer haben, treffen
    wir uns um 19.45 Uhr (nicht später) vor dem Schwimmbad und gehen dann
    gemeinsam rein.

    Das Hallenbad steht uns wieder allein zur Verfügung. Das heißt
    einerseits, dass keine fremden Personen im Schwimmbad unterwegs sind.
    Andererseits richtet sich das Schwimmen eben wirklich ausschließlich an
    Trans*-Personen + Inter*-Personen + Angehörige + Verbündete.

    Da wir ungefähr wissen müssen, wie viele Personen kommen, bitten wir umVoranmeldung bis zum 07.03.2014 (nur kurz mit einem Namen nach Wahl und einer Kontakt-Mailadresse) an schwimmen@transtagung-giessen.de.

    Die Adresse des Westbads lautet: Westbad, Gleiberger Weg 31, 35398 Gießen.

    Wir freuen uns auf euch!
    Euer Orga-Team der Trans*-Tagung Gießen“

  2. Wir veranstalten morgen in Mannheim einen Workshop gegen Street Harassment für Frauen*. Beginn ist 18 Uhr, Ort der DGB-Jugendraum in der Hans-Böckler-Str. 3
    Ankündigungstext findet ihr auf unserer Homepage!