Archiv für ‘Netzkultur’

Online-Sexismus ist feige

Wednesday, June 11th, 2008 von Susanne

Die Ladys von feministing.com sind seit Anfang des Jahres auch auf Youtube zu sehen, mit ihrer Kolumne “Friday Feminist Fuck You”. Und Jessicas “Fuck You Online Misogynists” vom vorletzten Freitag ist absolut sehenswert. Gäbe es ein Kästchen zum Unterschreiben, stünde dort mein Name.

Und, da ich nächste Woche Geburtstag habe: Kann mir irgendjemand dieses tolle T-Shirt schenken?

Hey, Bock auf einen Blog, der nicht nur banal, sondern auch misogyn ist?

Friday, May 30th, 2008 von Meredith

Na, dann lasst euch nicht davon abhalten, zu flirtblogger.com zu surfen. Hier schreiben “René” und “Nicole” über “Flirten, Dating und mehr”. Und eine sogenannte Flirt-Community finden wir hier auch, in der sich vorwiegende weibliche Online-Personen mit kleinen Scherzen und romantischen Vorstellungen präsentieren. Was an sich ja total legitim und für den Fortgang der Menschheit auch wichtig ist.

Schade nur, dass sowohl Nicole als auch René nullkommanull Respekt vor dem Hauptobjekt der Begierde, nämlich der verfügbaren Frau, haben. Der aktuellste kleine Essay von René behandelt das Thema: Was tu ich, wenn mein “Date” den Roman Feuchtgebiete von Charlotte Roche gut findet? René, gentlemanesk wie er sein muss, rät: Aufstehen und gehen. Weil das nämlich eklig ist.

Klar, ist voll eklig, wenn sich Frauen Gedanken über Körperzwänge machen, ihh, bääh. Gelesen hat René das Buch zwar nach eigenen Angaben nicht, aber er findet es “voll abtörnend”, wenn Mädchen Charlotte Roche nacheifern. Weil die stinken dann alle. Nämlich hat eine Frau in erster Linie die Aufgabe haarlos und wohlriechend zu sein - erst wenn sie diese Kriterien erfüllt hat, soll sie auch Bücher lesen und sich aus ihnen eine Meinung bilden. (Das ist natürlich nur die Interpretation eurer geneigten Autorin.)

Aber gut. René bezeichnet Frauen ja auch als “süße Mäuse” und fände es gut, wenn er weiblichen Bekanntschaften die Nippel messen dürfte, ohne, dass die gleich deswegen “Zickenterror machen”. Insofern ist sein Blog vielleicht auch einfach nur ein Versuch, seine unendliche Einsamkeit zu bekämpfen.

(Danke an maYa für den Link!)

Frühjahrsputz im Web

Saturday, May 3rd, 2008 von Susanne

Das Genderblog ist in einem neuen Kleid in den Mai getanzt. Jetzt gibt es neue Funktionen und die schnellen Lesetipps in einer extra Spalte am rechten Rand. Inhalte wie das Archiv, Themen, Links und Infos über die Autorinnen und Autoren sind neu sortiert und alles in allem ist die Seite jetzt einfach noch ein kleines bisschen toller geworden.

Nackt sein oder nicht nackt sein, das ist hier die Frage

Wednesday, April 30th, 2008 von Susanne
Dieser Text ist Teil 16 von 26 der Serie In Bildern: Das denkt die Welt

Über Katze mit Wut über Cat and Girl

“Feminismus ist eine böse Ziege”

Friday, April 18th, 2008 von Susanne

Die Ladys von Missy haben mit Rapperin, Radiomoderatorin und Labelbetreiberin Fiva MC einen Abend im Berliner “Barbie Deinhoffs” verquatscht und gemeinsam überlegt, wie sich der Feminismus besser vermarkten lasse. Diese erfrischende Plauderei ist im Bavarian Open Radio nachzuhören, mit der interessanten Ankündigung “Feminismus ist eine böse Ziege”.

Über Missy Magazine

Jetzt kommt de Muddi!

Thursday, April 17th, 2008 von Katrin

Eine noch recht neue Neon.de-Userin, gerade erst von mir entdeckt, um die 50, kräftig und mit einem gesegneten Maul ausgestattet, sacht, wie et iss. Erklärt uns die Jugend, die Männer und natürlich: die (Alpha-)Frauen.

Ich habe herzhaft gelacht und möchte hier niemanden diesen Text vorenthalten: Isch bin et, de Muddi!. Kleiner Auszug gefällig?

“Überhaupt, war de Mann nu ma de Chef im Haus. Abba, dat kann isch schon verstehn’, wenn de Kerle sisch verpissen anstatt die Olle ma anständisch über de Küschentisch zu knallen. So zickisch wie die Weibsbilder heutzutage sind. Dat Alize Schwarzer sollte man keulen. Iss doch escht wahr!”

hach, Muddi.

We proudly present: the (glaub ich) First German Anti-Feminist-Bingo

Tuesday, April 8th, 2008 von Katrin

Anti-Feminist-Bingo

Feministische Blogs gibt es mittlerweile auf der ganzen Welt. Und wie das im Internet so “üblich” ist: Wo es ein ernsthaftes Anliegen gibt, da gibt es auch Trolle. Diese mögen es, mit ihren immer gleichen Sprüchen die Diskussionen zu sabotieren.

Kolleginnen aus anderen Ländern haben aus der Not eine Tugend gemacht, die Sprüche gesammelt und in sogenannten “Anti-Feminist-Bingos” verewigt. Und nun haben wir auch unser eigenes kreiert.

Na, kommt euch der eine oder andere Spruch bekannt vor?

Die Regeln sind ganz einfach: wer fünf Aussprüche in einer Reihe notiert hat (weil ein Troll sie (hier) mal wieder um sich warf), schreit laut: “Bingo!

Weitere nette Bingos finden sich in Hoyden’s Blog (hier gibt es wegen der Fülle der Sprüche sogar schon einen zweiten Teil) und bei Girl-Wonder.org. Have fun playing!

Konkrete Zukunftspläne

Saturday, March 29th, 2008 von Susanne
Dieser Text ist Teil 14 von 26 der Serie In Bildern: Das denkt die Welt

Dieses Foto hat mich heute irgendwie total fröhlich gemacht:

Über Antigone Magazine

Die heißeste Tussi, wo gibt

Tuesday, March 25th, 2008 von Susanne

In Großbritannien laufen die Eltern junger Mädchen Sturm gegen eine Internetseite. Der Grund ihrer Aufregung: Auf der “Miss Bimbo”-Webseite tummeln sich ihre Töchter schon ab dem 9. Lebensjahr und versuchen ihren Avatar zum “hottest, coolest, most famous bimbo in the whole world” zu machen - zur Not auch zum Beispiel mit einer Brustvergrößerung. Ziel des Spieles ist es, so viele “bimbo”-Dollar wie möglich zu sammeln, um damit Klamotten, Schmuck oder Diätpillen einkaufen zu gehen, der Avatar-Tussi die Haare, Fingernägel oder eben den Busen oder die Hüften machen zu lassen. Uff.

Bill Hibbert von Parentkind kritisiert: “Es ist eine Sache, wenn eine Neunjährige dieses Spiel als albern und dumm erkennt. Aber die Gefahr ist, dass Mädchen in dem Alter die Ironie der Sache eben nicht verstehen und sich die Bimbos zum coolen Vorbild nehmen.”

Der 23-jährige Erfinder der Bimbo-Webseite, Nicolas Jacquart, dagegen sagt, die Mädchen würden lernen, Verantwortung zu tragen - eben für ihren Avatar. Beweise? “Wenn ihre Avatare zu viel Schokolade essen, dann ist das schlecht für die Körper ihrer Bimbos und auch für ihre Laune […] Wir vermitteln ihnen, wie wichtig gesundes Essen ist.” Und: “Die Brustoperationen sind nur ein Teil des Spiels […] und spiegeln nur das wahre Leben wider.”

Na dann.

Missy ist online

Wednesday, March 19th, 2008 von Susanne

Jetzt ist sie da. Die Webseite zu unser aller zukünftiger Lieblings-Mädchen-Pop-Zeitschrift: missy-magazine.de. Dort gibt es jetzt schon zu sehen: die ersten Missy-Fans, das Missy-Team und einige Cover-Entwürfe (z.B. links) für die erste Ausgabe.