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	<title>Kommentare zu: Das Grüne Männer-Manifest</title>
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		<title>Von: - Stephan Clemens - Ein weiteres tolles WordPress-Blog</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/das-gruene-maenner-manifest/#comment-27533</link>
		<dc:creator>- Stephan Clemens - Ein weiteres tolles WordPress-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 18:31:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] 2010/04/15: Mädchenmannschaft &#8220;Das Grüne Männer-Manifest&#8221; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] 2010/04/15: Mädchenmannschaft &#8220;Das Grüne Männer-Manifest&#8221; [...]</p>
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		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/das-gruene-maenner-manifest/#comment-27529</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 17:20:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke, dieses Zitat verdeutlicht die Quellen des uns bekannte Geschlechterkonstruktes :

&quot;Dieses Grundmuster durchzieht die Odyssee und macht sie zum Vorbild vieler Heldensagen. Echte Männer erscheinen als 
wehrhaft, triebhaft, wild, echte Frauen als wehrlos und keusch.&quot;

(Quelle : Heldendämmerung, S. 119).

Im o.g. Buch von Prof. Hollstein las ich etwas von &quot;diffuser Männlichkeitsdefinition&quot;. Diese Begrifflichkeit trifft es m.E. mit am
besten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, dieses Zitat verdeutlicht die Quellen des uns bekannte Geschlechterkonstruktes :</p>
<p>&#8220;Dieses Grundmuster durchzieht die Odyssee und macht sie zum Vorbild vieler Heldensagen. Echte Männer erscheinen als<br />
wehrhaft, triebhaft, wild, echte Frauen als wehrlos und keusch.&#8221;</p>
<p>(Quelle : Heldendämmerung, S. 119).</p>
<p>Im o.g. Buch von Prof. Hollstein las ich etwas von &#8220;diffuser Männlichkeitsdefinition&#8221;. Diese Begrifflichkeit trifft es m.E. mit am<br />
besten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: blockhouse</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/das-gruene-maenner-manifest/#comment-27528</link>
		<dc:creator>blockhouse</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 16:37:57 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Entweder sie passen sich an und sind unweiblich, oder sie passen sich nicht an und erscheinen als inkompetent.&lt;/blockquote&gt;

wirft die frage auf, was &quot;weiblich&quot; ist. für mich eine frau weiblich. punkt. sie muss sich dazu nicht speziell anziehen oder verhalten. dein satz impliziert überdies, dass kompetez und weiblichkeit nicht vereibar sind. (ich weiß, dass viele das tatsächlich so sehen!)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Entweder sie passen sich an und sind unweiblich, oder sie passen sich nicht an und erscheinen als inkompetent.</p></blockquote>
<p>wirft die frage auf, was &#8220;weiblich&#8221; ist. für mich eine frau weiblich. punkt. sie muss sich dazu nicht speziell anziehen oder verhalten. dein satz impliziert überdies, dass kompetez und weiblichkeit nicht vereibar sind. (ich weiß, dass viele das tatsächlich so sehen!)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/das-gruene-maenner-manifest/#comment-27524</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 15:35:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=10188#comment-27524</guid>
		<description>Als ich in Prof. Hollstein &quot;Geschlechterdemokratie, Frauen/Männer, besser miteinander leben, 2004&quot; auf S. 92 das Thema 
&quot;Die Angst vor der Weiblichkeit&quot; und &quot;männiche Wunde&quot; las, bin ich trotz der relativ wenigen Seiten erheblich darüber 
gestolpert.

In &quot;männliche Identitäten&quot; von Dammasch wurde das Thema in mehreren Kapiteln aufgegriffen. Die traditionelle Männlichkeit
definiert sich über Abgrenzung, Separation, nicht-weiblich, nicht-schwach, verstärkt von kulturellen traditionellen und
militärisch definierten Anforderungen. Wer sich als Mann in der Schule o.a. als schwächlich darstellt, der kann sich der Verachtung
und auch Gewaltbereitschaft seiner Geschlechtsgenossen sicher sein. Man(n) hat sich also durchzuschlagen, so kenne ich das..

Diese Mechanismen greifen auch im Erwachsenenleben und prägen maßgeblich auch unsere Ökonomie der deren &quot;männliche
Verhaltensmuster&quot;. 

Diese fördern die Segregation, da Frauen dort immer nur alles falsch machen können : Entweder sie passen sich an und
sind unweiblich, oder sie passen sich nicht an und erscheinen als inkompetent. Dies erklärt m.E. auch die noch geringe
weibliche Präsenz in Führungsetagen, die sog. vertikale Segregation.

Auch wird bei Dammasch beschrieben daß es keine psychoanalytische Auseinandersetzung mit dem Thema männliche Agression
gab, außer das nach dem Differenzfeminismus von Margarethe Mitscherlich, was ja von manchen Männeraktivisten heftig 
kritisiert wird.

Die Neurobiologie und Hirnforschung nach LouAnn Brizendine zementiert dies schwerpunktmäßig mit hormonellen Fakten.
Gerald Hüther zeigt im Ergebnis große Variabilität kultureller Vorgaben und damit frei Gestaltungsmöglichkeiten.

Ich würde Männerengagierten empfehlen auf diese Schiene zu gehen wie auch auf folgende :

Ich halte das Thema &quot;Weiblichkeits-Abspaltungs-Männlichkeit&quot; für einen Kern-Faktor unserer bekannten Zivilisation, für
patriarchal organisierte überhaupt. Die resultierenden Folgen sind überall in der Welt beobachtbar und diese Zusammenhänge
hat Ute Scheub hervorragend mit Quellen und Fakten belegt und verdeutlicht damit auch die tiefenpsychologischen Ursachen
der männlichen Sozialisation und negiert deutlich das Mitscherlich-Ergebnis aus den 80`ern. &quot;Das Patriarchat frisst seine Söhne&quot;.

Für mich ist das Thema von zentraler Bedeutung für Männer und Frauen. Der &quot;Mythos Frau&quot; in &quot;Das andere Geschlecht&quot; beruht
m.E. darauf genauso wie die Aussage in Steve Buddulph &quot;Männer auf der Suche&quot; : &quot;Manche Männer heben die Frauen auf 
ein Podest und beschweren sich dann darüber dass sie sich dort befinden.

Simone de Beauvoir wie auch moderne Feministinnen favorisieren eindeutig eine Pragmatisierung der Frau, sonst nichts.
Alles andere sind kulturelle Schematas nach dem Prinzip der &quot;mundialen Schutzgewalt&quot;.

http://www.wdr.de/tv/frautv/sendungsbeitraege/2009/0910/thema_5.jsp

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie im Beitrag Männer von einem &quot;Vollständigkeitsgefühl&quot; sprachen, nachdem sie
sich selbst kritisch hinterfragt und bestimmte Dinge aufgearbeitet hatten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich in Prof. Hollstein &#8220;Geschlechterdemokratie, Frauen/Männer, besser miteinander leben, 2004&#8243; auf S. 92 das Thema<br />
&#8220;Die Angst vor der Weiblichkeit&#8221; und &#8220;männiche Wunde&#8221; las, bin ich trotz der relativ wenigen Seiten erheblich darüber<br />
gestolpert.</p>
<p>In &#8220;männliche Identitäten&#8221; von Dammasch wurde das Thema in mehreren Kapiteln aufgegriffen. Die traditionelle Männlichkeit<br />
definiert sich über Abgrenzung, Separation, nicht-weiblich, nicht-schwach, verstärkt von kulturellen traditionellen und<br />
militärisch definierten Anforderungen. Wer sich als Mann in der Schule o.a. als schwächlich darstellt, der kann sich der Verachtung<br />
und auch Gewaltbereitschaft seiner Geschlechtsgenossen sicher sein. Man(n) hat sich also durchzuschlagen, so kenne ich das..</p>
<p>Diese Mechanismen greifen auch im Erwachsenenleben und prägen maßgeblich auch unsere Ökonomie der deren &#8220;männliche<br />
Verhaltensmuster&#8221;. </p>
<p>Diese fördern die Segregation, da Frauen dort immer nur alles falsch machen können : Entweder sie passen sich an und<br />
sind unweiblich, oder sie passen sich nicht an und erscheinen als inkompetent. Dies erklärt m.E. auch die noch geringe<br />
weibliche Präsenz in Führungsetagen, die sog. vertikale Segregation.</p>
<p>Auch wird bei Dammasch beschrieben daß es keine psychoanalytische Auseinandersetzung mit dem Thema männliche Agression<br />
gab, außer das nach dem Differenzfeminismus von Margarethe Mitscherlich, was ja von manchen Männeraktivisten heftig<br />
kritisiert wird.</p>
<p>Die Neurobiologie und Hirnforschung nach LouAnn Brizendine zementiert dies schwerpunktmäßig mit hormonellen Fakten.<br />
Gerald Hüther zeigt im Ergebnis große Variabilität kultureller Vorgaben und damit frei Gestaltungsmöglichkeiten.</p>
<p>Ich würde Männerengagierten empfehlen auf diese Schiene zu gehen wie auch auf folgende :</p>
<p>Ich halte das Thema &#8220;Weiblichkeits-Abspaltungs-Männlichkeit&#8221; für einen Kern-Faktor unserer bekannten Zivilisation, für<br />
patriarchal organisierte überhaupt. Die resultierenden Folgen sind überall in der Welt beobachtbar und diese Zusammenhänge<br />
hat Ute Scheub hervorragend mit Quellen und Fakten belegt und verdeutlicht damit auch die tiefenpsychologischen Ursachen<br />
der männlichen Sozialisation und negiert deutlich das Mitscherlich-Ergebnis aus den 80`ern. &#8220;Das Patriarchat frisst seine Söhne&#8221;.</p>
<p>Für mich ist das Thema von zentraler Bedeutung für Männer und Frauen. Der &#8220;Mythos Frau&#8221; in &#8220;Das andere Geschlecht&#8221; beruht<br />
m.E. darauf genauso wie die Aussage in Steve Buddulph &#8220;Männer auf der Suche&#8221; : &#8220;Manche Männer heben die Frauen auf<br />
ein Podest und beschweren sich dann darüber dass sie sich dort befinden.</p>
<p>Simone de Beauvoir wie auch moderne Feministinnen favorisieren eindeutig eine Pragmatisierung der Frau, sonst nichts.<br />
Alles andere sind kulturelle Schematas nach dem Prinzip der &#8220;mundialen Schutzgewalt&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.wdr.de/tv/frautv/sendungsbeitraege/2009/0910/thema_5.jsp" rel="nofollow">http://www.wdr.de/tv/frautv/sendungsbeitraege/2009/0910/thema_5.jsp</a></p>
<p>Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie im Beitrag Männer von einem &#8220;Vollständigkeitsgefühl&#8221; sprachen, nachdem sie<br />
sich selbst kritisch hinterfragt und bestimmte Dinge aufgearbeitet hatten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lutschi</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/das-gruene-maenner-manifest/#comment-27506</link>
		<dc:creator>lutschi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 08:53:51 +0000</pubDate>
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		<description>@AntjeSchrupp:

Meinte natürlich:

Ich denke, die “Häme”, die Du in den Kommentaren zum männermanifest entdeckst, beruht eher darauf, dass ein Männermanifest in erster Linie Interessen von Männern, nicht die an Männer herangetragenen Interessen von Frauen, vertreten soll,  was diese Grünen eben nicht tun.

Es ist natürlich viel weniger kuschelig, wenn diese Typen etwa verlangen, dass Frau ihnen ein paar Jahre Kinderauszeit finanzieren soll, so wie sie es für Frau tun, als wenn sie nur ihre &quot;weiblichen Seiten&quot; entdecken wollen, fordern, dass Deutschland endlich die UNO-Kinderrechtsverordnung ehrlich umsetzt, statt Mutti die Entscheidungsgewalt lassen zu wollen, am liebsten morgen die Bundeswehr abschaffen wollen, damit ihnen nicht alternde Amtsärztinnen ungebten in den Schritt greifen und was es da noch so alles gab ...

Aber ich denke, damit kommen wir als emanzipierte Frauen klar und müssen nicht gleich von Häme sprechen, wenn die Männer bemerken, dass die grünen Manifestler aus Angst vor den Feministinnen in ihrer Partei eben kein einziges Problem von Männern wirklich angegangen sind ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@AntjeSchrupp:</p>
<p>Meinte natürlich:</p>
<p>Ich denke, die “Häme”, die Du in den Kommentaren zum männermanifest entdeckst, beruht eher darauf, dass ein Männermanifest in erster Linie Interessen von Männern, nicht die an Männer herangetragenen Interessen von Frauen, vertreten soll,  was diese Grünen eben nicht tun.</p>
<p>Es ist natürlich viel weniger kuschelig, wenn diese Typen etwa verlangen, dass Frau ihnen ein paar Jahre Kinderauszeit finanzieren soll, so wie sie es für Frau tun, als wenn sie nur ihre &#8220;weiblichen Seiten&#8221; entdecken wollen, fordern, dass Deutschland endlich die UNO-Kinderrechtsverordnung ehrlich umsetzt, statt Mutti die Entscheidungsgewalt lassen zu wollen, am liebsten morgen die Bundeswehr abschaffen wollen, damit ihnen nicht alternde Amtsärztinnen ungebten in den Schritt greifen und was es da noch so alles gab &#8230;</p>
<p>Aber ich denke, damit kommen wir als emanzipierte Frauen klar und müssen nicht gleich von Häme sprechen, wenn die Männer bemerken, dass die grünen Manifestler aus Angst vor den Feministinnen in ihrer Partei eben kein einziges Problem von Männern wirklich angegangen sind &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lutschi</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/das-gruene-maenner-manifest/#comment-27504</link>
		<dc:creator>lutschi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 08:30:01 +0000</pubDate>
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		<description>@AntjeSchrupp:

Ich denke, die &quot;Häme&quot;, bzw. die Forderung, dass ein Männermanifest in erster Linie Interessen von Männern, nicht die an Männer herangetragenen Interessen von Frauen, vertreten soll, die Du in den Kommentaren zum männermanifest entdeckst, kann ich so nicht nachvollziehen.

Ich empfinde die Kommentare, die ich bisher gelesen habe ( auf Seiten des manifest bei gruene-nrw, und in einigen Zeitungen ) als in dieser Hinsicht erfrischen zielgerichtet - sie versuchen wirklich, Grünen nahezubringen, was die Probleme sind, mit denen Männer heutzutage zu kämpfen haben.

Vor allem finde ich es erfrischend, dass dort ohne Zensur diskutiert wird und entsprechend das Bild vom Jubelfeminismus doch arge Kratzer bekommt, anders, als in einigen feministischen Blogs ..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@AntjeSchrupp:</p>
<p>Ich denke, die &#8220;Häme&#8221;, bzw. die Forderung, dass ein Männermanifest in erster Linie Interessen von Männern, nicht die an Männer herangetragenen Interessen von Frauen, vertreten soll, die Du in den Kommentaren zum männermanifest entdeckst, kann ich so nicht nachvollziehen.</p>
<p>Ich empfinde die Kommentare, die ich bisher gelesen habe ( auf Seiten des manifest bei gruene-nrw, und in einigen Zeitungen ) als in dieser Hinsicht erfrischen zielgerichtet &#8211; sie versuchen wirklich, Grünen nahezubringen, was die Probleme sind, mit denen Männer heutzutage zu kämpfen haben.</p>
<p>Vor allem finde ich es erfrischend, dass dort ohne Zensur diskutiert wird und entsprechend das Bild vom Jubelfeminismus doch arge Kratzer bekommt, anders, als in einigen feministischen Blogs ..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Das Recht, frei zu sein von stereotypisierenden Rollenzuschreibungen und Debatten ums Grüne &#8220;Männermanifest&#8221;</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/das-gruene-maenner-manifest/#comment-27492</link>
		<dc:creator>Das Recht, frei zu sein von stereotypisierenden Rollenzuschreibungen und Debatten ums Grüne &#8220;Männermanifest&#8221;</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 17:24:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=10188#comment-27492</guid>
		<description>[...] und Blogs zum Männer-Manifest: &gt;&gt;Mädchenmannschaft&#124; &gt;&gt;Süddeutsche Zeitung &#124; &gt;&gt;Spiegel &#124; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und Blogs zum Männer-Manifest: &gt;&gt;Mädchenmannschaft| &gt;&gt;Süddeutsche Zeitung | &gt;&gt;Spiegel | [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Red Riding Hood</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/das-gruene-maenner-manifest/#comment-27488</link>
		<dc:creator>Red Riding Hood</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 11:06:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=10188#comment-27488</guid>
		<description>&quot;Ich höre mehr und mehr Menschen, Berufstätige und ehem. “Leistungsträger”, die über Überlastung klagen, Burnout und mehr oder weniger sinnentleert auf die Rente zuarbeiten.&quot;

das liegt aber ja wohl eher an unserem tollen wirtschaftssytem und kann allein durch die veränderung hin zu einer egalitären gesellschaft nicht überwunden werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich höre mehr und mehr Menschen, Berufstätige und ehem. “Leistungsträger”, die über Überlastung klagen, Burnout und mehr oder weniger sinnentleert auf die Rente zuarbeiten.&#8221;</p>
<p>das liegt aber ja wohl eher an unserem tollen wirtschaftssytem und kann allein durch die veränderung hin zu einer egalitären gesellschaft nicht überwunden werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/das-gruene-maenner-manifest/#comment-27487</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 10:28:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=10188#comment-27487</guid>
		<description>Der Beitrag zur Zwangsmännlichkeit ist ja wohl Klasse! Was viele noch nicht verstanden haben ist, dass die sog. Krise der
Männlichkeit eine hervorragende historische Chance ist eine authentische und intrinsische Männlichkeit zu entwickeln, was
früher fremdbestimmt, zwangsvorgegeben und andressiert war.

&quot;Männsein bedeutet Unterwerfung. Mehr noch : Gleichschritt, Befehl und Gehorsam sind das Fungament von Heer und 
Konzernen gleichermaßen. Wer nicht aus der Reihe tanzt, kommt nach oben, wer nicht mitmarschiert, fliegt raus.&quot;

(Quelle : Heldendämmerung, Ute Scheub, S. 57)

Gleichzeitig ist dies auch Friedensarbeit :

Was am Beispiel der malaysischen Semai deutlich gemacht wird ist, dass geschlechteregalitäre und geschlechterdemokratische
 Gesellschaften ohne Geschlechterhierarchien die friedlichsten sind und ein besseres Leben für Frauen UND Männer bedeuten.

19 von 25 friedvollen Gesellschaften sind geschlechteregalitär organisiert.(www.peacefulsocieties.org).

Diese für patriarchalen Gesellschaften, die vom Mann eine Abspaltung und Depotenzierung eigener Weiblichkeitsanteile 
abfordern, ist wohl ein besonderes Charakteristikum mit all seinen Folgeschäden. Interessant, dass der französische Jurist
und Hexenverfolger, Jean Bodin, 1576 seine &quot;Sechs Bücher über den Staat&quot; veröffentlichte und damit als Vordenker des
Absolutismus und der &quot;modernen&quot; Souveränitätsidee gilt. Für Bodin war die patriarchalische Familie das Vorbild für den Staat.

&quot;Jean Bodins christlich geprägte Staatstheorie enthält alle frauenfeindlichen Elemente, die Ideologen des freien Westens 
heute dem Islam vorwerfen&quot; (ebd. S. 132).

Diese Dinge haben scheinbar unser Verständnis vom Mannsein in der Folge maßgeblich geprägt, eine Berufung auf 
irgendeine Geschlechterdominanz ist also künstlich und unnatürlich.

Und wenn man die kurzen Auszüge aus Reinhard Kreissl &quot;Die ewige Zweite&quot; (2001) sieht, dann hat sich seit &quot;La deuxieme sexe&quot;
von Simone de Beauvoir anscheinend wirklich nicht viel verändert. Frauen haben davon nichts, Männer auch nicht.

Traditionelle Männlichkeitsvorgaben sind eine historische Mutation, ohne reale Basis und damit mehr oder weniger eine
Luftnummer. Ich kann nur hoffen dass diese Erkenntnisse weiter Einzug in den Mainstream halten, damit sich für Frauen 
und Männer vieles verbessert. 

Ich höre mehr und mehr Menschen, Berufstätige und ehem. &quot;Leistungsträger&quot;, die über Überlastung klagen, Burnout und mehr oder 
weniger sinnentleert auf die Rente zuarbeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag zur Zwangsmännlichkeit ist ja wohl Klasse! Was viele noch nicht verstanden haben ist, dass die sog. Krise der<br />
Männlichkeit eine hervorragende historische Chance ist eine authentische und intrinsische Männlichkeit zu entwickeln, was<br />
früher fremdbestimmt, zwangsvorgegeben und andressiert war.</p>
<p>&#8220;Männsein bedeutet Unterwerfung. Mehr noch : Gleichschritt, Befehl und Gehorsam sind das Fungament von Heer und<br />
Konzernen gleichermaßen. Wer nicht aus der Reihe tanzt, kommt nach oben, wer nicht mitmarschiert, fliegt raus.&#8221;</p>
<p>(Quelle : Heldendämmerung, Ute Scheub, S. 57)</p>
<p>Gleichzeitig ist dies auch Friedensarbeit :</p>
<p>Was am Beispiel der malaysischen Semai deutlich gemacht wird ist, dass geschlechteregalitäre und geschlechterdemokratische<br />
 Gesellschaften ohne Geschlechterhierarchien die friedlichsten sind und ein besseres Leben für Frauen UND Männer bedeuten.</p>
<p>19 von 25 friedvollen Gesellschaften sind geschlechteregalitär organisiert.(www.peacefulsocieties.org).</p>
<p>Diese für patriarchalen Gesellschaften, die vom Mann eine Abspaltung und Depotenzierung eigener Weiblichkeitsanteile<br />
abfordern, ist wohl ein besonderes Charakteristikum mit all seinen Folgeschäden. Interessant, dass der französische Jurist<br />
und Hexenverfolger, Jean Bodin, 1576 seine &#8220;Sechs Bücher über den Staat&#8221; veröffentlichte und damit als Vordenker des<br />
Absolutismus und der &#8220;modernen&#8221; Souveränitätsidee gilt. Für Bodin war die patriarchalische Familie das Vorbild für den Staat.</p>
<p>&#8220;Jean Bodins christlich geprägte Staatstheorie enthält alle frauenfeindlichen Elemente, die Ideologen des freien Westens<br />
heute dem Islam vorwerfen&#8221; (ebd. S. 132).</p>
<p>Diese Dinge haben scheinbar unser Verständnis vom Mannsein in der Folge maßgeblich geprägt, eine Berufung auf<br />
irgendeine Geschlechterdominanz ist also künstlich und unnatürlich.</p>
<p>Und wenn man die kurzen Auszüge aus Reinhard Kreissl &#8220;Die ewige Zweite&#8221; (2001) sieht, dann hat sich seit &#8220;La deuxieme sexe&#8221;<br />
von Simone de Beauvoir anscheinend wirklich nicht viel verändert. Frauen haben davon nichts, Männer auch nicht.</p>
<p>Traditionelle Männlichkeitsvorgaben sind eine historische Mutation, ohne reale Basis und damit mehr oder weniger eine<br />
Luftnummer. Ich kann nur hoffen dass diese Erkenntnisse weiter Einzug in den Mainstream halten, damit sich für Frauen<br />
und Männer vieles verbessert. </p>
<p>Ich höre mehr und mehr Menschen, Berufstätige und ehem. &#8220;Leistungsträger&#8221;, die über Überlastung klagen, Burnout und mehr oder<br />
weniger sinnentleert auf die Rente zuarbeiten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Antje Schrupp</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/das-gruene-maenner-manifest/#comment-27477</link>
		<dc:creator>Antje Schrupp</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 22:07:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=10188#comment-27477</guid>
		<description>@Philipp - ich denke, die Frage, um die es in dem Kommentar geht, ist nicht so sehr, wer Zwangsmännlichkeit &quot;überwacht&quot;, sondern worin genau sie besteht. Die Häme, die (soweit ich in diesem Fall sehe, tatsächlich sehr überwiegend von Männern) gegen das Männermanifest ausgegossen wird, richtet sich ja nicht eigentlich gegen die dort erhobenen Forderungen als solche, sondern sie macht sich an der Bezugnahme auf Feminismus fest, also auf von Frauen in die Welt gebrachte Ideen. Das ist der Tabubruch. Ansonsten hast du natürlich recht: Frauen waren und sind schon immer mit daran beteiligt, die patriarchale Ordnung aufrecht zu erhalten. (Sonst hätte sie sich gar nicht so lange halten können). Das ist auch ein Grund, warum ich unter Feminismus nicht in erster Linie Forderungen an die Männer verstehe, sondern eine Selbstreflektion der Frauen und damit verändertes Handeln der Frauen selber.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Philipp &#8211; ich denke, die Frage, um die es in dem Kommentar geht, ist nicht so sehr, wer Zwangsmännlichkeit &#8220;überwacht&#8221;, sondern worin genau sie besteht. Die Häme, die (soweit ich in diesem Fall sehe, tatsächlich sehr überwiegend von Männern) gegen das Männermanifest ausgegossen wird, richtet sich ja nicht eigentlich gegen die dort erhobenen Forderungen als solche, sondern sie macht sich an der Bezugnahme auf Feminismus fest, also auf von Frauen in die Welt gebrachte Ideen. Das ist der Tabubruch. Ansonsten hast du natürlich recht: Frauen waren und sind schon immer mit daran beteiligt, die patriarchale Ordnung aufrecht zu erhalten. (Sonst hätte sie sich gar nicht so lange halten können). Das ist auch ein Grund, warum ich unter Feminismus nicht in erster Linie Forderungen an die Männer verstehe, sondern eine Selbstreflektion der Frauen und damit verändertes Handeln der Frauen selber.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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