Archiv für ‘Reklame’

Das ganze Jahr Missy

Thursday, September 25th, 2008 von Barbara

Am 20. Oktober erscheint die erste Ausgabe des lang ersehnten heiß erwarteten feministischen Popkulturmagazins Missy. Wer keinen Kiosk kennt oder ungern aus dem Haus geht, kann sich jetzt schon das Jahresabo sichern: 4 Ausgaben Missy zum Preis von EUR 18 im Inland bzw. EUR 25 im Ausland. Alle Infos und Adressen auf der Missy-Website. Dort gibt es derzeit auch nette Bilder von feministischen Katzen und ein bisschen Gossip über die Heft-Produktion.

Zwei Leseabende

Thursday, September 18th, 2008 von Susanne

Heute Abend sind Barbara und ich im Düsseldorfer Zakk, wo wir aus “Wir Alphamädchen” lesen und mit dem Publikum über Gleichberechtigung und Feminismus diskutieren werden. Wenn du dabei sein willst: 20 Uhr geht es los, in der Fichtenstraße 40.

Morgen Abend sind wir dann in Bielefeld, in der Bücherei Eulenspiegel. Auch dort werden Barbara und ich lesen und Fragen beantworten. Der Buchladen ist in der Hagenbruchstraße 7, los geht’s ebenfalls um 20 Uhr.

Betreff: Stereotype Werbung

Thursday, September 4th, 2008 von Katrin

Über Feministing.com fand ich diesen hübschen, wenngleich leicht angestaubten, Werbespot zum Thema Stereotype in der Werbung.

Hände hoch: wer von euch kann sich noch an dieses Spiel erinnern?

Marlene Streeruwitz, Poetin

Wednesday, August 20th, 2008 von Barbara

(c) Marlene Streeruwitz “Jessica, 30″ ist ein Roman der österreichischen Autorin Marlene Streeruwitz von 2004. Das Buch besteht - Sprachinteressierte aufgemerkt! - aus drei einzelnen Sätzen, die von Kommas getrennt über 250 Seiten füllen. Es ist die atemlose Geschichte einer jungen Frau, die ihren Körper formt, durch Sport und keine Nahrung. Die für ein Schokoeis die Praterhauptallee rauf- und runterrennt, über ihre Freundinnen nachdenkt und ihre Mutter, die gerne Liebe finden würde oder wenigstens einen Partner. Ein dichter Gedankenstrom ist dieser Roman.

… ich brauche nicht eine strafende Mutter, die mir sagt, was ich machen soll und wie alles sein soll, wenn ich mich elend auf diese Pille fühle, dann will ich nicht hören, dass das gar nicht möglich ist, bei dieser Pillengeneration und dass ich das nachbete, was meine Mutter mir erzählt hat und die Mama erzählt schon die gleiche Geschichte, dass sie bei einer Gynäkologin war, in den 80er Jahren und die ihr gesagt hat, es ist nicht möglich, sich auf die Pille depressiv zu fühlen und die Mama hat gesagt, sie hat sich nicht schleppen können, vor Trostlosigkeit …

Streeruwitzens Werk ist umfangreich, im Februar 2008 veröffentlichte sie die Erzählung “Der Abend nach dem Begräbnis der besten Freundin”. Einen Einblick ermöglicht die Website www.marlenestreeruwitz.at. Ihr Schreiben kann als Versuch gesehen werden, eine andere, weibliche Schreibsprache zu entwickeln; etwas, das Jahrzehnte zuvor bereits über die Literatur Ingeborg Bachmanns gesagt wurde.

Die Poetin Marlene Streeruwitz eröffnet am 28. August das 28. Poetenfest in Erlangen; Lesung und Gespräch finden um 20 Uhr im Markgrafentheater statt. Drei Tage später, am 31. August, findet im selben Rahmen um 17 Uhr im Erlangener Schlossgarten eine Diskussionsrunde zum Thema “Cool, schlau, sexy – Was will und was kann der ‘neue Feminismus’?” statt. Dabei bin neben María Cecilia Barbetta und Ulrike Draesner ich, die Moderation macht Verena Auffermann.

Fotowettbewerb der Feministischen Partei

Wednesday, August 13th, 2008 von Barbara

Wir brauchen Feminismus, weil z.B. auch kleine Jungs von großen Mädchen Gitarre spielen lernen können.

Warum brauchen wir eine feministische Partei? Eine Antwort könnte ein Bild sein! Wer am Fotowettbewerb der Feministischen Partei mitmachen mag, sendet die Fotos an die Bundesgeschäftsstelle, am besten im Format JPG mit einer Auflösung von mindestens 300 dpi bei einer Mindestgröße von 15cm*18cm. Alternativ gehen auch Fotopapierbilder im gleichen Format.

Zum Foto ist ein kurzer Text erwünscht, jedoch nicht notwendig; ebenso wie eine Angabe, wann und wo das Bild gemacht wurde.

Einsendeschluss ist der 30. September 2008, mehr Informationen gibt’s unter der Website von DIE FRAUEN. Teilnehmen kann jede und jeder, ausgenommen Mitfrauen der Bundessprecherinnenrunde und der Bundesgeschäftsstelle. Eine dreiköpfige Jury wird aus den Einsendungen die 3 besten Fotos auswählen und prämieren.

Und hier die Adresse:
Feministischen Partei DIE FRAUEN
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin
feministischepartei(at)t-online.de

Arbeitskultur neu denken

Sunday, August 3rd, 2008 von Susanne

Auf der Webseite dieGesellschafter.de gibt es die schöne Einrichtung des politischen Tagebuchs. Dort kommentiert täglich jemand ein momentan gesellschaftlich relevantes Thema. Ich habe für meinen heutigen Eintrag noch mal das Taz-Interview mit Hans Bertram hergenommen, weil es ja auch hier schon heiß diskutiert wurde, und hab noch mal ein paar Gedanken über die Vereinbarkeit von Job und Familie aufgeschrieben:

Für ein gleichberechtigtes Familienleben: »In Führungsetagen den kulturellen Schalter umlegen«

Was bei der gesamten Debatte um die Gleichberechtigung von Frau und Mann auffällt: Es wird entweder über die Frauen geredet, darüber, wie sie Familie und Beruf vereinbaren können, oder über die Männer, wie sie genau das den Frauen ermöglichen können, zum Beispiel durch Vätermonate. Dass seit einigen Monaten auch die Männer in den Fokus von Forschung und Politik rücken, ist eine logische Entwicklung, denn die Gleichberechtigung der Frau geht nur gemeinsam mit dem Mann. Trotzdem: Nur ganz selten wird in einem Atemzug mal über Frauen und Männer gemeinsam gesprochen, noch seltener werden beide zusammen für statistische Untersuchungen befragt.

Dabei würde auffallen: Vor allem junge Paare haben den Wunsch, gemeinsam für das Einkommen der Familie und die Kinder zu sorgen. Und: Frauen und Männer haben bei der Umsetzung dieses Wunsches oft die gleichen Probleme. Ein Mann, der eine Auszeit für die Erziehung seiner Kinder nehmen will, gefährdet seine Position in der Firma ähnlich wie eine Frau.

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Junger Feminismus im Zündfunk

Friday, July 4th, 2008 von Barbara

Der Juli steht im Zeichen des Feminismus im Bayerischen Rundfunk: Jeden Sonntagabend gibt es im Zündfunk auf Bayern 2 eine einstündige Sendung zu Themen wie Schönheit, Karriere und Kinder oder Kunst. Am 22. Juli dann wird über den vermeintlichen Graben zwischen jungen und alten Feministinnen diskutiert, und zwar im Muffatcafé in München. Neben der Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken (Autorin von “Die deutsche Mutter”), der “Agentin für Geschlechterdemokratie” Halina Bendkowski und der Grünen-Frauen-Politikerin Julia Seeliger werde auch ich auf dem Podium sitzen.

Die Radiosendungen laufen sonntags zwischen 22:05 und 23:00 Uhr. Hier kommen die Themen:

06.07.2008 Von Schönheitsjunkies und Powerfrauen.
Wie gehen Frauen heute mit dem Druck der Schönheitsindustrie um, in einer Gesellschaft, die nur noch ein Erfolgsmodell kennt: Jung, sexy, leistungsfähig.

13.07.2008 Working girl: Der Start ins Berufsleben als feministisches Erweckungserlebnis
In Schule und Universität ziehen junge Frauen an den Männern vorbei. Warum ändert sich das schlagartig, wenn es um berufliche Karriere geht?

20.07.2008 Doing Feminism: Zeitgenössische Künstlerinnen zwischen Ton, Text und Bild
Wie schlagen sich Feminismusmodelle heute in der Kunst nieder?

27.07.2008 Migration und Frauenbewegung - Grenzen und Gemeinsamkeiten
Kämpft der Feminismus auch für Migrantinnen und ihre Rechte? Oder stellt er sich manchmal ungewollt in den Dienst anti-islamischer Vorurteile von Unterdrückung der Frau und männlicher Dominanz?

03.08.2008 Von “alten Emanzen” und “neuen deutschen Mädchen”
Brauchen wir einen neuen Feminismus? Mitschnitt der Diskussion vom 22.07.08 im Münchner Muffatcafé

Die Emma-Besetzungscouch

Tuesday, June 24th, 2008 von Susanne

Das Deutschlandradio Kultur fragt seit einigen Wochen verschiedene Frauen, wer die Emma-Nachfolge von Alice Schwarzer antreten und wie es mit dem Feminismus weitergehen soll. Bereits im Interview waren schon Bascha Mika von der Tageszeitung und Tissy Bruns vom Tagesspiegel und haben Vorschläge gemacht, welche Kandidatin oder welcher Kandidat auf die Emma-Besetzungscouch gehören.

Heute ab 14:07 Uhr geb auch ich in der Sendung “Radiofeuilleton” meinen Senf zum Thema dazu und in den nächsten Wochen werden noch viele weitere Kommentare folgen, unter anderem auch von Reyhan Sahin alias Lady Bitch Ray. Auf die Gespräche, ebenfalls zum Nachhören als mp3, werden wir dann an dieser Stelle hinweisen.

Nachtrag 1. Juli:
Auch die Statements von Journalistin und Autorin Ingrid Kolb und von Rapperin Lady Bitch Ray kann man jetzt online anhören. Interessante Info bei Lady Bitch Ray: Sie und Alice Schwarzer sind lose zu einem Gespräch verabredet, Alice Schwarzer will auf einer Hiphop-Veranstaltung diskutieren, Lady Bitch Ray lieber bei Beckmann oder Kerner.

Nachtrag 18. Juli:
Und hier auch noch das Interview mit Thea Dorn, die wahlweise Harald Schmidt oder Frank Schirrmacher als neuen Emma-Chefredakteur vorschlägt. Interessante Wahl! Und damit endet die Serie des Deutschlandradios auch.

Der Schöne Leseabend

Tuesday, April 29th, 2008 von Susanne

Wer in Berlin wohnt und heute Abend Lust hat, dabei zu sein, wenn Christiane Zschirnt (“Wir Schönheitsjunkies”) gemeinsam mit Meredith und mir liest und diskutiert, der meldet sich
1. schnell noch im Berliner Münzsalon unter office@muenzsalon.net an und kommt
2. um 20 Uhr in die Münzstraße 23.

Frage des Abends, moderiert von Johanna Adorján von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung : ob der Feminismus das Leben schöner macht, oder Schönheit den Feminismus alt aussehen lässt.

Alphamädchen bei BR Alpha

Sunday, April 27th, 2008 von Susanne

Heute Abend sendet BR Alpha im “Freiraum” einen Beitrag über jungen Feminismus und lässt uns darin erzählen, wie wir uns die Sache so vorstellen. In der Ankündigung liest sich das ganze dann so:

Die drei Münchner Journalistinnen Meredith, Susanne und Barbara treten in ihrem neu erschienenen Buch “Wir Alphamädchen” vehement für einen Feminismus jenseits der klassischen Rollenklischees ein. Die drei jungen Frauen zeigen, dass Kinder und Karriere, Sex und Intellekt, Freiheit und Verantwortung sich nicht widersprechen, sondern von modernen Frauen durchaus verbunden werden können.

Sonntag, 27. April, 17:30 Uhr, BR Alpha
(Wdh. am 29. April, 19:15 Uhr)