Brutal – normal? Gewaltverherrlichung und Frauenverachtung in den Medien

von Helga

Unter diesem Motto lädt der Deutsche Frauenrat am 16. Oktober zur Fachtagung nach Berlin. In verschiedenen Vorträgen geht es um Gewalt, Sexismus und Frauenfeindlichkeit in Werbung und Fernsehsendungen, sowie den Umgang von Jugendlichen mit Mobbing im Internet und Jugendgefährdung durch die Medien. Ziel ist eine differenzierte Betrachtung des Themas. Die Tagung geht von 10:30 bis 17:30 Uhr und findet statt im Verbändehaus

Am Weidendamm 1A
10117 Berlin

Das vollständige Programm und das Anmeldeformular gibt es auf der Seite des Frauenrates.

Der Anmeldeschluss für die Teilnahme ist der 25. September 2009.




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Eintrag geschrieben: Freitag, 18. September 2009 um 19:21 Uhr unter Terminkalender. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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3 Kommentare

  1. sv.n sagt:

    gemeinsam einsam-feminimusdefinitionen als grundlagendarstellung von behinderung im medium. bzw: berufsinformationszentren-news auf basis von medienberichterstattung weils mehr geld sofort bringt. Thema?

  2. Frank P. sagt:

    Frauenverachtung gibt es in den Medien fast gar nicht mehr (ausser man sieht eine Waschmittelwerbung mit einer Frau als Darstellerin als verachtend an*g*), Männerverachtung ist der große Trend der Produktionsgesellschaften und Werbeagenturen.

    Man schaue sich alleine die unzähligen US Comedy Produktionen an die hier täglich über die Bildschirme flimmern… Wer ist bei „King of Queens“ „Simpsons“ „Eine Schrecklich nette Familie“ „Family Guy“ „Hör mal wer da hämmrt“ „Futurama“ und vielen anderen immer der dumme trottel? Ein Mann, und wer ist immer schlauer und geschickter als der Mann, und muss diesem oft aus der Patsche helfen? Die Frau.

    Wäre es umgekehrt würde es unangenehm auffallen als mediale Diskriminierung der Frau, so allerdings wird es als vollkommen normal akzeptiert, und kein A***** stört sich dran…

  3. Helga sagt:

    Mediale Diskriminierung in Family Guy? Die Serie mit den Vergewaltigungswitzen und der Einstellung, dass alle Prostituierten innen „leer“ seien und sie zu töten quasi ein Gefallen ist? Futurama? Wo es nur zwei „Hauptdarstellerinnen“ gibt, aber fünf männliche „Darsteller“? Eine schrecklich nette Familie??? In der die Tochter genauso dumm ist wie der Vater?

    Dass Männer teilweise sehr übel in den Medien wegkommen, ist hier übrigens schon öfter Thema gewesen:
    http://maedchenmannschaft.net/wir-mogen-manner/
    http://maedchenmannschaft.net/diese-bloden-manner-aber-auch/