Ausrastende Schriftsteller, Kinderdiäten und die feministische Vollzeitfrage – die Blogschau

von Nadia
Dieser Text ist Teil 147 von 295 der Serie Die Blogschau

In der letzten Woche hat die unfassbar peinliche Geschichte von Autor John Asht für Aufsehen im Netz gesorgt: Bloggerin Myriel hatte sein Buch rezensiert und insgesamt ein negatives Fazit parat – Asht leistete sich darauf mehrere Ausraster sondergleichen. Ekkart hat alles zusammengefasst (Triggerwarnung).

Unsere ehemalige Muttibloggerin Mrs. Pepstein macht weiter fleißig Radio. Nach 13 Jahren hat sie neulich einmal die Seiten getauscht und wurde selbst interviewt.

„Geht Feministin sein nur mit Vollzeit-Job?“, fragt sich die Zahlenzauberin, und die Frage, was sich Frauen wünschen, wird auf dem Graphitti-Blog mit einer aufschlussreichen Graphik erklärt – das interessante Diagramm findet Ihr hier.

Es gibt einen verlängerten Aufruf der Denkwerkstatt, und zwar zu Forschungsergebnissen von Abschlussarbeiten im Bereich Gender Studies und feministischer Wissenschaft.

Was Schnee in Pakistan mit Dekonstruktion zu tun hat? Das haben die nofreteten kurz erklärt. Für den Text „Slavoj Žižek, linke Kerle und die Revolution“ von Antje Schrupp sollte man sich ein paar Minuten Zeit nehmen, weil: Sehr gut.

Der Mädchenblog regt sich tierisch über ein Abnehmbuch für junge Mädchen auf.

Um die kleinen Lücken des Lebens im Bereich E-Books geht es in „Legal kaufen macht Mühe“.

Queer.de kritisiert den Umgang der Polizei mit den Rechtsextremen, die in der Stuttgarter Gay-Kneipe „Goldener Heinrich“ randaliert haben.

anders deutsch hat sich die Zahlen zur Asylanerkennung vorgenommen – und ist not amused.

Zum Verhüten kommt alles in Frage außer Hormone? Dann ist die Übersicht von I do give a Damn interessant für Euch.

Der Vergewaltigungsvorfall im brasilianischen Big Brother-Haus wird nochmal bei Fernseher kaputt thematisiert.

Maria Wersig wühlte sich nochmal durch den Instrumentendschungel und stellte fest: Weniger Kinder sind im Hartz-IV-Empfang, dafür gibt es mehr Kinderzuschläge.

Und nach dem Klick ein Call for Papers und Termine:

Ein Call for Papers des Chaos Computer Club zu allen chaosrelevanten Themen.

Am 3. Februar dreht sich an der FU Berlin alles um Recht, Macht und Geschlecht, so das ZtG Blog.

Claudia Kilian organisiert das nächste GOWs-Treffen am 1. März in Frankfurt mit.




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Eintrag geschrieben: Montag, 30. Januar 2012 um 12:22 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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2 Kommentare

  1. moody sagt:

    achduscheisse #John Asht

    „Natürliche Rollenverteilung braucht die Nation, um als solche weiterbestehen zu können.
    […]
    Nun frage ich mich aber, wie viele Frauen haben was genau erfunden und entdeckt bis heute? Da gibts leider nur sehr wenige – und selbts diese Frauen forschten an der Seite ihres Mannes und setzten nach deren Tod deren Errungenschaften fort. Es ist nun mal gegen die Natur einer biologisch richtigen tickenden Frau, plötzlich hochtechnisierte Maschinen, Formeln oder Raketen zu erfinden.“

    Ich glaub, ich muss kotzen…

  2. onyx sagt:

    @ moody
    Der Typ scheint eh nicht alle Latten am Zaun zu haben, nachdem ich mich durch diverse Blogartikel und deren Kommentare geklickt habe. Eine Mischung aus Paranoia, Geltungssucht und absoluter Kritikunfähigkeit. Nun könnte ich ja ankündigen, dass ich nun erst Recht von diesem „Autor“ kein Buch käuflich erwerben werde – nicht aufgrund der Kritik (schlechte Kritik kann ja auch sehr gute Werbung sein), sondern aufgrund seiner Reaktion, aber womöglich werde ich dann auch verklagt wegen… wie war das? „Geschäftlicher Verleumdung“ …?! *zitter*