Archiv für ‘Gucken’

‘Monumental Man-Pleasing Study’

Tuesday, August 12th, 2008 von Susanne

Haha! Wäre dieser Beitrag nicht bei “The Onion” gelaufen …:

Am besten sind die stupiden Kommentare von Jim Haggerty: “That’s right!”, “That is quite amazing”, “Unbelievable!”, “That is terrific!”

Über die Feministing-Community

Wie Frau die Familie satt kriegt

Monday, July 21st, 2008 von Susanne

Judith hat gestern im Selbermach-Sonntag schon Reklame für die neueste Episode von “Target: Women” gemacht. Weil die Folge “Feeding Your F…ing Family” und Sarah Haskins so großartig sind, hier noch mal extra, live und in Farbe:

Danke an Judith für den Link! 

Online-Sexismus ist feige

Wednesday, June 11th, 2008 von Susanne

Die Ladys von feministing.com sind seit Anfang des Jahres auch auf Youtube zu sehen, mit ihrer Kolumne “Friday Feminist Fuck You”. Und Jessicas “Fuck You Online Misogynists” vom vorletzten Freitag ist absolut sehenswert. Gäbe es ein Kästchen zum Unterschreiben, stünde dort mein Name.

Und, da ich nächste Woche Geburtstag habe: Kann mir irgendjemand dieses tolle T-Shirt schenken?

Modelgeflüster

Wednesday, June 4th, 2008 von Barbara

Zwei Models unter sich - Insidertalk auf Spiegel Online zum TV-Dauerbrenner “Germany’s next top model”:

“Fehlende Selbsteinschätzung ist bei den meisten eh’ das größte Problem”, ergänzt Lilo. “Jungs müssen einfach Typen sein, gutes Aussehen reicht nicht. Cool müssen die sein. Bei Mädels ist es schon so, 90-60-90.”

Jiri stimmt zu. “Weibliche Models erkennt man an der Figur, Männer nicht unbedingt.” Dabei ist das Model-Business eine der weniger Branchen, in denen Frauen im Vergleich zu Männern mehr als das Doppelte verdienen. “Ist doch sonst eigentlich nur bei der Prostitution so” - Jiri kann damit leben.

Ach so.

Gezeichnete Sexbomben

Wednesday, May 28th, 2008 von Barbara

Zwei Drittel männlich, ein Drittel weiblich, mit langen Beinen, Wespentaille und dickem Busen. So lautet das Ergebnis einer Studie des Internationalen Zentralinstituts für Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) und der Stiftung Prix Jeunesse, die mehr als 30.000 Charaktere in Trickfilmen und -serien für Kinder aus 24 Ländern untersucht hat.

Geht man davon aus, dass das Fernsehen auch die Entwicklung von Identität beeinflusst, eine traurige Bilanz. Aber selbst in meiner eigenen Kindheit war das schon so: Die Freunde von Biene Maja heißen Willi und Flip, Puck, Max und Alexander. Freundinnen hatte sie wenige; und die anderen Frauenfiguren waren Lehrerin Kassandra oder Spinne Thekla. Doch wenigstens sieht Maja mehr aus wie ein Kind und nicht wie eine sexy Barbiepuppe.

Das Bild hat Claudia Kaiser gezeichnet.

Warten aufs Heiraten?

Wednesday, May 21st, 2008 von Barbara

“Darauf haben Millionen von Frauen gewartet.” Mit diesem Satz werden immer wieder Dinge angepriesen, die ich kaufen, sehen und tollfinden soll. Meistens kaufe, sehe oder tollfinde ich diese Dinge dann doch nicht. Weil ich nicht darauf gewartet habe.

Nummer 2: “Heirate mich! Geheimprojekt Traumhochzeit”

Vielleicht ist es unnötig zu sagen, dass ich nicht auf eine weitere Hochzeits-Dokusoap gewartet habe. Und vielleicht ist es sogar gehässig, einfach mal das zu zitieren, was unter Pressestimmen auf der RTL II-Website zum Start ihrer neuen Show zum Thema “Unter die Haube in weiß” steht. Das ist nämlich recht lustig, wer da wen heiratet oder wen überrascht:

Sehr gut kommt das neue Format “Heirate mich - Geheimprojekt Hochzeit” bereits im Vorfeld bei der Presse an. Hier ein paar Auszüge:

Bild + Funk über Aleks Bechtel: “Als Hochzeitsengel kehrt die hübsche junge Mama auf den Bildschirm zurück, tauscht Rassel und Babypuder gegen das Mikrofon.”

TV Movie: “Romantik im Wonnemonat Mai: […] Auch bei RTL II hängt der Himmel voller Geigen: In “Heirate mich! Geheimprojekt Traumhochzeit” überrascht Aleksandra Bechtel einen ahnungslosen Bräutigam mit einem Heiratsantrag. Drei Tage Bedenkzeit bleiben den Auserwählten, um mit einem entschlossenen ‘Ja, ich will’ zu antworten!”

Ihr Fernsehleute! Sucht euch neue Themen! Für die Zukunft, für das Land, für die Hoffnung!

P.S.: quotenmeter.de schreibt zu meinem Entsetzen, der Start der Serie wäre gar nicht so übel gewesen:

… sahen im Schnitt 0,82 Millionen 14- bis 49-jährige Fernsehzuschauer die Premiere der etwas anderen Kuppelshow, der Marktanteil lag mit 6,8 Prozent im Bereich des derzeit sehr starken Senderschnitts…

Joghurt unser, der du uns regulierest

Friday, May 16th, 2008 von Meredith

Preisfrage: Wer von euch kennt einen Mann, der regelmäßig Milchprodukte konsumiert?

Es ist schon so: Wenn es ein Produkt gibt, das offenbar ausschließlich für Frauen hergestellt wird und nichts mit primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen zu tun hat, dann ist das:

DER JOGHURT!

Wenn man fernsieht und bei der Werbung nicht wegzappt, könnte man glatt auf den Gedanken kommen, dass Joghurt nur für Frauen hergestellt und auch ausschließlich von ihnen konsumiert wird.

Vor allem das Danone-Produkt “Activia” hat im letzten Jahr einen Siegeszug durch den weiblichen Verdauungstrakt angetreten. Ihr wisst schon: Einmal mit einer kreisförmigen Begwegung das Wämpli gestreichelt und alle im Chor: Hilft, die Verdauung auf natürliche Weise zu regulieren.

In Joghurtwerbungen kommen nur Frauen vor, meistens sind sie über dreißig, machen irgendwie Diät und klagen über ihre Verdauungsprobleme. Laut Werbung (und den Einkaufswägen der Frauen vor mir an der Kasse) sind wir das Quark-Sahne-Joghurt-Geschlecht. Und da komme ich zu Preisfrage Nummero 2:

Seit wann haben Männer eine bessere Verdauung als Frauen?? Mir persönlich ist ja noch nie eine Lady begegnet, die mit den Boys in Sachen Stundenlang-aufm-Klositzen-und-die-unausgewogene-Ernährung-rausdrücken mithalten konnte.

Dazu ein höchstamüsantes Video von unseren immer wieder witzigen Freunden auf der anderen Seite des Atlantiks, das sich leider nicht einbauen ließ. Aber wirklich: Anschauen, liebe Leserinnen und Leser!

(Bild über fotos.g2ar.net)

Warten auf Sex and the City?

Friday, May 16th, 2008 von Barbara

“Darauf haben Millionen von Frauen gewartet.” Mit diesem Satz werden immer wieder Dinge angepriesen, die ich kaufen, sehen und tollfinden soll. Meistens kaufe, sehe oder tollfinde ich diese Dinge dann doch nicht. Weil ich nicht darauf gewartet habe. Da mir der Satz aber immer wieder begegnet, ist es Zeit für eine kleine Reihe.

Nummer 1: “Sex and the City - der Spielfilm”

Der Film startet am 29. Mai 2008 in den deutschen Kinos. Regisseur Michael King meint über den Inhalt:

Mr. Big töten? Ich wäre von Frauen mit brennenden Fackeln um den Erdball gejagt worden … Aber schließlich war es mein Ziel, unsere Freundinnen, also unsere Zuschauerinnen, glücklich zu machen”.

Das Münchner Stadtmagazin “In München” schreibt:

“Endlich, darauf haben Millionen von Freundinnen gewartet.”

Stimmt das wirklich? Habe nur ich nicht darauf gewartet? Ist es nur mir einfach nur egal, was diese Schauspielerinnen da mit Mr. Big und ihren Stöckelschuhen so tun? Oder liegt es nur daran, dass “Freundinnen” nicht für alle Frauen steht?

Frauen, was meint ihr?

Das Leben und Sterben der Mädchen in Indien

Thursday, May 15th, 2008 von Susanne

Vorletzte Woche sah ich auf Arte eine sehr gute und erschütternde Reportage über Mädchen und Frauen in Indien. Jetzt ist die Dokumentation auch endlich online zu sehen. Sie zeigt die ganze Komplexität des Themas: dass weibliche Föten abgetrieben werden, weil nach indischem Recht Frauen nicht erben können. Stattdessen steigen die Erwartungen an die Mitgift einer Braut mittlerweile ins Unermessliche. Und je weniger Frauen es in Indien gibt, desto weniger Mitspracherechte haben sie auch.

Organisationen wie Save A Girl Child kämpfen dagegen an, dass Mädchen in der indischen Gesellschaft so missachtet werden. Sie filmen mit versteckter Kamera in Abtreibungskliniken. Sie unterstützen Frauen, wenn diese ihre Tochter nicht abtreiben. Sie bringen Ärzte vor Gericht, die neugeborene Mädchen auf Geheiß der Eltern “verschwinden” lassen. Sie veranstalten Geburtsfeste auch für Mädchen, obwohl diese normalerweise nur bei der Geburt eines Jungen stattfinden.

(Foto über Arte)

Frühjahrsputz im Web

Saturday, May 3rd, 2008 von Susanne

Das Genderblog ist in einem neuen Kleid in den Mai getanzt. Jetzt gibt es neue Funktionen und die schnellen Lesetipps in einer extra Spalte am rechten Rand. Inhalte wie das Archiv, Themen, Links und Infos über die Autorinnen und Autoren sind neu sortiert und alles in allem ist die Seite jetzt einfach noch ein kleines bisschen toller geworden.