Archiv für ‘Kommerz’

Terminprobleme

Monday, December 29th, 2008 von Anna
Dieser Text ist Teil 28 von 28 der Serie In Bildern: Das denkt die Welt

Dies ist eine Werbung für den neuen Taschenkalender der Frauenzeitschrift Brigitte.
Ich habe die Anzeige leider online nicht gefunden, deswegen das Foto (wer ein besseres Bild hat: immer her damit!).
Der Text heißt: “Darin sieht jeder Termin gut aus.”

Glühwein mit Anna

Tuesday, December 23rd, 2008 von Anna
Dieser Text ist Teil 17 von 18 der Serie Auf einen Kaffee mit Anna

Liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich wollte ich in dieser Woche eine Weihnachtskolumne schreiben. Über Traditionen und Weihnachtsbäume, über Glühwein und Geschenke und über gutes Essen. Und darüber, warum Loriot und Familie Heinz Becker nicht fehlen dürfen am Heiligabend.

(C) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de

Leider bin ich seit ein paar Tagen so stark erkältet, dass die Kolumne deswegen leider ausfallen muss.

Mir bleibt also nur, euch allen wunderbare Feiertage zu wünschen, mit vielleicht noch ein wenig Schnee, mit einem schönen Weihnachtsmenü und mit wenig Familienknatsch!

Den nächsten Kaffee gibt’s dann 2009!

Sigrid, das erotische Frauenmagazin

Monday, December 22nd, 2008 von Susanne

Mal wieder was aus der Rubrik “Worauf wir nicht gewartet haben”: zwei neue Frauenzeitschriften.

Auf jetzt.de, dem Jugendportal der Süddeutschen Zeitung, schreibt Christiane Lutz über Secrets - das sinnliche Frauenmagazin und Active Woman mobil - das Magazin für engagierte Fahrerinnen. Und das ist extrem unterhaltsam:

Eine sanft dreinblickende Blondine mit eisblauen Augen lächelt vom Cover der Secrets, das Gesicht verträumt in blaubehandschuhte Hände gestützt. So, als wolle sie den Leser einladen in ihr Reich der selbstgestrickten Wollpullis, fettfreien Weihnachtsleckereien und wertvollen Tipps zur Erhaltung der Gesundheit. Irritierend wirkt dann der verführerische Name des Magazins: Secrets – das sinnliche Frauenmagazin. Geht es etwa doch nicht um Strickpullis, sondern vielleicht um Erotik?

Ja, das geht es tatsächlich, auch wenn die Cover-Dame in Aufmachung und Blick eher nach “Frauen haben immer nur ganz unschuldigen Blümchensex” aussieht, weil man vielleicht dem Mainstream-Publikum nichts anderes antun kann.

Vielleicht sollte dieses Heft statt „Secrets“ eher „Sigrid“ heißen. Dann wüsste man sofort, was zu erwarten ist.
Wer soll das lesen? Frauen, die glauben, dass sie für Brigitte zu wild sind.

Ha ha, sehr toll gesagt. Und das Problem von Active Woman mobil sei folgendes:

(…) dass die Zielgruppe, sofern überhaupt existent, sehr klein sein dürfte. Denn: Der Hausfrau ist das Magazin zu autolastig, der richtigen Autonärrin viel zu harmlos. Diese nämlich will genauso wie die männlichen Motorafinen ihren süßen Cityflitzer wohl eher tunen und tieferlegen als mit leckeren Einkäufen beladen.

So, sind wa informiert und wissen, dass wir nichts verpassen.

Witz des Tages

Friday, December 5th, 2008 von Susanne

Die Heiratsvermittlerin Christa Appelt scheint ein sehr lustiger Mensch zu sein. Denn sie sagt heute in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung Dinge wie:

“Es hat sich gezeigt, dass es Männer auf längere Sicht wichtig finden, dass ihre Partnerin nicht viel mehr verdient als sie. Männliche Klienten müssen also eher mehr verdienen. Eine Frau dagegen möchte zu ihrem Partner aufschauen, sie möchte keinen Mann, der finanziell schlechter gestellt ist. Das steckt in den Genen.

(…)

“Ich habe zahlreiche Ehen von Reichen und Erfolgreichen vermittelt, die meine Erfahrungen bestätigen. Selbst moderne Paare, die ein neues Rollenmodell ausprobieren, geraten oft in eine Krise, weil alte Klischees in ihnen mächtiger sind, als ihnen bewusst ist. Plötzlich merken sie, dass sie zwar emanzipiert denken, aber antiquiert fühlen.”

Lustigerweise erzählt sie dann aber im Rest des Gespräches recht viel von Augenhöhe und dass die Einkommen der beiden Partner ähnlich hoch sein müssten. Aber na gut. Mit langweiligen Erkenntnissen, wie “am besten haben Frau und Mann ähnliche Einkommen, Wertevorstellungen etc.”, kommt man halt nicht so leicht in die Zeitung.

Und wenn wir schon beim Verkuppeln sind: Wir hätten ja eine neue beste Freundin für Christa Appelt im Angebot - Baronin Nadine de Rothschild.

Was Mädchen und Jungs wirklich wollen

Thursday, October 16th, 2008 von Susanne

Wow, man weiß bei Sexismus manchmal echt nicht, ob man lachen oder heulen soll. Das hier zum Beispiel, auf das uns unsere Leserin Miriam aufmerksam machte, ist einfach nur bescheuert:

Das sind also zwei sich ergänzende “Chemie”-Baukästen für Mädchen und Jungs, und zwar ganz ordentlich - wie es sich gehört - auf die Bedürfnisse des jeweiligen Geschlechts abgestimmt.

Den Jungs wird versprochen, etwas für ihren Grips zu tun und Wissenschaft wird ihnen schmackhaft gemacht in ansprechender, jugendgerechter Sprache, nämlich als “totally funky science”:

Mädchen dagegen will man lieber von so anstrengenden Sachen wie Wissenschaft verschonen und will ihnen auch nicht androhen, ihr Gehirn benutzen zu müssen. Nein, die Girls können “entspannen und mit verschiedenen Düften experimentieren”:

Puh. Und wer jetzt sagt, das sei halt Amerika, dem empfehle ich wärmstens die Spielzeugabteilung des ortsansässigen Kaufhauses.

(Dank an Miriam für den Link.)

Hey Girls, der Hase stinkt

Wednesday, October 15th, 2008 von Meredith

Der Guardian hat einen ganz interessanten Text zum Thema Playboy. Das Hasenimperium um Hugh Hefner sinkt zwar im Aktienindex, hat aber dafür starke Konjunktur bei (vor allem jungen) Frauen - tatsächlich sieht man ganz schön viele Mädchen mit Playboy-Assecoires in Fußgängerzonen, Diskotheken und Regionalzügen. Und vermutlich auch bald in Indie-Clubs, denn Ober-Indie-Model Lily Cole hat sich für die aktuelle Ausgabe des französischen Playboy entkleidet und posiert mit Schweineschwänzchen und Riesenteddy nackig und kindlich zugleich fürs Cover.

Seit letzter Woche läuft ein Film mit Anna Faris (die lustige Nudel aus den Funny Movies) in der Hauptrolle im Kino: “House Bunny”, eine Komödie um ein gealtertes Hefner-Bunny, die es sich zur Lebensaufgabe macht, verkopft-spießige Frolleins an der Uni zu erotischen Zuckerpuppen zu erziehen. Der Film wird wahrscheinlich ganz gut laufen, ich persönlich musste ja schon über die Vorschau kotzen:

Jedenfalls schreibt Joan Smith eine gute Aufzählung all der vielen Gründe, warum Playboy mit der sexuellen Befreiung der Frau nichts zu tun hat, und warum man es sich gut überlegen sollte, wenn man mit dem Öhrli-Logo kokettiert. Ist lesenswert.

Werbung

Tuesday, October 7th, 2008 von Barbara

Hübsches Bild, klassische Werbung. Nein, nicht für Brustvergrößerung. Für Shampoo. Die blonde Version gibt’s auch auf feministing.com.

Bin ich schön? Bin ich frei?

Saturday, October 4th, 2008 von Susanne

Kann mir mal bitte jemand den Claim SCHÖNHEIT IST FREIHEIT aus dem neuen Nivea-Werbespot erklären?

Danke.

Online (siehe Screenshot) behauptet Nivea sogar noch, Schönheit sei Sehnsucht, Glück, Liebe, sogar Leben undsoweiter undsofort mit diesem Quark. Im TV läuft auch noch ein Spot mit “Schönheit ist Selbstbewusstsein.” Also, wenn Schönheit so ein Allround-Talent ist, sollte man es vielleicht in praktischen 100-Gramm-Portionen zu überhöhten Preisen verkaufen.

Textual Intercourse

Saturday, September 27th, 2008 von Susanne
Dieser Text ist Teil 22 von 28 der Serie In Bildern: Das denkt die Welt

Gesehen bei ninja9ine, die eine ganze Galerie voller AdBustings hat.

Gute Böden

Friday, September 12th, 2008 von Katrin
Dieser Text ist Teil 21 von 28 der Serie In Bildern: Das denkt die Welt

Rumtrampeln

(gefunden bei rrho)