Bloggeritis

von Anna
Dieser Text ist Teil 23 von 295 der Serie Die Blogschau

Die opalkatze denkt weiter über die Frage nach, warum es so wenig Alphabloggerinnen gibt und kommt beim Betrachten ihrer eigenen Biografie zu dem Schluss: Frauen drängeln sich einfach nicht so gern nach vorn.

Bloggerinnen mit einer Schwäche für Tetris, Pixelwitze und handgeschriebenen HTML-Code sucht die zauberhafte elv. Unter dem Motto „Ja, ich bekenne, ich bin ein Geekgirl“ soll eine Collage geekiger Bilder entstehen.

Der VÄTER-Blog titelt: „Noch mehr Väter würden Elternzeit nehmen – wenn das Geld stimmt“.

Allgegenwärtige Klischees sind für Antje Schrupp der Anlass, von „Männer sind so“ und „Frauen sind anders“ wegzugehen und die politische Ebene dahinter zu betrachten. So stellt sie z.B. fest: wer Kinder betreut, wird benachteiligt. Nun müssen wir uns fragen, ob wir das wirklich wollen.

„Der Untergang der Frauenpolitik hat einen Namen“, nämlich Familienministerin Kristina Köhler, titelt der Mädchenblog.

In Österreich sorgt gerade die Sängerin Christina Stürmer mit einem Song für Furore: Sie steuerte für die PR-Kampagne „Bildungsreform für Österreich“ eine Neufassung der Bundeshymne bei – bei ihr ist Österreich nicht nur die Heimat großer Söhne, sondern ebenso großer Töchter.

Die Textänderung

sorgt nun für Unmut beim Sessler-Verlag, der die Interessen der Textdichterin der Hymne, Paula von Preradovic beziehungsweise deren Erben, wahrt. Der Verlag sieht den künstlerischen Wert gefährdet und fordert von Bildungsministerium und Stürmer eine Unterlassungserklärung.

wie dieStandard.at berichtet.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.




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Eintrag geschrieben: Samstag, 23. Januar 2010 um 22:05 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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6 Kommentare

  1. wolf_confetti sagt:

    aha, die elv will also „zeigen wie sexy Geekgirls sein können!“ – arme unsexy geekgirls, die müssen dann wohl außenvor bleiben^^

  2. Helga sagt:

    Es gibt ja auch Menschen, die sexy nicht nur als 90-60-90 definieren.

  3. steve, the pirate sagt:

    Tolle Sache von Elv!

    So etwas ähnliches gibt es für Nerds:
    http://www.nerdgirls.com/

    @wolf_confetti: Wieso nimmst du eigentlich automatisch an, dass Geekgirls nicht sexy sind?

  4. elv sagt:

    Hey,
    vielen Dank fürs verlinken und danke an @Steve und @Helga!
    @Wolf Es geht nicht darum unsexy Geekettes von sexy Damen zu trennen, sondern zu sexy welchen ganz eigenen Charme das Geekgirlsein hat.

  5. elv sagt:

    „zu zeigen“ statt „zu sexy“ ( : das Wort spukte zu sehr in meinem Kopf, scusi!

  6. […] dem Thema beschäftigt. Update: Was zum Freuen: Christiane Schulzki-Haddouti auf Kooptech und die Mädchenmannschaft haben den Artikel […]