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	<title>Kommentare zu: Aus dem echten Leben: Spätabtreibung</title>
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		<title>Von: Ben</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/aus-dem-echten-leben-spaetabtreibung/#comment-20394</link>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 12:43:19 +0000</pubDate>
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		<description>@ Anna
&quot;Denn was haben die Menschen mit Behinderung für ein Leben in unserer Welt. Gar keines.&quot; Und es ist an Dir, zu entscheiden, ob ein behindertes Leben lebenswert ist? Oder entscheiden die Eltern für ihr Kind, ob es sich um lebensunwertes Leben handelt?

@Ariane
Zustimmung!

Allgemein:
Ich kann den Eltern keinen Vorwurf machen, weil das Leben mit einem behinderten Kind sehr schwierig ist und sich die Unterstützung durch die Gesellschaft in engen Grenzen hält. Ich kann aber andererseits auch keinem Arzt einen Vorwurf machen, der sich weigert, lebensfähiges Leben zu töten. Wir sollten vielmehr froh sein, dass es immernoch Ärzte gibt, die eigene moralische Entscheidungen treffen, statt sich auf den Entscheidungen des Gesetzgebers auszuruhen.
Nur weil der eine oder andere Kommentar so klingt: Die mangelnde Unterstützung durch die Gesellschaft kann doch wohl kein Grund sein, die Tötung lebensfähiger &quot;Kinder&quot; gutzuheissen oder auch nur ins belieben der Eltern zu stellen. Weil die Gesellschaft keine Lust hat, Zeit und Energie aufzuwenden, um behinderte Kinder und deren Eltern zu unterstützen sagen wir den Eltern, sie sollen ihre Kinder umbringen? Das ist nicht mittelalterlich, sondern im negativsten Sinne des Begriffs modern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Anna<br />
&#8220;Denn was haben die Menschen mit Behinderung für ein Leben in unserer Welt. Gar keines.&#8221; Und es ist an Dir, zu entscheiden, ob ein behindertes Leben lebenswert ist? Oder entscheiden die Eltern für ihr Kind, ob es sich um lebensunwertes Leben handelt?</p>
<p>@Ariane<br />
Zustimmung!</p>
<p>Allgemein:<br />
Ich kann den Eltern keinen Vorwurf machen, weil das Leben mit einem behinderten Kind sehr schwierig ist und sich die Unterstützung durch die Gesellschaft in engen Grenzen hält. Ich kann aber andererseits auch keinem Arzt einen Vorwurf machen, der sich weigert, lebensfähiges Leben zu töten. Wir sollten vielmehr froh sein, dass es immernoch Ärzte gibt, die eigene moralische Entscheidungen treffen, statt sich auf den Entscheidungen des Gesetzgebers auszuruhen.<br />
Nur weil der eine oder andere Kommentar so klingt: Die mangelnde Unterstützung durch die Gesellschaft kann doch wohl kein Grund sein, die Tötung lebensfähiger &#8220;Kinder&#8221; gutzuheissen oder auch nur ins belieben der Eltern zu stellen. Weil die Gesellschaft keine Lust hat, Zeit und Energie aufzuwenden, um behinderte Kinder und deren Eltern zu unterstützen sagen wir den Eltern, sie sollen ihre Kinder umbringen? Das ist nicht mittelalterlich, sondern im negativsten Sinne des Begriffs modern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Anna</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/aus-dem-echten-leben-spaetabtreibung/#comment-20390</link>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 10:54:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=3549#comment-20390</guid>
		<description>Ich bin zwar auch gegen Abtreibung 
aber so was finde ich eine Schweinerei von den Ärtzten wenn die Eltern diese möglichkeit haben können sie sie nutzen. Denn was haben die Menschen mit Behnderung für ein Leben in unserer Welt.
Gar keines.
Aber ich finde es schön das Sie Ihr Kind trotzdem Lieben und Behalten haben nicht so wie manche Eltern die es dann alleine UMBRINGEN</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin zwar auch gegen Abtreibung<br />
aber so was finde ich eine Schweinerei von den Ärtzten wenn die Eltern diese möglichkeit haben können sie sie nutzen. Denn was haben die Menschen mit Behnderung für ein Leben in unserer Welt.<br />
Gar keines.<br />
Aber ich finde es schön das Sie Ihr Kind trotzdem Lieben und Behalten haben nicht so wie manche Eltern die es dann alleine UMBRINGEN</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: profin</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/aus-dem-echten-leben-spaetabtreibung/#comment-16107</link>
		<dc:creator>profin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 20:33:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=3549#comment-16107</guid>
		<description>http://www.textlog.de/tucholsky-colloquium-utero.html
Ein alter Text zu diesem Thema, aber doch immer noch aktuell. Wenn wir sie auf diese Welt gebären, dann sollte diese Welt auch einen Platz für sie finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textlog.de/tucholsky-colloquium-utero.html" rel="nofollow">http://www.textlog.de/tucholsky-colloquium-utero.html</a><br />
Ein alter Text zu diesem Thema, aber doch immer noch aktuell. Wenn wir sie auf diese Welt gebären, dann sollte diese Welt auch einen Platz für sie finden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ariane</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/aus-dem-echten-leben-spaetabtreibung/#comment-16034</link>
		<dc:creator>Ariane</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 20:46:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=3549#comment-16034</guid>
		<description>@ ff
Viele Behinderungen werden erst spät diagnostiziert. Trisomie 21 kann mittlerweile früh erkannt werden, aber machne Behinderungen entdeckt man erst viel später, oder auch erst nach der Geburt.

Was ist mit einem Kind, bei dem keine Behinderung zu erwarten ist, das aber bei der Geburt zu wenig Sauerstoff bekommt, deswegen behindert ist? Da kann man auch nichts mehr rückgängig machen.

Nur zu politischen Diskussionen über Spätabtreibungen. Darunter Fallen eben sowohl (obwohl es in der Medizin eigentlich anders definiert ist) Abtreibungen in der 15. SSW bei drogenabhängigen Prostituierten, die von ihrem Zuhälter vergewaltigt worden sind, als auch eben Abbrüche in der 35. Woche, weil das Kind behindert sein könnte. Dazwischen liegen Welten. Und beides wird Spätabtreibung genannt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ ff<br />
Viele Behinderungen werden erst spät diagnostiziert. Trisomie 21 kann mittlerweile früh erkannt werden, aber machne Behinderungen entdeckt man erst viel später, oder auch erst nach der Geburt.</p>
<p>Was ist mit einem Kind, bei dem keine Behinderung zu erwarten ist, das aber bei der Geburt zu wenig Sauerstoff bekommt, deswegen behindert ist? Da kann man auch nichts mehr rückgängig machen.</p>
<p>Nur zu politischen Diskussionen über Spätabtreibungen. Darunter Fallen eben sowohl (obwohl es in der Medizin eigentlich anders definiert ist) Abtreibungen in der 15. SSW bei drogenabhängigen Prostituierten, die von ihrem Zuhälter vergewaltigt worden sind, als auch eben Abbrüche in der 35. Woche, weil das Kind behindert sein könnte. Dazwischen liegen Welten. Und beides wird Spätabtreibung genannt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ariane</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/aus-dem-echten-leben-spaetabtreibung/#comment-16033</link>
		<dc:creator>Ariane</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 20:41:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=3549#comment-16033</guid>
		<description>Bei einer frühen Abtreibung wird eben kein Kind getötet, sondern das, woraus ein Kind werden könnte. Bei einem Abtreibungsverbot ist also die Frau gezwungen, ein Kind gegen ihren Willen entstehen zu lassen. Welchen Stellenwert sie dem Embryo persönlich zubilligt, ist ihre Sache.
In der 34. Woche ist das Kind aber bereits entstanden. Und da ist unsere Gesellschaft scheinheilig. Nicht nur ist eine Abtreibung da, wenn ein Arzt gefunden wird, der sie durchführt, in dem Fall legal (während sie nach der Beratungsregelung immer noch rechtswidrig ist), sondern es gibt auch keine Definitionen, wie schwer eine Behinderung zu sein hat, damit es für die Frau unzumutbar ist, das Kind zu bekommen.
Faktisch gebiert sie das Kind - wie im Artikel ja nur wenig später als sie eine Abtreibung gewünscht hat - also ist die Frage nach Fortsetzen der Schwangerschaft irrelevant, es geht um die Existenz des Kindes. Und da könnte man durchaus ansetzen, ob neugeborene, schwerstbehinderte Kinder getötet werden dürfen.  Und nicht dieser pseudomoralische Unterschied ob das Kind noch im Mutterleib ist oder nicht. 

Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn Ärzte sich weigern, so etwas vorzunehmen. Leider wird darüber kaum diskutiert, selbst in der Debatte um die Beratungspflicht bei Spätabtreibungen. Dabei wäre es doch wichtig, Zahlenmaterial zu haben, wann Abtreibungen vorgenommen werden, in welcher Schwangerschaftswoche und bei der Diagnostizierung welcher Behinderung.

Gut, 22. Woche, 24. Woche, da könnte ich vielleicht verstehen, wenn jemand eine andere Meinung als ich vertritt. Aber im 8. Monat?

Und wenn die Frau sagt, es sei ihr egal, was im Dritten Reich war. So egal ist es eben nicht, denn wenn behinderte Kinder euthanisiert werden konnte, so ist es klar, wenn man für dieses Problem besonders sensibilisiert ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer frühen Abtreibung wird eben kein Kind getötet, sondern das, woraus ein Kind werden könnte. Bei einem Abtreibungsverbot ist also die Frau gezwungen, ein Kind gegen ihren Willen entstehen zu lassen. Welchen Stellenwert sie dem Embryo persönlich zubilligt, ist ihre Sache.<br />
In der 34. Woche ist das Kind aber bereits entstanden. Und da ist unsere Gesellschaft scheinheilig. Nicht nur ist eine Abtreibung da, wenn ein Arzt gefunden wird, der sie durchführt, in dem Fall legal (während sie nach der Beratungsregelung immer noch rechtswidrig ist), sondern es gibt auch keine Definitionen, wie schwer eine Behinderung zu sein hat, damit es für die Frau unzumutbar ist, das Kind zu bekommen.<br />
Faktisch gebiert sie das Kind &#8211; wie im Artikel ja nur wenig später als sie eine Abtreibung gewünscht hat &#8211; also ist die Frage nach Fortsetzen der Schwangerschaft irrelevant, es geht um die Existenz des Kindes. Und da könnte man durchaus ansetzen, ob neugeborene, schwerstbehinderte Kinder getötet werden dürfen.  Und nicht dieser pseudomoralische Unterschied ob das Kind noch im Mutterleib ist oder nicht. </p>
<p>Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn Ärzte sich weigern, so etwas vorzunehmen. Leider wird darüber kaum diskutiert, selbst in der Debatte um die Beratungspflicht bei Spätabtreibungen. Dabei wäre es doch wichtig, Zahlenmaterial zu haben, wann Abtreibungen vorgenommen werden, in welcher Schwangerschaftswoche und bei der Diagnostizierung welcher Behinderung.</p>
<p>Gut, 22. Woche, 24. Woche, da könnte ich vielleicht verstehen, wenn jemand eine andere Meinung als ich vertritt. Aber im 8. Monat?</p>
<p>Und wenn die Frau sagt, es sei ihr egal, was im Dritten Reich war. So egal ist es eben nicht, denn wenn behinderte Kinder euthanisiert werden konnte, so ist es klar, wenn man für dieses Problem besonders sensibilisiert ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ff</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/aus-dem-echten-leben-spaetabtreibung/#comment-16030</link>
		<dc:creator>ff</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 11:48:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=3549#comment-16030</guid>
		<description>ich finde es sehr logisch wie Ariane das begründet
diese frage ist unglaublich schwer zu klären
wie soll man dazu auch stellung beziehen?
ich wundere mich, dass die behinderung so spät festgestellt bzw. mitgeteilt wurde... und somit die entscheidungsmöglichkeit eingegrenzt bzw. wie in diesem fall unmöglich gemacht wurde
das ist sowas wo man nur von fall zu fall entscheiden kann, was auch die eltern tun sollten
wobei es aber wirklich in dieser späten phase unvorstellbar für mich ist, das kind ist ja fast geboren und wenn man es wirklich töten muss statt eben, wie bei abtreibungen im früheren stadium, es einfach per entfernung aus dem mutterleib tötet
aber was ist an der abtreibungsfrage schon leicht... es ist immer eine heikle sache, da es um neues leben, einen zukünftigen menschen geht
ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es für eine frau lkeicht ist, solch eine entscheidung zu treffen, ob nun in der achten oder 22. woche...
doch statt unterstützung hagelt es nur anschuldigungen
man müsste vielleicht offener darüber diskutieren können

wie auch immer 
die armen eltern aus diesem artikel müssen jetzt mit dem schicksal klarkommen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich finde es sehr logisch wie Ariane das begründet<br />
diese frage ist unglaublich schwer zu klären<br />
wie soll man dazu auch stellung beziehen?<br />
ich wundere mich, dass die behinderung so spät festgestellt bzw. mitgeteilt wurde&#8230; und somit die entscheidungsmöglichkeit eingegrenzt bzw. wie in diesem fall unmöglich gemacht wurde<br />
das ist sowas wo man nur von fall zu fall entscheiden kann, was auch die eltern tun sollten<br />
wobei es aber wirklich in dieser späten phase unvorstellbar für mich ist, das kind ist ja fast geboren und wenn man es wirklich töten muss statt eben, wie bei abtreibungen im früheren stadium, es einfach per entfernung aus dem mutterleib tötet<br />
aber was ist an der abtreibungsfrage schon leicht&#8230; es ist immer eine heikle sache, da es um neues leben, einen zukünftigen menschen geht<br />
ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es für eine frau lkeicht ist, solch eine entscheidung zu treffen, ob nun in der achten oder 22. woche&#8230;<br />
doch statt unterstützung hagelt es nur anschuldigungen<br />
man müsste vielleicht offener darüber diskutieren können</p>
<p>wie auch immer<br />
die armen eltern aus diesem artikel müssen jetzt mit dem schicksal klarkommen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ariane</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/aus-dem-echten-leben-spaetabtreibung/#comment-16029</link>
		<dc:creator>Ariane</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 11:06:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=3549#comment-16029</guid>
		<description>Ok, ich melde mich mal wieder hier zu Wort obwohl ich mir fest vorgenommen habe da nicht mehr zu schreiben.

Ich würde das Problem gar nicht in die Rubrik Spätabtreibung stellen, sondern unter Euthanasie. Abtreibungen sind grundsätzlich in Ordnung, in der 8. Woche, in der 12. und für mich auch in der 16. So lange der Embryo oder Fötus nur im Mutterleib überleben kann und vor allem so lange er zu keinen Empfindungen fähig ist, ist es das Recht der Frau, ihn zu entfernen, was zwangsläufig mit einer Abtötung einhergeht.

In der 35. Woche ist es aber bereits ein lebensfähiges Kind, eine Entfernung aus dem Mutterleib geht nicht mehr mit der logischen Konsequenz einer Tötung einher, sondern man muss dieses Kind vor Einleitung der Geburt oder vor dem Kaiserschnitt aktiv abtöten. Da es ohne weiteres lebensfähig wäre. Die Überlebenschancen sind da sehr hoch. Die Frage ist jetzt nicht mehr, bringe ich dieses Kind zur Welt oder trage ich meine Schwangerschaft weiter aus, sondern, wird das Kind vor der Geburt aktiv getötet. Obwohl es gesetzlich anders geregelt ist, sehe ich keinen Unterschied, ob es vor Einleitung der Geburt mit einer Injektion abgetötet wird oder erst nach der Geburt.
Die Frage, über die man sicher diskutieren könnte, wäre die, ob eine Frau für ihr behindertes Kind aktive Sterbehilfe leisten kann, egal ob vor oder unmittelbar nach der Geburt.

&quot;Spätabtreibungen&quot; um die 22. Woche herum sind Grenzfälle, weshalb ich die Meinung vertrete, man soll die Grenze, bis man man abtreiben darf, etwa bei 18, vielleicht auch 20 Wochen festsetzen. Aber 35. Woche ist keine Abtreibung, sondern Euthanasie. Und so sollte es auch diskutiert werden.
Wie hätte etwa der Arzt reagieren sollen, wenn die Frau einen Termin für eine Spätabtreibung in der 35. Woche schon bekommen hat, am Abend vorher spontan die Wehen bekommt, mit dem Krankenwagen in die Klinik geschafft wird und noch unterwegs es zur Geburt kommt? Eine Notfallabtreibung im Krankenwagen machen, dem Kind unmittelbar bevor es rauskommt noch eine Injektion verabreichen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, ich melde mich mal wieder hier zu Wort obwohl ich mir fest vorgenommen habe da nicht mehr zu schreiben.</p>
<p>Ich würde das Problem gar nicht in die Rubrik Spätabtreibung stellen, sondern unter Euthanasie. Abtreibungen sind grundsätzlich in Ordnung, in der 8. Woche, in der 12. und für mich auch in der 16. So lange der Embryo oder Fötus nur im Mutterleib überleben kann und vor allem so lange er zu keinen Empfindungen fähig ist, ist es das Recht der Frau, ihn zu entfernen, was zwangsläufig mit einer Abtötung einhergeht.</p>
<p>In der 35. Woche ist es aber bereits ein lebensfähiges Kind, eine Entfernung aus dem Mutterleib geht nicht mehr mit der logischen Konsequenz einer Tötung einher, sondern man muss dieses Kind vor Einleitung der Geburt oder vor dem Kaiserschnitt aktiv abtöten. Da es ohne weiteres lebensfähig wäre. Die Überlebenschancen sind da sehr hoch. Die Frage ist jetzt nicht mehr, bringe ich dieses Kind zur Welt oder trage ich meine Schwangerschaft weiter aus, sondern, wird das Kind vor der Geburt aktiv getötet. Obwohl es gesetzlich anders geregelt ist, sehe ich keinen Unterschied, ob es vor Einleitung der Geburt mit einer Injektion abgetötet wird oder erst nach der Geburt.<br />
Die Frage, über die man sicher diskutieren könnte, wäre die, ob eine Frau für ihr behindertes Kind aktive Sterbehilfe leisten kann, egal ob vor oder unmittelbar nach der Geburt.</p>
<p>&#8220;Spätabtreibungen&#8221; um die 22. Woche herum sind Grenzfälle, weshalb ich die Meinung vertrete, man soll die Grenze, bis man man abtreiben darf, etwa bei 18, vielleicht auch 20 Wochen festsetzen. Aber 35. Woche ist keine Abtreibung, sondern Euthanasie. Und so sollte es auch diskutiert werden.<br />
Wie hätte etwa der Arzt reagieren sollen, wenn die Frau einen Termin für eine Spätabtreibung in der 35. Woche schon bekommen hat, am Abend vorher spontan die Wehen bekommt, mit dem Krankenwagen in die Klinik geschafft wird und noch unterwegs es zur Geburt kommt? Eine Notfallabtreibung im Krankenwagen machen, dem Kind unmittelbar bevor es rauskommt noch eine Injektion verabreichen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mademoiselle Nocturne</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/aus-dem-echten-leben-spaetabtreibung/#comment-16027</link>
		<dc:creator>Mademoiselle Nocturne</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 09:42:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=3549#comment-16027</guid>
		<description>Ein absolutes Unding!

Eltern müssen selbst am besten wissen, was sie sich zumuten können und wollen! Und in unserer Gesellschaft ein behindertes Kind zur Welt zu bringen ist mit so dermaßen harten Rahmenbedingungen verbunden, dass dieser Schritt höchstgradig freiwillig sein muss! 

Als ich von diesem Fall gelesen habe, da wurde mir doch anders. Kaum zu glauben, dass wir im 21. Jahrhundert leben. Aber das ist ja oft so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein absolutes Unding!</p>
<p>Eltern müssen selbst am besten wissen, was sie sich zumuten können und wollen! Und in unserer Gesellschaft ein behindertes Kind zur Welt zu bringen ist mit so dermaßen harten Rahmenbedingungen verbunden, dass dieser Schritt höchstgradig freiwillig sein muss! </p>
<p>Als ich von diesem Fall gelesen habe, da wurde mir doch anders. Kaum zu glauben, dass wir im 21. Jahrhundert leben. Aber das ist ja oft so.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Patricia</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/aus-dem-echten-leben-spaetabtreibung/#comment-16026</link>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 09:39:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=3549#comment-16026</guid>
		<description>Das diese Frage diskutiert wird, ist für mich eher ein gute Zeichen. Früher durften behinderte Kinder jederzeit getötet werden. Mittlerweile wissen wir, dass auch ein Leben mit Behinderung wert ist, gelebt zu werden. Ich habe mich eine Weile ehrenamtlich um behinderte Kinder gekümmert und kann nachvollziehen, dass auf Eltern und Familie eine enorme Belastung zukommt, die viele nicht ertragen können. Das akzeptiere ich. Als Umfeld sollten wir diesen Eltern neben der Chance auf Abtreibung auch die Chance geben, diese Kinder auf die Welt zu bringen und groß zu ziehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das diese Frage diskutiert wird, ist für mich eher ein gute Zeichen. Früher durften behinderte Kinder jederzeit getötet werden. Mittlerweile wissen wir, dass auch ein Leben mit Behinderung wert ist, gelebt zu werden. Ich habe mich eine Weile ehrenamtlich um behinderte Kinder gekümmert und kann nachvollziehen, dass auf Eltern und Familie eine enorme Belastung zukommt, die viele nicht ertragen können. Das akzeptiere ich. Als Umfeld sollten wir diesen Eltern neben der Chance auf Abtreibung auch die Chance geben, diese Kinder auf die Welt zu bringen und groß zu ziehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Arabrab</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/aus-dem-echten-leben-spaetabtreibung/#comment-16025</link>
		<dc:creator>Arabrab</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 08:33:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=3549#comment-16025</guid>
		<description>Es zeigt sich nun einmal wieder sehr deutlich, wo unsere Gesellschaft hier in der BRD 2009 steht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es zeigt sich nun einmal wieder sehr deutlich, wo unsere Gesellschaft hier in der BRD 2009 steht!</p>
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