Archiv für ‘1a-Schnecken’

Samstagabendbeat

Saturday, August 9th, 2008 von Susanne

… they call me QUIET but I’m a RIOT …

Ick währ sou gärn Bärlienerinn,

Tuesday, August 5th, 2008 von Meredith

… dann könnte ich nämlich nicht nur zum Femmes ‘R’ US sondern auch zum We B*Girlz-Festival gehen, welches dort seit jetzt stattfindet. Junge Frauen die mit Hiphop zu tun haben, steppen da für ihre Kultur, Identität und yeah, die feministische Sache. Es gibt Breakdance-Workshops, Rap-und Tanzbattles, Diskussionsforen und Grafitti-Kurse. Super, weil die Frau im Mainstreamrap ja oftmals nur aus Arsch & Titten & Goldschmuck zu bestehen scheint, aber gerade der Hiphop für Frauen ein bestärkendes, coolifizierendes Genre sein kann. Ich erinnere mich noch an meine Hiphop-Phase und muss sagen, ich habe mich selten so lässig gefühlt wie in weiten Hosen, Sweatshirts und Adidas Superstars (ja, ist schon ne Weile her) die Straße entlang zu grooven, Cypress Hill im Ohr und den Beat in den Beinen. Wie super muss das dann erst für wirklich kreative junge Frauen sein?

Das reißt nicht nur mich mit, sondern auch unserer aller Alice von Schwarzers Gnaden - die trifft sich nämlich, OMFG, am 9. August zu einem Podiumsgespräch in aller Öffentlichkeit mit MC Pyranja, MC Sookee und der Musikjournalistin Bianca Ludewig. Themen werden Frauenbilder im Rap, Emanzipation, Funktion von Pornografie und Gewalt (klar, gekoppelt) und “die Frage, wie ’sexy’ eine Frau sein darf, wenn sie als Mensch ernst genommen wird”. Das alles wird münden in den Kern aller Pudelinen: “Muss frau sich entscheiden zwischen Bitch und Butch”? Props für MC Schwarzer und ihre Bereitschaft zum Dialog mit der Jugend.

Jetzt mal im Ernst: Ich glaube, das alles wird toll und spannend und mit Sicherheit wird es interessant, was die sich zu sagen haben. Was mache ich eigentlich noch in München? Ach so, stimmt: in der Bibliothek sitzen. Deswegen kann ich euch nur anflehen: Geht hin und erzählt, wie es war!

Das Podium findet statt ab 18.00 in der Alten Feuerwache in Berlin-Kreuzberg, Axel-Springer-Str 40 / 41. Der Eintritt ist frei.

Meine Brüste gehören mir

Monday, July 28th, 2008 von Meredith

Keira Knightley, Mann. Bisher war mir die Schauspielerin eher negativ durch ihre dominante Schnute und Bambihaftigkeit aufgefallen, aber es stellt sich raus: Bambi hat Schmackes.

Laut Medienberichten wollten die Marketingleute ihres neuen Films “The Duchess” Knightleys - natürlicherweise minigroße - Oberweite um einige Körbchen raufshoppen. Doch Knightley gab die Bilder nicht frei. Obwohl sie nach eigener Aussage “wirklich gerne Brüste hätte”, steht sie lieber zu dem, was sie hat. Bei der Werbung für den Film “King Arthur” war aufmerksamen Beobachtern schon aufgefallen, dass die Grafiker Knightley extra Holz vor die Hütte gezaubert hatten.

Damals winkte die Schauspielerin nur ab, diesmal macht sie nicht mit. Wie ätzend das auch sein muss, wenn irgendwelche Grafik-Werbe-Fritzen meinen, sie müssten den eigenen (ohnehin spitzenmäßigen) Körper irgendwie verändern. Von der giftigen Botschaft, dass eine Frau nur herzeigbar sein soll, wenn sie Titten hat, mal ganz abgesehen.

Applaus für KK, oder wie?

Bild: (NYdailynews.com)

Wie Frau die Familie satt kriegt

Monday, July 21st, 2008 von Susanne

Judith hat gestern im Selbermach-Sonntag schon Reklame für die neueste Episode von “Target: Women” gemacht. Weil die Folge “Feeding Your F…ing Family” und Sarah Haskins so großartig sind, hier noch mal extra, live und in Farbe:

Danke an Judith für den Link! 

„Gleichberechtigung muss Selbstverständlichkeit sein“

Sunday, July 13th, 2008 von Barbara

(c) Sabine Ponath

Im Interview beantwortet Sabine Ponath, geboren 1984 in Traunstein, Fragen zu Gleichberechtigung, Quoten und Gesellschaft. Sie ist in der Grünen Jugend aktiv und Direktkandidatin für die Landtagswahl im September. Ihre Themen sind Bildungspolitik und Geschlechtergerechtigkeit.

50 Jahre Gleichberechtigung in Deutschland: Hand aufs Herz – wie gleichberechtigt sind Männer und Frauen wirklich?

Es ist wichtig, zu betonen, dass diese 50 Jahre konkret nur die Gleichberechtigung per Gesetz meinen, finde ich. Die Gesetzeslage vor 1958 klingt so schauderlich, dass man gar nicht meinen möchte, dass es tatsächlich mal eine Zeit gab, in der es so lief. Der Ehemann hatte zum Beispiel das Recht, über das in die Ehe eingebrachte Vermögen der Frau zu entscheiden! Der sogenannte „Gehorsamkeitparagraph“ sprach dem Mann ein Letztentscheidungsrecht zu.

In dieser Hinsicht kann man also ein bisschen aufschnaufen und sagen: „Ja, in den letzten 50 Jahren hat sich etwas getan.“ Außerdem können wir froh sein, dass sich Frauen vor uns bereits so energisch eingesetzt haben.

Lässt man allerdings den Blick über die heutige Situation in Deutschland schweifen, sieht es immer noch düster aus: Es gibt kaum Frauen in Führungspositionen, außerdem bekommen Frauen durchschnittlich 22 Prozent weniger Lohn als Männer für dieselbe Arbeit. Frauen wird nach wie vor alleinig die Erziehungsarbeit zugeschoben, Männer sollen die Familie ernähren und arbeiten gehen. Und das ist nur ein Ausschnitt aus der Palette der Missstände. Bis zu einer wirklich gleichberechtigten Gesellschaft ist es also noch ein langer Weg.

Wofür setzt du dich ein?

Gleichberechtigung muss Selbstverständlichkeit sein, das ist mein Traum. Dass es aber bis zur Verwirklichung noch dauern wird, ist klar. Meiner Meinung nach muss hier gleich ganz am Anfang, soll heißen, in den Kinderkrippen, Kindergärten, Schulen usw. angepackt werden. Ich kämpfe für eine Reformierung der ErzieherInnen- und LehrerInnenausbildung – unter anderem eben unter dem Aspekt der geschlechtsbewussten Erziehung. Viele Menschen bekommen dann immer gleich Angst, weil sie denken, das würde bedeuten, dass ihrem kleinen Söhnchen nun zwanghaft Puppen in die Hand gedrückt werden würden. Aber das ist natürlich Unsinn.

Auf lange Sicht gesehen, kann so tatsächlich versucht werden, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen. Bis es soweit ist, müssen aber auch andere Maßnahmen ergriffen werden. Ich bin beispielsweise eine Verfechterin der Quotenregelung. Eine solche Regelung wäre beispielsweise auch im Hinblick auf Führungspositionen und ProfessorInnenstellen denkbar. Abgesehen davon müssen von staatlicher Seite Möglichkeiten für Frauen geschaffen werden, sich Freiräume zu erkämpfen – dazu gehört für mich beispielsweise die Abschaffung des Ehegattensplittings, aber auch das Angebot und die Gewährleistung von Krippenplätzen.

Aber auch schon „im Kleinen“ kann viel bewegt werden, zum Beispiel dadurch, dass man beginnt, seine Sprache zu „gendern“. Ich habe mir beispielsweise angewöhnt, das sogenannte „Binnen – I“ zu verwenden. Dafür muss man nicht in Politischen Ämtern hocken, das kann man einfach vorleben.

Du kritisierst das Ehegattensplitting. Woran liegt es, dass die klassische Rollenverteilung, bei der der Mann das große Geld verdient, und die Frau Teilzeit arbeitet und dazuverdient, immer noch sehr vielen als das gängige Modell erscheint?

Ganz grundsätzlich liegt es wohl daran, dass der Großteil unserer Gesellschaft mit dem Bild „Frau erzieht zu Hause die Kinder, ist zärtlich und emotional; Mann arbeitet und bringt Geld nach Hause, ist stark und dominant“ aufgewachsen ist, ein Überbleibsel aus der scheinbar heilen Welt der 50er Jahre. Das prägt sich über die Generationen hinweg tief ein, auch wenn ab und an vielleicht Zweifel aufkommen. Unterstützt wird das Ganze teilweise durch das durch die Medien geprägte Bild von Familie. Man schaue sich doch nur mal eine Süßwaren-Reklame im Fernsehen an. Die Mutter mit dem Einkaufskorb überlegt, wie sie ihren Lieben eine Freude machen kann und trotzdem auf ihre Gesundheit achten kann. Die Familie strahlt und verzehrt genüsslich das Sammelgut der Frau. Platt, aber wirkungsvoll.

Welche neuen Modelle, die gleichberechtigter sind, kannst du dir vorstellen?

Eine individuelle Besteuerung würde tradierte Rollenverständnisse am radikalsten aufbrechen. Die Ersparnisse könnten sinnvoll für die Freisetzung finanzieller Mittel für Kinder genutzt werden. Aber auch von der Ersparnis für den Staat ganz abgesehen, bekämen Ehefrauen einen eigenen Grundfreibetrag - ein steuerlicher Anreiz arbeiten zu gehen. Unterhaltsleistungen zwischen Ehe- und eingetragenen Partnern sollen in diesem Modell weiterhin anerkannt werden, schon allein aus verfassungsrechtlichen Gründen. Dies wird durch einen pauschalen, zwischen den Partnern übertragbaren Höchstbetrag in Höhe des steuerfreien Existenzminimums ermöglicht. Damit erreicht man zugleich, dass Eingetragene Partnerschaften endlich auch im Steuerrecht gleichgestellt sind.

Was hältst du von einem gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz?

Grundsätzlich ist das eine gute Sache, ohne wenn und aber. Dafür müssten erst einmal möglichst bald und professionell die Krippenplätze ausgebaut werden. Dazu gehört auch eine übergreifende Verbesserung der Qualität der Betreuungseinrichtungen. Finanzierbar ist die ganze Sache übrigens über Ersparnisse, die wir durch eine Abschaffung des Ehegattensplittings hätten.

Durch die Einrichtung der von Ursula von der Leyen versprochenen Krippenplätze wird die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf für viele Frauen sicher weniger problematisch. Doch gibt es eine breite Akzeptanz in Deutschland, ein Kind schon wenige Monate nach der Geburt von der Mutter zu trennen?

Nein, das glaube ich nicht. Wie schon gesagt: Es hängen oft noch veraltete Bilder von der Vater-Mutter-Kind Familie in den Köpfen Vieler fest. Dazu gehört, dass die Mama immer zuhause und für die Familie da sein muss, ansonsten wird sie als Rabenmutter beschimpft. Viele halten eine Trennung von Mutter und Kind in diesem frühen Alter für gefährlich und schädigend, auch so manche (selbsterklärte) WissenschaftlerInnen. In Gesprächen an Infoständen höre ich immer wieder durch, dass arbeiten so lange „okay“ sei, solange die Frau (!) nicht öfter als 2–3 mal die Woche vom Baby getrennt ist. Ich erwarte deshalb diesbezüglich kein „Von-heut-auf-morgen“-Umdenken der breiten Masse, das scheint mir unrealistisch. Aber auf lange Sicht gesehen, wird sich bestimmt einiges verändern. Schon allein durch eine eventuelle pädagogische Grundlegung.

Wenn Frauen stärker werden, heißt das ja nicht, dass deshalb Männer schwächer werden. Wie können wir lernen, dass Gleichberechtigung eine Chance für alle ist und keine Bedrohung?

Es fängt im Kleinen, im Privaten an. Leben wir es selbst anderen vor, zeigen wir doch, dass eine starke Frau keine „Mannfrau“ sein muss. Es ist ja auch eine Chance für die Männer, endlich einmal einen Teil der Last des unerschütterlichen Alleinverdieners ablegen zu können.

Ausgehend davon sind gerade auch Personen des öffentlichen Lebens gefordert, dafür einzustehen. Besonders sie haben die Möglichkeit, viele Menschen anzusprechen und Sympathien zu wecken oder mit anderen Worten schlicht Vorbild zu sein.

Es gibt also keine Ausreden mehr. Jede und jeder ist gefordert und zwar sofort!

Missy mag’s bisschen anders

Thursday, July 10th, 2008 von Meredith

Ich persönlich zähle ja schon die Tage bis zum 20. Oktober. Dann nämlich soll - so weit ich informiert bin - die erste Ausgabe des Missy Mag erscheinen, das Chris Köver, Sonja Eismann und Steffi Lohaus derzeit produzieren.

jetzt.de hat mit Chris darüber gesprochen, was Missy will, wie es aussehen wird, warum positive Diskriminierung weiblicher Künstler wichtig ist - und über den sog. Konflikt alter Feminismus gegen neuer Feminismus.

Was hältst du von der aktuellen Diskussion „alter Feminismus gegen neuer Feminismus“?
Ich finde diese ganze Diskussion sehr problematisch. Es gibt weder den alten, noch den neuen Feminismus. Es hat schon immer im Laufe der Geschichte unendlich viele feministische Positionen gegeben, die auch massiv gegeneinander argumentiert haben – sei es während der ersten Welle um die Jahrhundertwende oder während der zweiten Welle in den 60er/70er Jahren. Deswegen finde ich es problematisch, von dem alten und dem neuen Feminismus zu sprechen. Auch heute gibt es nicht den neuen Feminismus. Es gibt ganz viele verschiedenen Feminismen. Derjenige, den beispielsweise die „Alphamädchen“ Autorinnen vertreten, ist ein anderer als derjenige den wir im Missy Magazin vertreten, als derjenige den Lady Bitch Ray vertritt und so weiter. „Der Alte vs. der junge Feminismus“ knallt zwar eher, weil man durch diese Aufteilung eine Generationendebatte aufziehen kann, aber es wird der Sache einfach nicht gerecht.

Welche Art von Feminismus machst du mit deinem Magazin?
Ich glaube, wir stehen dem Feminismus der Alphamädchen schon sehr nahe, aber gleichzeitig gibt es auch bestimmte Statements mit denen wir nicht einverstanden sind.

Zum Beispiel?
In der Einleitung des Buches steht: „Uns ist bewusst, wir schreiben aus unserer Perspektive als gebildete, weiße, deutschstämmige Frauen, aber die Probleme über die wir sprechen, sind die der Mehrheit der Frauen in Deutschland“. Das glaube ich nicht. Ich bin mir relativ sicher, dass die Probleme, über die wir auch im Zuge der neuen Feminismusdebatte sprechen, zu einem großen Teil Probleme sind, die vor allem wir als privilegierte, gebildete, weiße, Mittelklasse-Frauen haben. Migrantinnen oder Lesben haben noch ganz andere Problem. Wir können uns nicht hinstellen und sagen: Wir sprechen hier für die Mehrheit. Das würden wir uns gar nicht erst auf die Brust heften.

Ich glaube ja auch, dass Lesben oder Migrantinnen oder arme Frauen noch andere Probleme haben, als in den Alphamädchen angesprochen wird. Gleichzeitig gibt es ja wohl doch einige gemeinsame Nenner, auf denen man aufbauen und von denen aus man weiter arbeiten kann, oder? Auf jeden Fall werden wir dieses Thema so schnell nicht los - aber so lang wir es produktiv beackern, ist das ja auch gut so.

Die Emma-Besetzungscouch

Tuesday, June 24th, 2008 von Susanne

Das Deutschlandradio Kultur fragt seit einigen Wochen verschiedene Frauen, wer die Emma-Nachfolge von Alice Schwarzer antreten und wie es mit dem Feminismus weitergehen soll. Bereits im Interview waren schon Bascha Mika von der Tageszeitung und Tissy Bruns vom Tagesspiegel und haben Vorschläge gemacht, welche Kandidatin oder welcher Kandidat auf die Emma-Besetzungscouch gehören.

Heute ab 14:07 Uhr geb auch ich in der Sendung “Radiofeuilleton” meinen Senf zum Thema dazu und in den nächsten Wochen werden noch viele weitere Kommentare folgen, unter anderem auch von Reyhan Sahin alias Lady Bitch Ray. Auf die Gespräche, ebenfalls zum Nachhören als mp3, werden wir dann an dieser Stelle hinweisen.

Nachtrag 1. Juli:
Auch die Statements von Journalistin und Autorin Ingrid Kolb und von Rapperin Lady Bitch Ray kann man jetzt online anhören. Interessante Info bei Lady Bitch Ray: Sie und Alice Schwarzer sind lose zu einem Gespräch verabredet, Alice Schwarzer will auf einer Hiphop-Veranstaltung diskutieren, Lady Bitch Ray lieber bei Beckmann oder Kerner.

Nachtrag 18. Juli:
Und hier auch noch das Interview mit Thea Dorn, die wahlweise Harald Schmidt oder Frank Schirrmacher als neuen Emma-Chefredakteur vorschlägt. Interessante Wahl! Und damit endet die Serie des Deutschlandradios auch.

Michelle Obama Watch

Wednesday, June 18th, 2008 von Susanne

Jetzt, wo Barack Obama der Kandidat der Demokraten für das Amt des US-amerikanischen Präsidenten ist, rückt auch seine Frau Michelle weiter in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Michelle Obama ist eine erfolgreiche Anwältin und Feministinnen machten sich schon während der Vorwahlen so ihre Gedanken: nämlich was wohl mit ihr passiert, würde ihr Mann Präsident. Würde das amerikanische Volk nicht verlangen, dass die First Lady ihren Beruf aufgibt, um ihrem Mann den Rücken freizuhalten? Für den Wahlkampf hat sie bereits eine Auszeit genommen - die erste ihrer Karriere.

Das Blog “Michelle Obama Watch” wurde ins Leben gerufen, um die Medienberichterstattung zu Michelle Obama kritisch zu beobachten und zu dokumentieren. Denn mehr als John McCains Ehefrau ist Michelle Obama eine für die Medien interessante Figur: Sie ist selbstständig, engagiert, mit einer eigenständigen Persönlichkeit unabhängig von ihrem Ehemann. Was manche US-amerikanische Medien dazu verleiten zu scheint, sie genauso wie den Kandidaten selbst unter die Lupe zu nehmen. Und bei der Berichterstattung auch gerne mal übers Ziel hinauszuschießen - zum Beispiel als Michelle und Barack Obamas “fist bump” als “terroristische Geste” interpretiert wurde.

Dieses Blog wird auf jeden Fall in den nächsten Monaten regelmäßige Besuche wert sein. Und die Betreiber der Webseite freuen sich über jede und jeden, die bzw. der mitarbeiten möchte, zum Beispiel die europäische Berichterstattung im Auge behalten und über Merwürdigkeiten informieren.

Über Feministe.us

Online-Sexismus ist feige

Wednesday, June 11th, 2008 von Susanne

Die Ladys von feministing.com sind seit Anfang des Jahres auch auf Youtube zu sehen, mit ihrer Kolumne “Friday Feminist Fuck You”. Und Jessicas “Fuck You Online Misogynists” vom vorletzten Freitag ist absolut sehenswert. Gäbe es ein Kästchen zum Unterschreiben, stünde dort mein Name.

Und, da ich nächste Woche Geburtstag habe: Kann mir irgendjemand dieses tolle T-Shirt schenken?

Freche Frauen

Wednesday, June 4th, 2008 von Anna

In der ein oder anderen Diskussion im Blog kamen ja schon mal die “Frechen Frauen” zur Sprache. Deswegen soll heute auf die in meinen Augen sehr treffende Folge der Brigitte- (jaja) Kolumne von Julia Karnick zu diesem Thema verwiesen werden:

“Solange es in Buchläden “Freche Frauen” gibt, verlange ich ein weiteres Regal: “Ungezogene Männer”.”