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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Nadine</title>
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		<title>Selbermach-Sonntag (12.2.2012)</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 07:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbermach-Sonntag]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon wieder ist eine Woche rum und es ist Zeit für eure Gedanken. Also her mit den tollen Links, Videos, Bilder und Texten, die euch die vergangenen Tage versüßt haben. Natürlich soll hier auch Platz sein für ordentlich Dampf!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/selbermach-sonntag-13-6-10/2407508798_d9d2be264f-6/" rel="attachment wp-att-11776"><img class="alignleft size-full wp-image-11776" title="Selbermachsonntag" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2010/06/2407508798_d9d2be264f.jpg" alt="Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen" width="180" height="159" /></a> Schon wieder ist eine Woche rum und es ist Zeit für eure Gedanken. Also her mit den tollen Links, Videos, Bilder und Texten, die euch die vergangenen Tage versüßt haben. Natürlich soll hier auch Platz sein für ordentlich Dampf!</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=27005&amp;md5=60f8b0ff8c858cee22584222e6c6b3ab" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sexismus, David Beckham und Klischees über Veganer_innen &#8211; die Blogschau</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 09:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Boys we like]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmacklosigkeiten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[rape culture]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
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		<category><![CDATA[Vegan]]></category>

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		<description><![CDATA[I do give a damn setzt sich mit Klischees über Veganer_innen auseinander. High On Clichés gibt Tipps, wie mensch sich widerständig gegenüber rape culture positionieren kann. Teil 1, Teil 2. Manu bloggt geht der Reproduktion von Zweigeschlechtlichkeit in Spielzeugläden nach. Das Missy Magazine hat die Macherinnen vom Girl Gang Zine interviewt. Die Spielfeldschnitte bedankt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>I do give a damn</em> setzt sich mit <a href="http://idogiveadamn.blogspot.com/2012/02/ich-bin-das-klischee.html" target="_blank">Klischees über Veganer_innen</a> auseinander. </p>
<p><em>High On Clichés</em> gibt Tipps, wie mensch sich widerständig gegenüber rape culture positionieren kann. <a href="http://hoc.twoday.net/stories/tw-you-can-stop-rape-schritt-1/" target="_blank">Teil 1</a>, <a href="http://highoncliches.wordpress.com/2012/02/07/tw-you-can-stop-rape-schritt-2-rape-culture/" target="_blank">Teil 2</a>. </p>
<p><em>Manu bloggt</em> geht der <a href="http://manubloggt.de/index.php?/archives/284-Die-ReProduktion-von-Jungs-und-Maedchen-im-Spielzeugladen.html" target="_blank">Reproduktion von Zweigeschlechtlichkeit in Spielzeugläden</a> nach. </p>
<p>Das <em>Missy Magazine</em> hat die <a href="http://missy-magazine.de/2012/02/05/dann-mache-ich-eben-das-gegenteil-interview-mit-maren-und-kirsten-vom-girl-gang-zine/" target="_blank">Macherinnen vom Girl Gang Zine</a> interviewt.</p>
<p><em>Die Spielfeldschnitte</em> bedankt sich bei Thees Uhlmann für eine <a href="http://www.spielfeldschnitte.blogspot.com/2012/02/ecke-des-monats-danke-thees.html" target="_blank">kritische Nachfrage in Sachen Sexismus</a>.</p>
<p><em>Die Fuckermothers</em> kritisieren die <a href="http://fuckermothers.wordpress.com/2012/02/08/stillfotos-vs-facebook/" target="_blank">Bilder-Politik von Facebook</a>, Fotos von stillenden Müttern aufgrund von Verletzungen gegen die Nutzungsbedingungen zu löschen.</p>
<p><em>Diana</em> analysiert die aktuelle <a href="http://dianaschreibt.wordpress.com/2012/02/09/vielen-dank-mr-beckham/" target="_blank">H&#038;M-Werbekampagne mit David Beckham</a> und ist erstaunt über die veränderten Blicke und Brüche in der sonst so eintönig heteronormativen wie sexistischen Werbelandschaft.</p>
<p><em>Rheinsalon</em> stellt fest: Wenn Väter sich mehr an der Haus- und Erziehungsarbeit beteiligen, haben ihre <a href="http://rheinsalon.wordpress.com/2012/02/07/erleichterung-fur-berufstatige-mutter/" target="_blank">Kinder in der Schule bessere Noten</a>.</p>
<p><em>Anders Deutsch</em> fasst noch einmal die Debatte um die <a href="http://andersdeutsch.blogger.de/stories/1997403/" target="_blank">Diskriminierung eines Trans*Kindes</a> zusammen, dem keine Hormonbehandlung zugestanden wird. </p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=27008&amp;md5=b66dd7c10a4c49de8a1fe0bee85eb821" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Genderissimi: Die Blogschau]]></series:name>
	</item>
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		<title>Nice Guy. Oder wie das Patriarchat unsere Beziehungs- und Begehrensformen einschränkt</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/nice-guy-oder-wie-das-patriarchat-unsere-beziehungs-und-begehrensformen-einschraenkt/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 12:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gendertrouble]]></category>
		<category><![CDATA[Ist das so?]]></category>
		<category><![CDATA[Weibsbilder Mannsbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Pick Up]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Was mich an Nice Guy, Friendzone und Pick-Up extrem nervt (neben der patriarchalen Anspruchshaltung, eine Frau* habe irgendwie die Bedürfnisse eines Typen zu befriedigen &#8211; wie auch immer sich diese Bedürfnisse artikulieren), ist der heterosexistische und androzentrische Gehalt an der Sache. Offenbar kommt es vielen Typen nicht in den Sinn, dass es Menschen gibt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was mich an Nice Guy, Friendzone und Pick-Up extrem nervt (neben der <a href="http://puzzlestuecke.wordpress.com/2012/01/11/nein-heist-nein-oder-friend-zone-my-ass/" target="_blank">patriarchalen Anspruchshaltung</a>, eine Frau* habe irgendwie die Bedürfnisse eines Typen zu befriedigen &#8211; wie auch immer sich diese Bedürfnisse artikulieren), ist der heterosexistische und androzentrische Gehalt an der Sache.</p>
<p>Offenbar kommt es vielen Typen nicht in den Sinn, dass es Menschen gibt, die einfach wenig mit Typen anfangen können, sie nicht begehren, sexuell attraktiv finden oder sonst wie mit ihnen sozial interagieren wollen. Das mag verschiedene Gründe haben (Gewalterfahrungen, Formulierung eigener autonomer Sexualität &#8211; Bisexualität, Asexualität, Homosexualität, Unlust, lieber Masturbation statt Körperlichkeit mit einem Typen) und diese werden einfach negiert. Stattdessen liegt der Fokus auf dem armen Mann, der keine Frau abbekommt.</p>
<p>Die meisten Menschen kennen das Gefühl, einen anderen Menschen zu begehren (muss ja nicht immer sexuell sein) und dieses Begehren nicht erwidert zu bekommen. Ich habe in meiner Jugendzeit ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich habe mich schlecht und ungeliebt gefühlt, ich wurde depressiv (mag sicherlich auch mit anderen Faktoren zusammengehangen haben), zog mich zurück, ich entwickelte Hass und Wut (manchmal sogar Aggressionen) gegen die Person, die mich nicht wollte und stattdessen lieber mit diesem Vollpfosten durch die Gegend zog, der sie zudem schlecht behandelte. Ich wurde sogar von diesen Vollpfosten verspottet. Ich kenne also die Gedanken- und Gefühlswelt eines &#8220;Nice Guys&#8221;, obwohl ich eine Frau bin. Für viele der Macker, Sexisten und Machos unter den sogenannten Nice Guys mag das vielleicht nicht vorstellbar sein. Dass es außer ihrer egozentrischen und selbstverliebten Perspektive noch andere Erfahrungswelten gibt. </p>
<p>Ich denke, dass wir durch diese Erfahrungen lernen (können), wie sich partnerschaftliche, romantische Beziehungen, Liebe und Sex, Freund_innenschaften artikulieren können und dass zu einer erfüllten Beziehung zu einem oder mehreren Menschen (egal wie diese aussiehen) noch mehr gehört als Befriedigung eigener Bedürfnisse. Diese Erfahrungen sind kostbar, denn sie machen uns zu sozialen Wesen (selbst, wenn wir uns selbst als &#8220;beziehungsunfähig&#8221;, &#8220;asozial&#8221; oder &#8220;inkompetent&#8221; labeln).</p>
<p><span id="more-26368"></span></p>
<p>Ich habe gelernt, dass ich keinen Anspruch auf andere Menschen habe. Niemand gehört (zu) mir. Ich kann nur nett sein, mich selbst lieben. Solange ich das für andere tue, für potenzielle Interaktionen, solange funktioniert das nicht. Ich muss nicht mal mich selbst besonders mögen oder mit meiner Person zufrieden sein, um für andere als liebens- und begehrenswert zu gelten. Ich muss einfach ich sein. Und wer nicht damit klarkommt, ja c&#8217;est la vie. Es ist traurig, dass sowas überhaupt nicht zur Debatte steht, wenn Typen ihre Anspruchshaltung so völlig ungeniert formulieren wie beim Nice-Guy-Phänomen. Als ob eine Freundschaft zu einer Frau irgendetwas minderwertiges darstellt als Liebe oder Beziehung oder Sex. Als ob Freundschaft nicht auch Zärtlichkeiten beinhalten könnte, nicht auch eine Form der Liebe oder der Beziehung ist.</p>
<p>Aber das finde ich nur heraus, kann ich nur mit (der) anderen Person/en erfahren, wenn ich mich auf sie einlasse und ihre Bedürfnisse und Grenzen zu jeder Zeit zu schätzen weiß. Komischerweise &#8211; anders als viele meinen &#8211; macht das nicht Flirten oder Anzüglichkeiten, kleine liebevoll gemeinte Chauvisprüche überflüssig. Ich kann dennoch daneben liegen oder Grenzen übertreten, aber dann kann ich das akzeptieren, mich entschuldigen und fertig. Während für Typen immer die Rechtfertigung eines &#8220;triebgesteuerten&#8221; Wesens gilt, besitzen Frauen* dieses Rechtfertigungsmuster nicht. Sie besitzen im Kontext von Nice Guy oder Friendzoning überhaupt keine eigenständige Sexualität, kein autonomes Begehrensreservoir, keine Entscheidungsfreiheit. Entweder sie nehmen den Typen, oder sie sind gefühlslose Bitches, die sich von irgendwelchen dahergelaufenen Machos durchficken lassen, statt den Nice Guy mit offenen Armen (oder Beinen?) zu empfangen. Kurz gesagt: Ihnen wird der Subjektstatus abgesprochen.</p>
<p>Viele meiner Freundinnen klagten schon ihr Leid, dass sie mal wieder einen netten Mann getroffen haben, mit dem sie sich hätten tatsächlich eine tolle Freundschaft vorstellen können, nur &#8220;leider&#8221; wollte der was anderes als Freundschaft. &#8220;Kann man als Frau nicht mal mit nem Mann befreundet sein? Ist das so schwer?&#8221;. Ich antwortete immer mit: &#8220;Ja.&#8221; Das paradoxe an der Sache ist ja, dass auch Männer Menschen sind und daher accountable für ihr Handeln. Diese Gesellschaft macht, dass wir nicht mehr unterscheiden können, ob wir jetzt als Typ diese Frau sexuell begehren müssen, weil wir das so gelernt haben oder ob wir sie einfach als Menschen toll und attraktiv finden. Freier Wille? I don&#8217;t know. </p>
<p>Viel trauriger daran ist, dass auch Frauen in dieser Gesellschaft daher eingeschränkt werden: Nämlich immer darauf zu achten haben, dass sie niemandes Gefühle verletzen und stattdessen lieber seine Avancen nett umschiffen oder lächeln (Don&#8217;t forget to smile!!), sich unwohl fühlen müssen, weil er ja sonst verletzt sein könnte. Vielleicht zu einem Mann wirklich schwerer Beziehungen aufbauen können, weil &#8220;er sonst denken könnte, dass&#8221;. Schon mal drüber nachgedacht, lieber Nice Guy? Dass es hier nicht nur um deine, sondern auch um die Gefühle und Einschränkungen deiner Gegenüber geht? </p>
<p>Ich lebe mittlerweile in meiner vierten längeren Beziehung, bin seit sieben Jahren out und hatte trotzdem in all den Jahren Probleme damit, meine Gefühle für andere Personen offen zu artikulieren. Entweder, weil ich zu schüchtern war oder nicht wollte, das meine Gegenüber denkt, ich würde sie irgendwie sexuell begehren. Ich wollte keine Freundinnenschaft zerbrochen wissen. Körperliche Nähe, Zuneigung und Zärtlichkeiten zeigen und gezeigt bekommen von anderen Frauen bereitet mir noch immer Unbehagen. Wahrscheinlich, weil ich in einer Gesellschaft sozialisiert bin, wo sowas gleich mit Anspruchshaltung und Pflichterfüllung verknüpft wird. </p>
<p>Erst langsam lerne ich, dass eine romantische (Zweier-)Beziehung nicht an Sex geknüpft sein muss, dass Freund_innenschaften mehr sein können als nur &#8220;sich zu mögen&#8221; oder &#8220;gut zu verstehen&#8221; und dass Zuneigung in erster Linie eine Form von Wertschätzung der Person ist und nicht ihres Aussehens/ihrer Ausstrahlung. Die Grenzen sind fließend und jeder Mensch bestimmt sie anders. Natürlich ist das komplizierter als das sexistische wie funktionalistische Pick-Up. Natürlich ist das komplizierter als &#8220;Friendzoning&#8221;. Natürlich gibt es in dem Sinne keine &#8220;Nice Guy vs. Arschloch&#8221;-Bipolarität. Deal with it!</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26368&amp;md5=5ae9694760fec1e23fdec4d1da4296ce" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Meine Meinung]]></series:name>
	</item>
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		<title>Selbermach-Sonntag (01.01.2012)</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/selbermach-sonntag-01-01-2012/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 11:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbermach-Sonntag]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hoffen, dass ihr alle fröhlich ins neue Jahr gerutscht seid und wünschen euch ein gesundes und erfolgreiches 2012! Hier ist wie immer Platz für eure Gedanken und Links der letzten Woche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/selbermach-sonntag-13-6-10/2407508798_d9d2be264f-6/" rel="attachment wp-att-11776"><img class="alignleft" title="Selbermachsonntag" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2010/06/2407508798_d9d2be264f.jpg" alt="Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen" width="180" height="159" /></a> Wir hoffen, dass ihr alle fröhlich ins neue Jahr gerutscht seid und wünschen euch ein gesundes und erfolgreiches 2012! Hier ist wie immer Platz für eure Gedanken und Links der letzten Woche.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25956&amp;md5=f24e12c85e364910029a637dac995625" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Homo- und Transsexualität? Laut FSK für 12-Jährige unzumutbar</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/homo-und-transsexualitaet-laut-fsk-fuer-12-jaehrige-unzumutbar/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 08:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschmacklosigkeiten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Romeos]]></category>
		<category><![CDATA[Transsexualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Donnerstag kommt &#8220;Romeos&#8221; in die deutschen Kinos, ein Film über den transsexuellen Jugendlichen Lukas, der sich in Fabio verliebt. Der Film behandelt Homo- und Transsexualität und die Ausgrenzungserfahrungen, die Jugendliche machen, die es im heteronormativen System nicht so leicht haben. Ungeachtet dessen ist &#8220;Romeos&#8221; ein Film über Jugendliche für Jugendliche wie jeder andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Donnerstag kommt &#8220;<a href="http://www.romeos-derfilm.de/" target="_blank">Romeos</a>&#8221; in die deutschen Kinos, ein Film über den transsexuellen Jugendlichen Lukas, der sich in Fabio verliebt. Der Film behandelt Homo- und Transsexualität und die Ausgrenzungserfahrungen, die Jugendliche machen, die es im heteronormativen System nicht so leicht haben. Ungeachtet dessen ist &#8220;Romeos&#8221; ein Film über Jugendliche für Jugendliche wie jeder andere Jugendfilm auch. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) sieht das allerdings anders und gibt &#8220;Romeos&#8221; erst ab 16 Jahren frei. In der <a href="http://sabine-bernardi.de/wp-content/uploads/2011/11/SPROFUN11112512530.pdf" target="_blank">Begründung für das Urteil</a> heißt es:</p>
<blockquote><p>[Der Film behandelt] ein schwieriges Thema, welches für die Jüngsten der beantragten Altersgruppe, die sich in diesem Alter in ihrer sexuellen Orientierungsphase befinden, sehr belastbar sein könnte. Das Thema selbst ist schon schwierig für 12- bis 13-Jährige und die Schilderung einer völlig einseitigen von Homosexualität im Film könnte hier zu einer Desorientierung in der sexuellen Selbstfindung führen. Die explizite Darstellung von schwulen und lesbischen Jugendlichen und deren häufige Partner(sic!)wechsel können verwirrend auf junge Zuschauer(sic!) wirken, [...] Der Film spiegelt eine verzerrte Realität wider, die Kinder aufgrund keiner oder zu geringer Erfahrungen nicht erkennen können.</p></blockquote>
<p>Oh mein Gott. Sie sind schwul. Sie sind lesbisch. Sie sind transsexuell. Sie haben Sex mit wechselnden Menschen. Und es kommen Heterosexuelle nur als Nebenfiguren vor. Wie verstörend. Wie unrealistisch. U.N.Z.U.M.U.T.B.A.R.</p>
<p>Anhand dieses kleinen Zitates ließe sich wunderbar der heterosexistische und transphobe Bias der Jugendkommission des FSK seitenlang herausarbeiten und dekonstruieren, am einfachsten geht das allerdings, wenn wir die Argumentationslogik einfach mal umdrehen:</p>
<blockquote><p>[Der Film behandelt] ein schwieriges Thema, welches für die Jüngsten der beantragten Altersgruppe, die sich in diesem Alter in ihrer sexuellen Orientierungsphase befinden, sehr belastbar sein könnte. Das Thema selbst ist schon schwierig für 12- bis 13-Jährige und die Schilderung einer völlig einseitigen von Heterosexualität im Film könnte hier zu einer Desorientierung in der sexuellen Selbstfindung führen. Die explizite Darstellung von heterosexuellen Jugendlichen und deren häufige Partner(sic!)wechsel können verwirrend auf junge Zuschauer(sic!) wirken, [...] Der Film spiegelt eine verzerrte Realität wider, die Kinder aufgrund keiner oder zu geringer Erfahrungen nicht erkennen können.</p></blockquote>
<p>Zum Glück gibt es Filme wie &#8220;Romeos&#8221; und hoffentlich findet er an der FSK vorbei den Weg zu jungen Menschen unter 16 Jahren.</p>
<p><iframe width="480" height="274" src="http://www.youtube.com/embed/olisj0kb2f4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25430&amp;md5=351d3dcc18bda1029f1fd1ff465ba29f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Antwort auf alle &#8220;Mädchen&#8221;-Fragen: Mansplaining</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/die-antwort-auf-alle-maedchen-fragen-mansplaining/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/die-antwort-auf-alle-maedchen-fragen-mansplaining/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 08:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschmacklosigkeiten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Mitdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Girl]]></category>
		<category><![CDATA[Grrrl]]></category>
		<category><![CDATA[Homophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexistische Kackscheiße]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf jetzt.de erschien diese Woche ein Artikel zur immer wieder kehrenden Debatte, ob Frauen* sich Mädchen nennen sollen oder lieber nicht. Der Autor des Textes bezieht sich positiv auf Caroline Drucker, die sagt: Wer sich Mädchen nennt, [...], macht sich bewusst klein. Zweifelsohne wird &#8220;Mädchen&#8221; als Fremdbezeichnung genutzt, um Frauen* herabzusetzen oder Männer* als &#8220;unmännlich&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <em>jetzt.de</em> erschien diese Woche ein Artikel zur immer wieder kehrenden Debatte, <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/532941/Hoert-auf-euch-Maedchen-zu-nennen" target="_blank">ob Frauen* sich Mädchen nennen sollen oder lieber nicht</a>. Der Autor des Textes bezieht sich positiv auf Caroline Drucker, die sagt:</p>
<blockquote><p>Wer sich Mädchen nennt, [...], macht sich bewusst klein.</p></blockquote>
<p>Zweifelsohne wird &#8220;Mädchen&#8221; als Fremdbezeichnung genutzt, um Frauen* herabzusetzen oder Männer* als &#8220;unmännlich&#8221; zu beschimpfen. &#8220;Mädchen&#8221; ist auch im Kontext homophober Äußerungen zu finden. Um den Begriff seiner negativen Konnotation zu entziehen, gibt es zahlreiche Versuche ihn umzudeuten. Mädchen, Girl oder Grrrl werden als Selbstbezeichnungen ins Feld geführt. Drucker und auch der Autor halten das für Quatsch. Worte seien machtvoll und deshalb müsse frau sich diesen entziehen, wenn sie nicht herabgesetzt werden wollen.</p>
<p>Das bedient mal wieder altbekannte Muster: Emanzipatorische Selbstbezeichnungen werden ins Lächerliche gezogen, dominante sexistische (und homophobe) Diskurse nicht hinterfragt oder kritisiert. Stattdessen werden Betroffene mit Hinweisen und Ratschlägen konfrontiert, wie sie sich &#8220;richtig&#8221; zu verhalten haben. Wenn sie sich nicht daran halten, dann sind sie eben selbst schuld. Das Problem ist also nicht Sexismus oder Homophobie, die Zielgruppe von Kritik sind nicht jene, die sich sexistischer oder homophober Äußerungen bedienen, sondern die Betroffenen selbst. </p>
<p>Grundsätzlich ist es jedoch so, dass sich keine_r Sexismus und Homophobie entziehen kann. Wir verhalten uns alle auf unterschiedliche Weise dazu, ob wir wollen oder nicht. Aneignungs- und Umdeutungsversuche sind _ein_ Versuch, kritisch mit Unterdrückungsmechanismen umzugehen. Ob das innerhalb machtvoll wirkender Diskurse immer von Erfolg gekrönt ist, ist die eine Sache, obliegt aber erstmal der Deutungshoheit von Betroffenen, die diese Selbstbezeichnungen verwenden. Die andere Sache ist jener unreflektierte Umgang mit Sexismus, den Caroline Drucker und der Autor des Textes an den Tag legen. </p>
<p>Und als ob das nicht schon zynisch genug wäre, reicht am Ende noch ein kurzer Blick auf die Sprechposition, die den jetzt.de-Artikel durchzieht: ein Mann, der Frauen* vorschreibt, wie sie Sexismus entgehen können. Indem sie einfach seinen &#8220;schlauen&#8221; Anweisungen folgen. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes: Herrlich!</p>
<p>Weitere Artikel zum Thema:<br />
<a href="http://maedchenmannschaft.net/revolutionare-maedchen/" target="_blank">Revolutionäre Mädchen</a><br />
<a href="http://maedchenmannschaft.net/die-maedchendiskussion-folge-173945/" target="_blank">Die Mädchendiskussion – Folge 173945</a><br />
<a href="https://hanhaiwen.wordpress.com/2011/01/20/frau-fraeulein-maedchen/" target="_blank">Frau, Fräulein, Mädchen? </a></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25057&amp;md5=e09a5bcdb9bdfa87ad8232911b8d6f49" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>„Und warum ist das Interessanteste an einer militanten Rechtsextremistin ihr Liebesleben?“</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 16:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmacklosigkeiten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Weibsbilder Mannsbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Beate Zschäpe]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Täterinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Zwickauer Zelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute erreichte uns ein Hinweis auf den Offenen Brief des Forschungsnetzwerks Frauen und Rechtsextremismus zur Berichterstattung über die Rechtsextremistin Beate Zschäpe. Sie war lange Zeit in einer neonazistischen Untergrundorganisation tätig, die unter anderem für mehrere rassistisch motivierte Morde und zahlreiche Banküberfälle verantwortlich zeichnet. Skandalös an diesem Fall ist derzeit vor allem die Rolle der ermittelnden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute erreichte uns ein Hinweis auf den <a href="http://extremismus.blogsport.de/images/OffenerBriefdesForschungsnetzwerksFrauenundRechtsextremismus.pdf" target="_blank">Offenen Brief des Forschungsnetzwerks Frauen und Rechtsextremismus</a> zur Berichterstattung über die Rechtsextremistin Beate Zschäpe. Sie war lange Zeit in einer neonazistischen Untergrundorganisation tätig, die unter anderem für mehrere rassistisch motivierte Morde und zahlreiche Banküberfälle verantwortlich zeichnet. Skandalös an diesem Fall ist derzeit vor allem die Rolle der ermittelnden Behörden sowie des Verfassungsschutzes, da die Gruppe über Jahre unbemerkt agieren konnte. Beate Zschäpe stellte sich vor mehr als einer Woche der Polizei, Aussagen von ihr zu den Vorfällen und der Organisation selbst gibt es noch keine. Trotzdem sind die Medien voll mit Spekalutionen über die Rechtsextremistin, die angeblich nur eine Mitläuferin gewesen sei. Besonders interessieren sich die Medien aber für das Sexualleben von Beate Zschäpe sowie ihre Beziehungen zu den anderen Tätern.</p>
<p>Das Forschungsnetzwerk dazu:</p>
<blockquote><p>&#8220;Aus unserer Perspektive wird hier das übliche Klischee von der unpolitischen Frau unreflektiert reproduziert. [...] Frauen haben nach dieser Logik zum einen keine politische Überzeugung und wenn, dann keinesfalls eine so gewalttätige wie die rechtsextreme. Frauen gelten immer noch als das &#8216;friedfertige&#8217; Geschlecht. Wenn überhaupt, dann erscheinen Frauen in der Szene nur als sexualisierte Anhängsel denkbar.&#8221;</p></blockquote>
<p>Besonders problematisch an dieser Verharmlosung sei vor allem die Wirkmächtigkeit dieser sexistischen Grundannahme: Rechtsextreme Frauen geraten gar nicht erst in den Fokus der Ermittlungsbehörden, weshalb sie weitestgehend unbehelligt blieben. Hinzu kommt, dass die Präsenz von Frauen in der rechtsextremen Szene diese auch nach außen weniger bedrohlich und gewaltvoll erscheinen lasse. Das Forschungsnetzwerk warnt deshalb eindringlich vor der sexistischen Verharmlosung rechtsextremer Frauen und fordert Medienschaffende und Wissenschaftler_innen auf,</p>
<blockquote><p>&#8220;in diesem und anderen Fällen rechtsextreme Frauen als das zu sehen und darzustellen, was sie sind: mutmaßlich rassistische, menschenverachtende Täterinnen. Die Verharmlosung der Rolle von Frauen im Rechtsextremismus spiegelt nicht nur sexistische Stereotype wider, sie verharmlost auch die rassistische und antisemitisch motivierten Taten selbst.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer sich zu Frauen im Rechtsextremismus informieren will, kann sich das <a href="http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,7,5.html" target="_blank">Buch des Forschungsnetzwerkes</a> zulegen oder <a href="http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Projekte/2010/Bericht_zur_Werkstatttagung_onlinefassung.pdf" target="_blank">diesen Vortrag als PDF</a> nachlesen.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25026&amp;md5=6451e297b031833a06304271c423a015" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Selbermach-Sonntag (5.11.2011)</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/selbermach-sonntag-5-11-2011/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 07:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbermach-Sonntag]]></category>

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		<description><![CDATA[Der November ist da! Jede Menge Zeit und Gelegenheit, es sich daheim mit den leckersten Sachen gemütlich zu machen und uns eure Aufreger und Freudentränen der vergangenen Woche mitzuteilen. Ob Artikel oder ein nettes Gespräch, im Selbermach-Sonntag ist ausreichend Platz für eure Gedanken. Wir freuen uns wie immer über Eigenlob und neue spannende Blogs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Selbermachsonntag" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2010/06/2407508798_d9d2be264f.jpg" alt="Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen" width="180" height="159"/>Der November ist da! Jede Menge Zeit und Gelegenheit, es sich daheim mit den leckersten Sachen gemütlich zu machen und uns eure Aufreger und Freudentränen der vergangenen Woche mitzuteilen. Ob Artikel oder ein nettes Gespräch, im Selbermach-Sonntag ist ausreichend Platz für eure Gedanken.</p>
<p>Wir freuen uns wie immer über Eigenlob und neue spannende Blogs.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24674&amp;md5=e5dde6e3b417e469a396fd0e877e2671" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Identitäten, Erklärbär_innen und antiqueere Tendenzen &#8211; die Blogschau</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/identitaten-erklaerbaer_innen-und-antiqueere-tendenzen-die-blogschau/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 08:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[arte]]></category>
		<category><![CDATA[Astra]]></category>
		<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Intersexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfeminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexistische Kackscheiße]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>

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		<description><![CDATA[In ihrem letzten Gastbeitrag für das Missy Magazine macht sich Sideglance ein paar Gedanken zum Netzfeminismus. Charlott von Afrikawissenschaft echauffiert sich über die vielen Alltagsrassismen, besonders über &#8220;lustige&#8221; Halloween-Kostüme. Kiturak ärgert sich über Facebook und die fehlende Anonymität, trotz Pseudonym. Kathrin Ganz macht die Erklärbärin und erläutert, warum es zu einfach ist, sich immer auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In ihrem letzten Gastbeitrag für das <em>Missy Magazine</em> macht sich Sideglance ein paar <a href="http://missy-magazine.de/2011/10/30/ein-paar-gedanken-zum-netzfeminismus/ " target="_blank">Gedanken zum Netzfeminismus</a>.</p>
<p>Charlott von <em>Afrikawissenschaft</em> echauffiert sich über die vielen Alltagsrassismen, besonders über &#8220;lustige&#8221; <a href="http://afrikawissenschaft.wordpress.com/2011/10/30/kopf-gegen-wand/ " target="_blank">Halloween-Kostüme</a>.</p>
<p><em>Kiturak</em> ärgert sich über Facebook und die <a href="http://kiturak.wordpress.com/2011/10/31/fremdouten-facebook-edition/" target="_blank">fehlende Anonymität</a>, trotz Pseudonym.</p>
<p><em>Kathrin Ganz</em> macht die Erklärbärin und erläutert, warum es zu einfach ist, sich immer auf die <a href="http://www.iheartdigitallife.de/keine-baren-auf-dem-ponyhof/" target="_blank">Existenz von Erklärbär_innen</a> zu verlassen.</p>
<p><em>Riot Grrrl Hamburg</em> findet klare Worte für die <a href="http://riotgrrrlhamburg.tumblr.com/post/12162762919/riotgrrrlberlin-fuck-u-astra-philipp-und" target="_blank">sexistischen und rassistischen Werbeplakate der Biermarke Astra</a>.</p>
<p>Comicblogs sind wohl gerade Trend. <em>Chicks on Comics</em> ist ein <a href="http://chicksoncomics.blogspot.com/" target="_blank">Gemeinschaftsblog von neun Comiczeichnerinnen</a> und wechselnden &#8220;guest chicks&#8221;.</p>
<p>Die Arte-Dokumentation &#8220;Meine Seele hat kein Geschlecht&#8221; über das Leben von vier Trans*männern hat <em>laufmoos</em> <a href="http://laufmoos.wordpress.com/2011/11/02/dokumentiert/" target="_blank">seziert und kommentiert</a>.</p>
<p>Bei <em>High on Clichés</em> kann mensch den <a href="http://hoc.twoday.net/stories/mein-ganz-normaler-tag-in-deutschland/" target="_blank">erschütternden Alltag von Mareike</a> nachlesen: Rassistischer Normalzustand in Deutschland.</p>
<p>Puzzlestücke hat sich sehr persönlich und ausführlich <a href="http://puzzlestuecke.wordpress.com/2011/11/02/%C2%BBwer-bin-ich-und-wenn-ja-wie-viele%C2%AB/" target="_blank">über Identitäten Gedanken gemacht</a>.</p>
<p>Die neue Podcast-Folge von <em>Previously</em>, dem <a href="http://previously.us/2011/10/27/previously-13th-episode/" target="_blank">Magazin zu (nicht nur) us-amerikanischen Qualitäts-TV-Serien</a> mit Ms. Gouldy, Lola Loop und Irmgard Lumpini ist erschienen. Transkripte zu den einzelnen Teilen gibt es auf der Hauptseite.</p>
<p>Auch der Haufen von <em>Heiter Scheitern</em> war wieder fleißig: Die neue Folge widmet sich <a href="http://www.scheitern.org/?p=265" target="_blank">antiqueeren Erscheinungsformen und begibt sich auf die Suche nach Solidarität</a>. Die Mädchenmannschaft wünscht dem Dreiergespann außerdem alles Gute zum dritten Podcast-Geburtstag!</p>
<p>Zum Schluss ein wichtiger Terminhinweis: <del>Noch heute und morgen</del> Nächste Woche Freitag bis Sonntag könnt ihr in Berlin <a href="http://blog.zwischengeschlecht.info/pages/Proteste-JA-PED-Charite-2011" target="_blank">gegen Genitalverstümmelungen protestieren</a>, berichtet <em>Zwischengeschlecht</em>. Am Donnerstag gibt’s zudem einen Infoabend im Haus der Demokratie und Menschenrechte.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24665&amp;md5=b6b5437b436cee9776efa5f47939485a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Genderissimi: Die Blogschau]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Eine Welt ohne Vergewaltigungen&#8230;</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/eine-welt-ohne-vergewaltigungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 09:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Boys we like]]></category>
		<category><![CDATA[Mitdenken]]></category>
		<category><![CDATA[rape culture]]></category>
		<category><![CDATA[sexualisierte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Vergewaltigung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;stellt sich Peter Praschl im SZ Magazin vor (Triggerwarnung!): Sex ist endlich friedlich. Ein Vergnügen zwischen freien Menschen, kein Mittel, einen anderen zu beherrschen. Er findet nur statt, wenn zwei (oder wie viele auch immer) es wollen. Um einander zu genießen, Lust zu machen, zu trösten, Babys zu zeugen, egal. Aber nicht mehr gegen eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;stellt sich <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36394/" target="_blank">Peter Praschl im <em>SZ Magazin</em> vor</a> (Triggerwarnung!):</p>
<blockquote><p>Sex ist endlich friedlich. Ein Vergnügen zwischen freien Menschen, kein Mittel, einen anderen zu beherrschen. Er findet nur statt, wenn zwei (oder wie viele auch immer) es wollen. Um einander zu genießen, Lust zu machen, zu trösten, Babys zu zeugen, egal. Aber nicht mehr gegen eines anderen Menschen Willen. Ein Nein ist ein Nein. Man muss nicht einmal groß darüber reden, man merkt es auch so.</p></blockquote>
<p>In einem eindringlichen Artikel beschreibt er treffsicher den derzeitigen Zustand einer Gesellschaft, die durch <em>rape culture</em> und sexualisierte Gewalt bestimmt ist und in der (meistens) Frauen beständig um ihre Integrität und körperliche Unversehrtheit fürchten müssen. Charmant an Praschls Ausführungen ist neben der offenkundigen Solidarität mit Betroffenen auch das Einnehmen einer zurückhaltenden Perspektive, die Erfahrungen nicht bewertet, sondern diese aus dem Blickwinkel eines (offenbar) heterosexuellen Partners/Freundes/Bekannten spiegelt:</p>
<blockquote><p>Beim Zuhören wurde einem immer ganz klamm. Auch, weil man sich halbwegs ausrechnen konnte, um wie viel klammer ihr in dieser Situation gewesen sein musste. Im Blick, mit dem sie es erzählte, stand die Erinnerung an eine Einsamkeit, die Angst machte. Oh Gott, sagte man, tut mir leid, sehr viel mehr fiel einem nicht ein. Ist lange her, sagte sie, doch man sah ihr an, dass das nicht stimmte, dass es nie lange genug her sein würde.</p></blockquote>
<p>Praschl nennt die (heterosexuell)männliche Erfahrungswelt in einer von vergewaltigungsverharmlosenden Gesellschaft &#8220;Sicherheitsprivileg&#8221;:<br />
<blockquote>eine Welt, in der sexuelle Gewalt ein Abgrund ist, von dessen Existenz sie zwar wissen, in dessen Nähe das eigene Leben aber nie kommt.</p></blockquote>
<p>Was der Besitz eines solchen Privilegs, das vielen anderen verwehrt bleibt, in der Konsequenz bedeutet, darüber wünscht sich der Autor mehr Reflexion. Denn das wäre ein wichtiger Schritt im Kampf gegen sexualisierte Gewalt.   </p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24159&amp;md5=9892053bbc55772f77690c329fec28fa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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