Einträge von Susanne


So hatte ich mir den Westen vorgestellt

6. Mai 2010 von Susanne
Dieser Text ist Teil 1 von 11 der Serie Die Farbe Lila

„Germany’s Next Topmodel“ war in den letzten Jahren mein guilty pleasure – aus feministischer Sicht in keiner Weise zu rechtfertigen, aber trotzdem ein großer Spaß. An jedem einzelnen Donnerstagabend hatte für ein paar Stunden der Mensch in mir Ausgang, der Andere einfach „sauhässlich“ oder „strunzdumm“ finden durfte oder „Was für eine blöde Kuh!“ Richtung Fernseher rief. Feministin hin oder her.

Brauner Hintergrund mit 2 Bäumen und 3 Pilzen. Ein Wolf liegt blutend auf dem Boden. Im Vordergrund steht ein Mädchen mit lila Käppchen und einem blutigen Messer in der Hand. Es sagt: I don't need to be saved. I can do that myself.

(c) Frl. Zucker

Doch in diesem Jahr habe ich erst eine Folge geschaut, vergangene Woche, dann schaltete ich ab und beschloss, mir ein anderes unfeministisches Vergnügen zu suchen. Die Dauerbefeuerung der Kandidatinnen mit neoliberalen Kapitalismusweisheiten hat mir das Einschalten vermiest. Das ständige „Ihr müsst alles geben!“ von den Juroren und die ergebenen, gleichlautenden Antworten der Kandidatinnen: „Ich hab mein bestes gegeben, das war am wichtigsten.“

„Germany’s Next Topmodel“ ist zu einem Bühnenstück der Arbeitswelt geworden, wie sie junge Menschen heute vorfinden und die sie trotzdem lieben sollen. So kriegen die Mädchen bei jedem Casting, das heißt: auf Jobsuche, eingebläut: „Es ist eine Riesenehre, sich hier vorstellen zu dürfen“. Jaja, wir müssen alle wahnsinnig dankbar sein, wenn wir uns für irgendeinen Großkonzern abrackern dürfen. Es ist schon lange nicht mehr so, dass das ganze Ding „Arbeitsverhältnis“ auf Gegenseitigkeit beruhen würde: dass der Arbeitgeber froh ist, ambitionierte und kreative Menschen in seinem Team zu haben, und der Angestellte umgekehrt froh ist, für ein Unternehmen zu arbeiten, dass den Lebensunterhalt finanziert und halbwegs menschlich ist. Nein, heute muss jede und jeder dankbar sein, sich für irgendwen den Buckel krumm machen zu dürfen. Systemkritik war gestern.

Bei GNTM kommt noch hinzu, dass die Ladys wirklich alles machen müssen, wenn sie nicht rausfliegen wollen: Sei es, sechzehnjährig mit Typen in Badehose rumzumachen, ekliges Getier zur Schau tragen zu müssen oder bei Minusgraden in Sandalettchen herumzulaufen, als ob nichts wäre. Du lernst: Mach mit oder du bist ganz schnell raus aus dem Spiel um beruflichen Erfolg. So hatte ich mir als – propagandainfiltriertes – Ostkind immer den Westen vorgestellt: Die in der BRD müssen machen, was ihr Chef will oder werden gefeuert, obdachlos und traurig.

Steckt also vielleicht der Deutsche Arbeitgeberverband hinter Heidis Sendung, oder die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft? Vielleicht haben die sich vor ein paar Jahren gesagt: Margarine, Autos und Billigflüge werden mit knackigen, jungen Frauen beworben. Jungs, das können wir auch und zwar besser! Da machen wir was im Fernsehen. Für junge Frauen, die eh die besseren Schulabschlüsse machen. Die wollen wir haben! Die müssen wir vom Leistungsgedanken überzeugen, jedes Jahr ein kleines bisschen offensiver. Und wisst ihr was, haha, den bringen wir dann bei, dass sie auch noch Danke sagen müssen, Küsschen links und rechts, wenn sie rausfliegen. Wir müssen halt Stellen abbauen, jede Woche. So ist es nun mal, das Leben.

(Dieser Text erschien ursprünglich als Kolumne in der Taz)


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Der richtige Sender im digitalen Grundrauschen

5. April 2010 von Susanne
Dieser Text ist Teil 34 von 102 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

MEDIENELITE.de

Wie heißt du?
Lantzschi.

Seit wann bloggst du?
Januar 2006.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Ich habe angefangen Blogs zu lesen. Danach dachte ich mir: So was will ich auch.

Worüber schreibst du?
Momentan über alles, was ich für mich selbst gern festhalten will, was unterhalten soll, was mich bewegt, was mich aufregt, was mich erfreut. Thematisch von Popkultur bis Gender, von selbstbezogen bis alltagslyrisch. Wenn es Menschen gibt, die das gern lesen oder mit mir diskutieren wollen, ist das natürlich das erquickende Moment weiter zu machen. Allerdings würde es auch ohne LeserInnen funktionieren. Dann ist das Blog nichts weiter als mein Tagebuch.

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Erzählen lassen statt Ratschlag-Terror

25. März 2010 von Susanne
Dieser Text ist Teil 33 von 102 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

DRINGLICHKEITEN.wordpress.com

Wie heißt du?
Dorothée Quarz.

Seit wann bloggst du?
Noch gar nicht lange; erst seit ein paar Monaten.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Ich habe viele Interviews mit Frauen über ihre Rolle als Mutter geführt. Eigentlich wollte ich diese Interviews als Buch veröffentlichen, aber es war kein Verlag daran interessiert. In einer Verlagsabsage hieß es, dass sie momentan den Fokus auf Ratgeber legen. Genau das wollte ich nicht. Vielmehr wollte ich den unzähligen Ratgebern für Mütter, die die Stereotype „Karrieremutter vs. Heimchen am Herd“ verfestigen und sich gegenseitig programmatisch bekämpfen, etwas entgegensetzen. Diese Ratgeber wollen den Müttern sagen, wie sie es richtig machen, und produzieren damit letztlich eine enorme Verunsicherung und den Druck, eine perfekte Mutter sein zu müssen.

Ich dagegen wollte die Frauen erzählen lassen, Verunsicherungen thematisieren und verschiedene Ansichten und Erfahrungen nebeneinander stehen lassen. Als dann klar war, dass das kein Verlag veröffentlichen will, habe ich es eben selbst als Blog publiziert.

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Von Hosenanzug-Jobs und Minirock-Karrieren

12. März 2010 von Susanne

Ein schneller Tipp für alle in Hannover: Im Künstlerhaus veranstalten die Grünen Niedersachsen einen Abend zum Thema “Schöne neue Frauenwelt: Von Hosenanzug-Jobs und Minirock-Karrieren”. Es geht ab 18 Uhr um Äußerlichkeiten im Berufsleben, darum, ob weiblicher Erfolg vor allem an Körperfragen festgemacht wird anstatt an beruflichen Siegen. Zeit Online berichtete am Montag schon vorab.

Ich werde zum Einstieg einen kurzen Vortrag halten und anschließend mit Gitti Henschel vom Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung, mit Tanja Kühne, der Landesvorsitzenden des Verbandes deutscher Unternehmerinnen e.V. und mit Monika Wendel, Redakteurin bei der Deutschen Presseagentur diskutieren, anschließend dann auch mit dem Publikum.

Ich freu mich, wenn wir uns dort sehen. Einlass ist ab 17 Uhr 30, im Künstlerhaus in Hannover, Sophienstraße 2.


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In bester Stellung

1. März 2010 von Susanne

Die Frauen sind auf dem Vormarsch – aber die Gesellschaft zieht nicht mit

Es gab eine Revolution. Sie ist allerdings schon an uns vorbeigezogen und auch ohne Tote und Verletzte vonstatten gegangen: Nach neuesten Zahlen sind heute in den Industrieländern die Hälfte aller berufstätigen Menschen Frauen, und das, schreibt das brititische Wochenmagazin Economist, sei die größte gesellschaftliche Umwälzung, die wir in den letzten fünfzig Jahren erlebt haben. Denn „Millionen von Menschen, die vormals abhängig von einem Mann waren, haben ihre wirtschaftlichen Geschicke selbst in die Hand genommen“. Die Euphorie der Economist-Redaktion wurde durch eine Zahl aus dem US-Arbeitsmarkt ausgelöst: Erstmals sind dort 49,9 Prozent aller Erwerbstätigen weiblich, die 50 soll dieses Jahr fallen. Auch in Deutschland ist ein Fortschritt zu sehen, wenn auch ein weniger großer: 1957, als zum ersten Mal in der Bundesrepublik ein Mikrozensus erhoben wurde, lag der Frauenanteil an den Berufstätigen bei 37,3 Prozent, 2008 waren es 45,3 Prozent. Das ist der höchste Wert, den es hierzulande je gab, in der DDR lag der Frauenanteil in den 80er Jahren bei über 49 Prozent – arbeiten zu gehen war hier für Frauen genauso Pflicht wie für Männer.

Die weibliche Revolution auf dem Arbeitsmarkt fällt in Deutschland also ein bisschen bescheidener aus als in den USA, und trotzdem stimmt es auch hierzulande: Frauen haben in den letzten Jahrzehnten alle wirtschaftlichen Bereiche betreten und teilweise erobert. Vor fünfzig Jahren wäre nicht vorstellbar gewesen, dass die Präsenz von Frauen im Berufsleben so normal werden könnte wie es heute der Fall ist: Wissenschaftlerinnen, Politikerinnen, Ärztinnen, Anwältinnen, Frauen in Hosenanzügen, Frauen mit Aktenkoffern, Frauen, die Teamkonferenzen leiten, Frauen, die Expertinneninterviews geben. Wer sich heute noch über diese Damen wundert, ist ein Narr.

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Gleichstellung im Berufsleben

19. Februar 2010 von Susanne

Zwei Grafiken zeigen, wie unterschiedlich Frauen und Männer die Gleichstellung in ihrem Unternehmen bewerten und wie unterschiedlich auch die Löhne von Frauen und Männern sind

Diese Grafiken zeigen Ergebnisse einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und einer Studie der Strategieberatung Bain & Company. Sie lässt einen innehalten, denn sie verdeutlicht zum einen (rechts) ziemlich gut, wie unterschiedlich die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wahrgenommen wird. Männer halten Frauen weitestgehend für gleichgestellt, Frauen geben dagegen viel häufiger an, dass dem nicht so ist.

Außerdem wird noch einmal die Lohnungleichheit in harten Zahlen aufgezeigt (linke Grafik). Wenn man heute auf die 23 Prozent Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern hinweist, wird man nicht selten (vor allem von Männern) mit dem “Argument” abgespeist, das hätten sich die Frauen selbst zuzuschreiben. Tatsächlich ist fast die Hälfte des Einkommensunterschiedes auf Teilzeitstellen und schlechter bezahlte Branchen zurückzuführen. Aber es bleiben erschreckende zwölf Prozent direkter Lohnunterschied.

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Fehlen uns die Symbole?

17. Februar 2010 von Susanne
Dieser Text ist Teil 13 von 18 der Serie Grundsatzfragen

Vor kurzem unterhielt ich mich mit einem Freund darüber, wie sich junge Feministinnen heute gegenseitig als solche erkennen würden – und auch darüber, ob sie das überhaupt wollten. Wir stellten nämlich beide fest, dass es in den früheren feministischen Hochzeiten stets solche Symbole gab:

Während der Ersten Frauenbewegung war es ein ganz klares Zeichen von radikalem Emanzentum, eine Hose zu tragen. Das hatte es bis dahin nicht gegeben, Frauen hatten Röcke anzuziehen und all die Unbequemlichkeiten, die diese so mit sich brachten, in Kauf zu nehmen. Während der Zweiten Frauenbewegung zogen sich viele Frauen tatsächlich die viel zitierte lila Latzhose an, um sich gegenseitig ein Zeichen zu geben, dass man es mit einer feministischen Schwester zu tun hatte. Doch heute gibt es diese klaren Symbole nicht mehr. Oder?

Das Einzige, was dem vielleicht noch nahekommt, überlegten wir, könnte der rote Lippenstift sein. Mir geht es jedenfalls so: Wenn ich eine junge Frau mit knallroten Lippen treffe, dann tendiere ich dazu, sie in die Schublade “sehr selbstbewusste, selbstbestimmte Frau mit Tendenz zur Provokation” zu stecken und lag bisher gar nicht so oft falsch damit. Auch wenn er selbst im feministischen Diskurs teilweise als Zeichen sexueller Bereitschaft verteufelt wurde (was heute eher dem Lipgloss nachgesagt wird), fordert er doch auch von seiner Trägerin ein ganzes Maß an Mut. Und mutige Frauen: immer gut.

Also, kann der Lippenstift ein Symbol sein? Oder haben mein Kumpel und ich beim Nachdenken über ein Erkennungszeichen unter jungen Feminstinnen einfach ein anderes übersehen? Oder: Fehlen uns etwa die Symbole? Sollten wir uns eines suchen? Denn wäre es nicht ziemlich toll, sich auf der Straße gegenseitig zu erkennen? Oder brauchen wir das nicht?

(In der Rubrik “Grundsatzfragen” diskutieren wir Grundsätzliches zum Feminismus. Wenn ihr Vorschläge für Grundsatzfragen habt, dann mailt sie an mannschaftspost(at)web.de.)


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Bloggerinnen im Interview

16. Februar 2010 von Susanne

Nachdem in der Serie “Meinungsmacher” von dctp.tv bisher nur männliche Netzpersönlichkeiten zu Wort gekommen sind, gibt es jetzt endlich auch zwei Bloggerinnen in der Gesprächsreihe: Anne Roth von annalist.noblogs.org und Esther Slevogt von nachtkritik.de erzählen von ihrer Arbeit im Netz, Anne Roth spricht auch speziell über Frauen im WWW (ca. ab Minute 18):

Etwas irritierend bei der Zusammenstellung der Interviews: Jedes Video wird mit einem besonderen Merkmal des Blogs versehen, zum Beispiel das mit Udo Vetter vom Lawblog als “Der bloggende Anwalt” oder das mit Markus Beckedahl von netzpolitik.org als “TAZ reloaded”. Anne Roth, die über Terrorismus und den “Krieg gegen den Terror” schreibt, wird als “Eine Bloggerin” vorgestellt. Warum, das weiß wohl nur dctp.tv allein.


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Selbermach-Sonntag (14.02.10)

14. Februar 2010 von Susanne

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen It’s Selbermach-Sonntag again. Und Valentinstag. Aber weil ein ganzer Tag nur mit Schmonzettenpop und Schokoladenherzen langweilig ist, ist hier Platz für eure Themen der Woche – zum Empfehlen und Diskutieren.

Schönen Sonntag!


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Mentales Selbstverteidigungstraining

11. Februar 2010 von Susanne
Dieser Text ist Teil 29 von 102 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

MELDUNGEN-AUS-DEM-EXIL.noblogs.org

Wie heißt du?
Élise Hendrick

Seit wann bloggst du?
Ich schreibe, seit ich einen Füller in der Hand halten kann. Ich habe online schon (ziemlich vergessenswerte) Texte veröffentlicht, als das Internet noch neu, der Schröder noch Hoffnungsträger und “Blog” noch eine lautmalerische Darstellung des Erbrechens war. Meine derzeitigen Blogs (englischsprachige Politsachen bei lifeaftergonzales.blogspot.com, Lyrik bei versivitalotta.noblogs.org, deutschsprachige Polittexte bei meldungen-aus-dem-exil.noblogs.org) führe ich seit ca. 1 bis 4 Jahren. Am neuesten sind die beiden deutschsprachigen Blogs.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Ich schreibe eigentlich v.a., weil ich irgendetwas loswerden will oder dafür sorgen will, dass etwas Anderen bekannt wird, was sonst keiner erfahren würde. Meistens sind beide Faktoren dabei. Ich habe in einem meiner meistgelesenen Texte mal geschrieben, dass die Satire (aus der Meldungen aus dem Exil mittlerweile zum größten Teil besteht) ein “geistiges Abführmittel” ist. Von morgens bis abends hört, sieht und liest man jeden nur erdenklichen Scheiß – mal sollen Nacktscanner unsere Privatsphäre schützen, mal soll die Ostgrenze der BRD am Hindukusch liegen – und das häuft sich dann langsam. Die Satire lässt das Publikum wissen: Ihr seid nicht bescheuert, die haben einen an der Waffel. Dadurch kann die sonst unvermeidliche Schädelexplosion verhindert werden.

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