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	<title>Comments for Maedchenmannschaft</title>
	<link>http://maedchenmannschaft.net</link>
	<description></description>
	<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 09:48:59 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Comment on Selbermach-Sonntag (7.9.08) by doro</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/selbermach-sonntag-7908/#comment-6793</link>
		<dc:creator>doro</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 09:22:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/selbermach-sonntag-7908/#comment-6793</guid>
		<description>nachtrag zum selbermach-sonntag : )

habe gerade ein interview mit einer tollen frau gelesen, nadine gordimer. sie ist südafrikanerin, literaturnobelpreisträgerin, kämpferin gegen die apartheid,...

http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~E63E2CBE6F8CD4B3BA000948DED081617~ATpl~Ecommon~Scontent.html

sie hat nicht unmittelbar mit feminismus o.ä. zu tun, ich finde sie aber sehr interessant, stark und "vorbild-geeignet" und daher wollte ich sie euch nicht vorenthalten.

schöne woche euch allen : )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nachtrag zum selbermach-sonntag : )</p>
<p>habe gerade ein interview mit einer tollen frau gelesen, nadine gordimer. sie ist südafrikanerin, literaturnobelpreisträgerin, kämpferin gegen die apartheid,&#8230;</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~E63E2CBE6F8CD4B3BA000948DED081617~ATpl~Ecommon~Scontent.html" rel="nofollow">http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~E63E2CBE6F8CD4B3BA000948DED081617~ATpl~Ecommon~Scontent.html</a></p>
<p>sie hat nicht unmittelbar mit feminismus o.ä. zu tun, ich finde sie aber sehr interessant, stark und &#8220;vorbild-geeignet&#8221; und daher wollte ich sie euch nicht vorenthalten.</p>
<p>schöne woche euch allen : )</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Betreff: Stereotype Werbung by tobias</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/betreff-stereotype-werbung/#comment-6792</link>
		<dc:creator>tobias</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 08:06:21 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/betreff-stereotype-werbung/#comment-6792</guid>
		<description>und ich kann mich erinnern, dass ich als kind bei der fernsehwerbung dachte: so sind mädchen? hoffentlich nicht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>und ich kann mich erinnern, dass ich als kind bei der fernsehwerbung dachte: so sind mädchen? hoffentlich nicht!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Betreff: Stereotype Werbung by tobias</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/betreff-stereotype-werbung/#comment-6791</link>
		<dc:creator>tobias</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 08:05:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/betreff-stereotype-werbung/#comment-6791</guid>
		<description>gab's doch auch in deutschland, in der hightech-version und hieß traumtelefon. ha, gibt's sogar immer noch: http://www.amazon.de/Traum-Telefon-elektronisches-Telefonspiel-Traum-Boy/dp/B001CZMM94/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=toys&#38;qid=1220861088&#38;sr=8-1

sogar vom selben hersteller.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>gab&#8217;s doch auch in deutschland, in der hightech-version und hieß traumtelefon. ha, gibt&#8217;s sogar immer noch: <a href="http://www.amazon.de/Traum-Telefon-elektronisches-Telefonspiel-Traum-Boy/dp/B001CZMM94/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=toys&amp;qid=1220861088&amp;sr=8-1" rel="nofollow">http://www.amazon.de/Traum-Telefon-elektronisches-Telefonspiel-Traum-Boy/dp/B001CZMM94/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=toys&amp;qid=1220861088&amp;sr=8-1</a></p>
<p>sogar vom selben hersteller.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Selbermach-Sonntag (7.9.08) by enilh</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/selbermach-sonntag-7908/#comment-6788</link>
		<dc:creator>enilh</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 14:24:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/selbermach-sonntag-7908/#comment-6788</guid>
		<description>z. th. feminismus im zenit, 
meine these zum th. gewalt gegen die fr. ist, 
dass weil man frauen nicht schlagen soll, der mann sich etwas anderes zur macht-demo. ausgedacht hat, also ist die sache, eine art ei des columbus, eben. 
aber in wechselbez. zu einem anderen ei des c.,
welches könnte das sein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>z. th. feminismus im zenit,<br />
meine these zum th. gewalt gegen die fr. ist,<br />
dass weil man frauen nicht schlagen soll, der mann sich etwas anderes zur macht-demo. ausgedacht hat, also ist die sache, eine art ei des columbus, eben.<br />
aber in wechselbez. zu einem anderen ei des c.,<br />
welches könnte das sein?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on &#8220;Die Öffentlichkeit traut dem Denken der Frauen nicht&#8221; by jj</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/die-offentlichkeit-traut-dem-denken-der-frauen-nicht/#comment-6787</link>
		<dc:creator>jj</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 14:17:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/die-offentlichkeit-traut-dem-denken-der-frauen-nicht/#comment-6787</guid>
		<description>"Feminismus ist eine Haltung und kein Berufszweig."

Ja und nein. Jeder kann sich nennen wie und was er/sie will und jeder kann seinen Feminismus definieren wie er/sie will. Aber die meisten Menschen werden darunter verstehen, daß für eine solchermaßen identifizierende Person die Geschlechterdynamik (eine spezielle Sichtweise davon) die bestimmende soziale Problematik ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Feminismus ist eine Haltung und kein Berufszweig.&#8221;</p>
<p>Ja und nein. Jeder kann sich nennen wie und was er/sie will und jeder kann seinen Feminismus definieren wie er/sie will. Aber die meisten Menschen werden darunter verstehen, daß für eine solchermaßen identifizierende Person die Geschlechterdynamik (eine spezielle Sichtweise davon) die bestimmende soziale Problematik ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on &#8220;Die Öffentlichkeit traut dem Denken der Frauen nicht&#8221; by jj</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/die-offentlichkeit-traut-dem-denken-der-frauen-nicht/#comment-6786</link>
		<dc:creator>jj</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 14:13:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/die-offentlichkeit-traut-dem-denken-der-frauen-nicht/#comment-6786</guid>
		<description>Susanne, ist ja schön und gut. Unterschreibe ich auch. Aber das Problem ist eben, daß das ein profund unintellektueller Ansatz ist. Kann man ja machen, ist ja auch lebensnäher und zufriedenstellender als das sich ständig in abstrakten ideologischen Systemen aufzureiben, die am Ende mit der eigenen Realität wenig zu tun haben. Aber das ist eben der Punkt: Wenn man den Systementwürfen nur ein "nein danke" entgegensetzt bleiben sie dennoch der Referenzpunkt der Debatte. Das ist so die Eigenart von solchen Ansätzen. Keynes hat das mal sehr schön formuliert -

“The ideas of economists and political philosophers, both when they are right and when they are wrong, are more powerful than is commonly understood. Indeed the world is ruled by little else. Practical men, who believe themselves to be quite exempt from any intellectual influence, are usually the slaves of some defunct economist.”

Um das mal themenbezogen zu machen: So undefinierbar Feminismus in praktischer Hinsicht ist, so sehr stammt das gesamte Bezugssystem des heutigen Feminismus aus der zweiten Welle mit ihrer vom Marxismus abgeleiteten Widerspruchstheorie ("Sex class") und dem so definierten Gruppenbegriff und der soziologischen "Gewaltbereitschaft" zur Umerziehung des Menschen. Begrifflichkeiten und Interpretationsschemata wurden zwar immer noch erweitert, in den Feminist Sex Wars und dann von einer logischen Dekonstruktion des Analyseobjekts durch Judith Butler und die Postmoderne, aber die Grundschemata stehen immer noch. Und sie sind, wie man ja auch hier immer wieder sieht, immer wieder die Basis für - dann auch im Einzelnen abweichende - Meinungen.

Ohne ein neues Bezugssystem wird sich daran nichts ändern, und wenn ein solches von einer Generation nicht gedanklich entwickelt und
politisch durchgesetzt wird, dann bleibt die private Weiterentwicklung eben doch ein zutiefst öffentlich-unintellektuelles Unterfangen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Susanne, ist ja schön und gut. Unterschreibe ich auch. Aber das Problem ist eben, daß das ein profund unintellektueller Ansatz ist. Kann man ja machen, ist ja auch lebensnäher und zufriedenstellender als das sich ständig in abstrakten ideologischen Systemen aufzureiben, die am Ende mit der eigenen Realität wenig zu tun haben. Aber das ist eben der Punkt: Wenn man den Systementwürfen nur ein &#8220;nein danke&#8221; entgegensetzt bleiben sie dennoch der Referenzpunkt der Debatte. Das ist so die Eigenart von solchen Ansätzen. Keynes hat das mal sehr schön formuliert -</p>
<p>“The ideas of economists and political philosophers, both when they are right and when they are wrong, are more powerful than is commonly understood. Indeed the world is ruled by little else. Practical men, who believe themselves to be quite exempt from any intellectual influence, are usually the slaves of some defunct economist.”</p>
<p>Um das mal themenbezogen zu machen: So undefinierbar Feminismus in praktischer Hinsicht ist, so sehr stammt das gesamte Bezugssystem des heutigen Feminismus aus der zweiten Welle mit ihrer vom Marxismus abgeleiteten Widerspruchstheorie (&#8221;Sex class&#8221;) und dem so definierten Gruppenbegriff und der soziologischen &#8220;Gewaltbereitschaft&#8221; zur Umerziehung des Menschen. Begrifflichkeiten und Interpretationsschemata wurden zwar immer noch erweitert, in den Feminist Sex Wars und dann von einer logischen Dekonstruktion des Analyseobjekts durch Judith Butler und die Postmoderne, aber die Grundschemata stehen immer noch. Und sie sind, wie man ja auch hier immer wieder sieht, immer wieder die Basis für - dann auch im Einzelnen abweichende - Meinungen.</p>
<p>Ohne ein neues Bezugssystem wird sich daran nichts ändern, und wenn ein solches von einer Generation nicht gedanklich entwickelt und<br />
politisch durchgesetzt wird, dann bleibt die private Weiterentwicklung eben doch ein zutiefst öffentlich-unintellektuelles Unterfangen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on &#8220;Die Öffentlichkeit traut dem Denken der Frauen nicht&#8221; by Susanne</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/die-offentlichkeit-traut-dem-denken-der-frauen-nicht/#comment-6785</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 13:18:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/die-offentlichkeit-traut-dem-denken-der-frauen-nicht/#comment-6785</guid>
		<description>Es ist doch aber auch etwas sehr deutsches, davon auszugehen, dass jede Feministin immer auch BERUFSfeministin sein muss. Nur weil Deutschlands Feministin Nr. 1 genau das ist.

Obwohl Susan Sontag Feministin war, wurde sie eben nicht hauptsächlich / ausschließlich als solche wahrgenommen. Oder Naomi Klein: nennt sich selber Feministin, ist aber vor allem für Kapitalismuskritik bekannt. 

Feminismus ist eine Haltung und kein Berufszweig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist doch aber auch etwas sehr deutsches, davon auszugehen, dass jede Feministin immer auch BERUFSfeministin sein muss. Nur weil Deutschlands Feministin Nr. 1 genau das ist.</p>
<p>Obwohl Susan Sontag Feministin war, wurde sie eben nicht hauptsächlich / ausschließlich als solche wahrgenommen. Oder Naomi Klein: nennt sich selber Feministin, ist aber vor allem für Kapitalismuskritik bekannt. </p>
<p>Feminismus ist eine Haltung und kein Berufszweig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on &#8220;Die Öffentlichkeit traut dem Denken der Frauen nicht&#8221; by Schnatterinchen</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/die-offentlichkeit-traut-dem-denken-der-frauen-nicht/#comment-6784</link>
		<dc:creator>Schnatterinchen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 12:22:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/die-offentlichkeit-traut-dem-denken-der-frauen-nicht/#comment-6784</guid>
		<description>Miriam: "Aber kann man nicht feministisch sein und sich trotzdem nicht auf dieses Thema reduzieren lassen?"

Klar kann man. Aber wenn man mit dieser Kombination den Posten einer weiblichen Chef-Intellektuellen anstrebt, sollte man mindestens so ausgeschlafen sein wie Camille Paglia:

http://www.youtube.com/watch?v=h4_0TGGuc70

(This is what a female public intellectual looks like.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Miriam: &#8220;Aber kann man nicht feministisch sein und sich trotzdem nicht auf dieses Thema reduzieren lassen?&#8221;</p>
<p>Klar kann man. Aber wenn man mit dieser Kombination den Posten einer weiblichen Chef-Intellektuellen anstrebt, sollte man mindestens so ausgeschlafen sein wie Camille Paglia:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=h4_0TGGuc70" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=h4_0TGGuc70</a></p>
<p>(This is what a female public intellectual looks like.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Selbermach-Sonntag (7.9.08) by Juli_K</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/selbermach-sonntag-7908/#comment-6783</link>
		<dc:creator>Juli_K</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 10:13:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/selbermach-sonntag-7908/#comment-6783</guid>
		<description>Das hat mich in dieser Woche beeindruckt: 

http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Die-Gruenen;art122,2607838

&lt;blockquote&gt;Der Berliner Grünen-Fraktionschef Volker Ratzmann verzichtet aus familiären Gründen auf seine Kandidatur für den Parteivorsitz. Es seien „sehr private und persönliche Gründe“, die ihn zu dieser Entscheidung bewogen hätten, sagte der 48-Jährige am Donnerstag. Er erwarte mit seiner Lebensgefährtin Kerstin Andreae, wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, im März ein Kind. Seine Lebensgefährtin „will und soll“, sagte Ratzmann, als Spitzenkandidatin in Baden-Württemberg erneut für den Bundestag kandidieren. Deshalb werde er hauptsächlich die Verantwortung für das Kind übernehmen.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das hat mich in dieser Woche beeindruckt: </p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Die-Gruenen;art122,2607838" rel="nofollow">http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Die-Gruenen;art122,2607838</a></p>
<blockquote><p>Der Berliner Grünen-Fraktionschef Volker Ratzmann verzichtet aus familiären Gründen auf seine Kandidatur für den Parteivorsitz. Es seien „sehr private und persönliche Gründe“, die ihn zu dieser Entscheidung bewogen hätten, sagte der 48-Jährige am Donnerstag. Er erwarte mit seiner Lebensgefährtin Kerstin Andreae, wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, im März ein Kind. Seine Lebensgefährtin „will und soll“, sagte Ratzmann, als Spitzenkandidatin in Baden-Württemberg erneut für den Bundestag kandidieren. Deshalb werde er hauptsächlich die Verantwortung für das Kind übernehmen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on &#8220;Die Öffentlichkeit traut dem Denken der Frauen nicht&#8221; by Susanne</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/die-offentlichkeit-traut-dem-denken-der-frauen-nicht/#comment-6782</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 09:54:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/die-offentlichkeit-traut-dem-denken-der-frauen-nicht/#comment-6782</guid>
		<description>@ jj: Aber dann bitte auch &lt;a href="http://www.zeit.de/2008/37/Erwiderung-Jugend" target="_blank" rel="nofollow"&gt;die Antwort&lt;/a&gt; auf den Zeit-Artikel in der Zeit von dieser Woche lesen! Mit hat die Antwort sehr viel besser gefallen als &lt;a href="http://www.zeit.de/2008/36/Jugend-ohne-Charakter" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Jens Jessens Genörgel&lt;/a&gt; "Die Jugend von heute …". Da schreiben Manuel J. Hartung und Cosima Schmitt u.a.

&lt;blockquote&gt;(...) Hinter dem selbstgerechten »Jetzt rebelliert doch mal!« steckt derselbe Paternalismus wie hinter dem altbekannten »Jetzt benehmt euch endlich!«: Mal soll die Jugend brav sein, mal wild. Dabei ist Aufmüpfigkeit, wie Jessen sie fordert, kein Wert an sich, geschweige denn ein Ausdruck für Charakter.
(...)
Die Jungen aber erstarren nicht in Furcht vor Heuschrecken und Haifischen, Verflechtung und Vernetzung. Anders als Jessen behauptet, sind sie randvoll mit Zuversicht: So glauben neun von zehn Studenten, dass sie in fünf Jahren zufrieden leben werden. Wer optimistisch ist, hält sich nicht auf mit Geflenne über den Wirtschaftsdarwinismus; lieber tüftelt er daran, wie er in einer globalisierten Welt glücklich werden kann.
(...)
Was für eine Jugend aber entsteht daraus? Eine, die eben nicht karrierehörig und egozentrisch ist, wie Jessen meint. Sie entzieht sich einem Wertekanon, der noch vor Kurzem als sakrosankt galt. Zum Beispiel glaubt sie nicht mehr dran, dass die Arbeit zentraler Sinnstifter der menschlichen Existenz sei. (...)&lt;/blockquote&gt;

Das alles würde ich &lt;em&gt;genau so&lt;/em&gt; unterschreiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ jj: Aber dann bitte auch <a href="http://www.zeit.de/2008/37/Erwiderung-Jugend" target="_blank" rel="nofollow">die Antwort</a> auf den Zeit-Artikel in der Zeit von dieser Woche lesen! Mit hat die Antwort sehr viel besser gefallen als <a href="http://www.zeit.de/2008/36/Jugend-ohne-Charakter" target="_blank" rel="nofollow">Jens Jessens Genörgel</a> &#8220;Die Jugend von heute …&#8221;. Da schreiben Manuel J. Hartung und Cosima Schmitt u.a.</p>
<blockquote><p>(&#8230;) Hinter dem selbstgerechten »Jetzt rebelliert doch mal!« steckt derselbe Paternalismus wie hinter dem altbekannten »Jetzt benehmt euch endlich!«: Mal soll die Jugend brav sein, mal wild. Dabei ist Aufmüpfigkeit, wie Jessen sie fordert, kein Wert an sich, geschweige denn ein Ausdruck für Charakter.<br />
(&#8230;)<br />
Die Jungen aber erstarren nicht in Furcht vor Heuschrecken und Haifischen, Verflechtung und Vernetzung. Anders als Jessen behauptet, sind sie randvoll mit Zuversicht: So glauben neun von zehn Studenten, dass sie in fünf Jahren zufrieden leben werden. Wer optimistisch ist, hält sich nicht auf mit Geflenne über den Wirtschaftsdarwinismus; lieber tüftelt er daran, wie er in einer globalisierten Welt glücklich werden kann.<br />
(&#8230;)<br />
Was für eine Jugend aber entsteht daraus? Eine, die eben nicht karrierehörig und egozentrisch ist, wie Jessen meint. Sie entzieht sich einem Wertekanon, der noch vor Kurzem als sakrosankt galt. Zum Beispiel glaubt sie nicht mehr dran, dass die Arbeit zentraler Sinnstifter der menschlichen Existenz sei. (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Das alles würde ich <em>genau so</em> unterschreiben.</p>
]]></content:encoded>
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