Archiv für Februar 2009


Selbermach-Sonntag (22.2.09)

22. Februar 2009 von Susanne

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Ein neuer Sonntag ist da und damit sehr viel Platz in den Kommentaren für eure Texte, Links und Gedanken.

Schönen Sonntag!


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An die Teller – Fertig! Los!

21. Februar 2009 von Verena
Dieser Text ist Teil 1 von 13 der Serie Wanna Disco? Listen Up!

Das Herz schlägt für Vinyl. Seit 1998 unterrichtet djane mithras Mädchen und Frauen in der Kunst des Plattendrehens. Seit 2002 betreibt sie im schweizerischen Basel mit „rubinia djanes“ ihre eigene djane-Schule. Auch 2009 bietet mithras ein umfangreiches Kursprogramm an, um, wie sie selber sagt, „an der Sichtbarmachung von Frauen in dem Business“ zu arbeiten. Denn auch wenn es ihrer Meinung nach „Plattendreherinnen wie Sand am Meer“ gibt, die Meisten denken beim Begriff DJ dann doch an einen Mann.

Woran das liegt, was sich verändern lässt und wie jede einzelne das anpacken kann, das erklärt mithras uns im Interview:

mithras, erzähl uns einleitend mal etwas über das Kursprogramm 2009 bei rubinia djanes.
In den Kursen wird die Grundlage des DJings vermittelt. Der Grundaufbau ist immer der Selbe: 1. Block gründliche Einführung in die Equipment-Technik, damit die Frauen ihre ansozialisierte Technik-Hemmung loswerden und sehen, wie viel Spass das Ganze macht. Im 2. Block vermittle ich Mix-Techniken, die auch grad von den Teilnehmerinnen ausprobiert werden. Der Rest des Kurses bleibt zum experimentieren und spielen.
Die Teilnehmerinnen-Anzahl der offiziellen rubinia djanes-Kurse liegt bei maximal sechs bis sieben, damit auch tatsächlich alle profitieren können.
Die rdj-Interessentinnen sind übrigens auch nicht nur junge Frauen. Ich arbeite auf zwei Schienen: über die eine mit den Angeboten innerhalb der Mädchenarbeit, da sind die Mädelz zwischen 10 und 18 Jahren. Über die Zweite laufen die Angebote für (junge) Erwachsene, hier rangiert das Alter der Ladiez ab 17 bis 50 Jahre.

Dein Projekt besteht seit 1998 – welche Veränderungen kannst du bei den Frauen, die heute deine DJ-Schule besuchen, gegenüber denen von vor zehn Jahren bemerken?
Allgemein betrachtet sind sicherlich heute Frauen hinter den Plattenteller sichtbarer und häufiger anzutreffen. Trotzdem gibt es noch viel zu wenig Ressourcen, die Frauen sich selbst aneignen und diese dann auch mit anderen Frauen teilen. In denen sie Netzwerke bilden, sich gegenseitig anspornen und motivieren. Und vor allem sich gegenseitig Plätze freihalten, diese gemeinsam besetzen und sich gegenseitig Jobs / Gigs zuschieben.
Bei den Frauen der Generationen ab 20-25, die die rdj-Kurse besuchen, beobachte ich ein vermehrtes Interesse eigenständige Ziele als DJ, im Partybizz und/oder als Produzentinnen zu verfolgen. Es gibt mehr eigenständige Ideen, was sie in dem Feld umsetzen könnten. Sie haben mehr Zugang zu motivierenden Vorbildern, die ihre eigenen Visionen abstützen.
Bei den jüngeren Frauen im Teenie-Alter sehe ich wieder einen Backlash. Da kommen schon mal Aussagen wie, dass das DJing doch nur was für Jungs wäre. Bestünde mehr allgemeines Interesse, auch von den Jungs, an ihren allfälligen Talenten und Fähigkeiten (zum Beispiel als djane), die letztlich ihre Mädchenkulturen mit ausmachen, sähe ihre gesellschaftliche Situation wohl anders aus. Es ist übel, dass Mädelz zu 90 Prozent über Kosmetik und Fashion angesprochen werden. Dazu gehören auch DJ-Kopfhörer fürs weibliche Geschlecht, die na na na? – ja genau rosarot, mit Plüsch oder mit glitzernden Strasssteinen verziert sind.
Als vor einigen Jahren die international erfolgreichste Schweizer Trance-DJ Tatana landesweit auf weltformatiger Werbung für eine Joghurt-Produzentin, mit dem Slogan “Ready to Mix!” zu sehen war, wollten Mädelz unbedingt djane werden und konnten endlich ein Vorbild nennen.

Du sprichst von notwendigen Vorbildern. Welche Djanes würdest du als international erfolgreich bezeichnen?
Miss Yetti, Monika Kruse, Gayle San, Miss Kittin, Storm (Ex Kemistry & Storm), Andrea Parker oder Chloé, über die das Groove Magazin auch schon eine Titelstory gemacht hat. Oder eben auch DJ Tatana, die kürzlich und zu aller Überraschung als ersteR DJ überhaupt den Prix Walo, mit dem Schweizer NachwuchskünstlerInnen ausgezeichnet werden, und den Swiss Music Award 2008 gewonnen hat.
Aber gerade DJ Tatana hat auch schon weniger Gage als die männlichen Kollegen erhalten. Obwohl sie viel länger und erfolgreicher Platten dreht als viele andere, mehr Cds verkauft und auch international bekannt ist.

Mit welchem Problemen haben junge Frauen im Musikbiz, und speziell in deinem Ressort, dem DJ’ing denn außerdem zu kämpfen?
Ein absolut nicht zu unterschätzendes Problem ist, dass über die weiblichen Protagonisten, DJ’s und Produzentinnen in den gängigen Musikmedien kaum berichtet wird.
Mich gurkt es massiv an, Jahr ein Jahr aus, nur Berichte über das Schaffen der Herren der Erschöpfung zu lesen. Nicht nur Raveline könnte mehr Geld verdienen, wenn sie in diesem Gender-Punkt nicht so antiquiert umgehen würden und tatsächlich zeitgenössisch und trendy wären. Das betrifft auch viele andere Magazine, wie De:Bug, knowledge und die meisten Rock- und HipHop-Magazine. Die Groove ist die einzige Zeitschrift, wie ich finde, die einigermaassen ausgeglichen schreibt und auch viele Frauen in der Redaktion haben, die auch große Artikel schreiben.

Dein Kursangebot richtet sich an 13-18 Jährige und an über 18-jährige – warum sprichst du bewusst auch „ältere“ Mädchen an?
Oft dauert es für Frauen länger, einen Einstieg in die Materie zu finden. Frauen sind auch häufig mit verschiedenen Lebensprojekten befasst, dies verlängert die Dauer zur Umsetzung eines einzelnen. Seltener sind Frauen tagein tagaus mit den gleichen Tätigkeiten befasst, wie beispielsweise Männer die Jahre am Skaten sind.
Nach dem Aneignen der Grundlagen muss man üben, üben, üben, sich ein Musik-Repertoire zulegen, stundenlang in Plattenläden rumstehen, eine eigene Stilnische finden und erste Erfahrungen an Gigs in kleinerem Rahmen sammeln. Hat eine Zugang zu djanes / DJs im Bekanntenkreis, die sie zu den ersten Gigs mitnehmen und die die eigene Auflegezeit mit ihr teilen, dann kann’s ratzfatz losgehen. Ein Netzwerk ist enorm wichtig! Denn, sich alleine zu positionieren ist schwer und benötigt einen ungebrochenen Willen, ein starkes Selbstbild als djane und Selbstvertrauen und endloses Durchhaltevermögen.

Jetzt sagst du, auch wenn der Weg als weiblicher DJ nicht immer rund läuft, selber hast viele gute Erfahrungen gemacht – auch mit Jungs, „die nicht in Panik ausbrechen, wenn sie mit Frauen zusammenarbeiten müssen“ Letzte Frage fürs DJ-Pult: Was können dort denn die Jungs von den Mädchen und umgekehrt die Mädchen von den Jungs lernen?
Jungs / Männer können von Mädchen / Frauen solidarisches und empathisches Miteinander lernen, dass es auch ohne Egotripping geht. Sie können einen unkonventionellern Umgang mit Musikstilen lernen. Sie können von uns lernen, dass Kommunikation einem unter Umständen weiterbringt als narzisstisches Getue. Ich höre jedenfalls immer wieder mal erleichtertes Aufschnaufen von ClubbetreiberInnen, dass es angenehmer wäre mit Frauen zu arbeiten, weil die zum Beispiel nicht gleich beleidigt wären, wenn sie gebeten würden die Musik etwas leiser zu stellen, weil weitere Anzeigen gestörter NachbarInnen den Fortbestand des Clubs gefährden.
Mädchen / Frauen können von Jungs / Männer lernen mutiger die eigenen Visionen und Ziele umzusetzen, auch wenn man den Schiss in der Hose hat. Wir können von ihnen lernen, dass Netzwerke nicht unbedingt eine Form der Freundschaft sind, wo sich alle lieb haben und die Stimmung immer gut ist, sondern eine Interessengemeinschaft über die man sich gegenseitig portiert uns somit auch selbst mehr von den Gesamt-Ressourcen profitiert. Und dass man mal was wagen kann, auch wenn es noch nicht perfekt ist und dem Prinzip ‘lerning by doing’ zu vertrauen. Und ganz wichtig sich zu beteiligen, sich einzuschalten, aktiv zu sein, Impulse zu setzen!

Für ihre Djane-Schule hat mithras noch viele Pläne. Ein professionelle Bookingagentur unter dem rubinia djanes-Label für angehende Plattendreherinnen wäre ein Traum Oder auch einfach noch ein paar Leute, die der Allrounderin unter die Arme greifen, denn bisher schmeißt mithras den Laden ganz alleine – Leiterin, Kursdozentin, Geldbeschafferin, Öffentlichkeitsarbeiterin, Web-Bewirtschafterin, Flyergrafikerin – für das eigene DJ-Pult bleibt da nicht immer Zeit. Für Kontakte, Tipps, Ideen oder auch Geschäftspartnerinnen verschiedenster Sparten ist mithras offen. Alle Infos zu mithras, rubinia djanes und allen Kursen und Angeboten gibt es hier.


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Ich will ich sein, anders will ich nicht sein

20. Februar 2009 von Werner
Dieser Text ist Teil 3 von 29 der Serie Neues vom Quotenmann

Im Magazin der Süddeutschen Zeitung hat sich Daniel Craig zu seiner Rolle als James Bond und zu der Rolle von Männern in der Gesellschaft geäußert. Ein tolles Interview, gerade weil Craigs Ansichten so gar nicht zu denen des Martini-trinkenden Supermannes passen. Für mich steht James Bond für so gut wie alles, was ich als Mann nicht ausleben will. Ich mag keine schnellen Autos, ich fahre lieber Bahn. Ich habe ungern Uhren aus denen Pfeile geschossen kommen, ich würd mich wahrscheinlich damit selbst erledigen und wie gut ich im Nahkampf bin, weiß ich nicht, ich hab es noch nie getestet. In seinem Interview beschreibt Craig vieles, was eher dem “modernen Mann” zugeschrieben wird, ganz im Gegensatz zum “zum alten Mann” der ja dann eher durch James Bond verkörpert wird.

Quotenmann

(C) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de

Die Vokabeln alt und modern darf hier auch ruhig wertend verstanden werden. Ich finde es gut, wenn auch mal Männer, wie Craig im Interview, zugeben können, das sie Nachts vor Sorgen nicht durchschlafen können, wenn sie sich als Mann nicht automatisch als Familienoberhaupt sehen oder eben androgyne Männer zum Vorbild haben. Ich finde es klasse, dass es eben nicht mehr nur ein klares Rollen(vor)bild gibt und entweder du ensprichst diesem oder du wirst ausgegrenzt. Viele andere Männer – zumindest nehme ich dies derzeit so wahr – bemängeln jedoch gerade dieses Fehlen eines klaren Vorbildes häufig. Auch im Interview wird Craig zu dieser Thematik angesprochen:

SZ: Ist es für junge Männer heute schwerer als in Ihrer Jugend, eine klare Rolle in der Gesellschaft zu finden?
Craig:
Ich glaube schon. Zumindest machen junge Männer heute auf mich oft einen, wie soll ich sagen, ratloseren Eindruck als früher.

Die Frage ist tricky, denn sie suggeriert, dass das Suchen und Finden etwas Schlechtes sei. Denn meiner Meinung nach stimmt es ja, dass es schwerer geworden ist, eine klare Rolle zu finden, aber ich finde das sogar gut! Ich finde es gut, dass ich als Mann heute die Freiheit habe – zumindest mehr als früher – meine Rolle in der Gesellschaft selbst zu finden. Dass ich mich mit mir auseinandersetzen muss und mein Verhalten und mein “Mann-Sein” so auslebe, wie es zu mir passt. Etwas suchen zu müssen heißt nämlich, dass es eben nicht da bzw. vorgegeben ist. Dass ich eben die Freiheit habe, mich nicht für Autos zu interessieren oder mich nicht mit anderen Männern zum Saufen auf Parkplätzen treffen und bescheuerte Witze über Frauen, Schwule oder Weicheier reißen muss. Aber klar: etwas selber zu finden – gerade sich selbst – ist immer schwerer, als wenn es ein anderer für mich tut.

Natürlich ist Suchen nicht immer einfach. Jeder muss sich mit sich selbst beschäftigen, und das noch in der Pupertät, da ist sowieso schon alles ein bisschen schwerer. Aber klare Rollenvorgaben haben immer nur denen genützt, die gerne so sein wollten. Für alle anderen waren sie ein Ballast. Sie mussten sich anpassen oder wurden zum Außenseiter. Und ein Außenseiter in der Pubertät zu sein, war noch nie schön und wird es auch nie werden. Deshalb verstehe ich es nicht, wenn gesagt wird, dass fehlende Rollenvorbilder zu mehr Gewalt führen. Wenn ich von meiner Elterngeneration höre, wie sie in Bayern auf dem Land mit Andersartigkeit umgegangen sind, dann bin ich sprachlos. Ich will die Gewalt heuzutage nicht verharmlosen oder leugnen. Aber ich glaube nicht, dass diese von einem fehlendem Männerbild herführt. Ich glaube viel eher, dass dieses “alte” Bild noch zu sehr in unserer Gesellschaft vertreten ist. Denn für mich gehört zu diesem Bild ganz klar, der Stärkere zu sein und wenn nötig auch mal drauf zu schlagen, ganz nach dem Motto: “Jungs dürfen sich ruhig mal prügeln.”

Für mich kann die Zerstörung der Rollenklischees gar nicht weit genug gehen. Und das sage ich nicht als ein komplett femininer Typ. Ich habe einige Eigenschaften, die landäufig wohl eher den Männern zugeschrieben werden: Ich habe keine Angst vor Spinnen, ich repariere gerne Gegenstände, bin handwerklich nicht komplett ungeschickt, kann mich räumlich orientieren und was weiß ich noch so. Aber das ist eben nur ein Teil von mir und ich bin froh, den anderen auch ausleben zu dürfen. Ich bin eben für die Zerstörung der Rollenklischees, da ich von jedem das will, was für mich am besten ist. In meiner Kindheit hatte ich oft das Gefühl, dies nicht machen zu dürfen. Wenn ich lieber mit meiner Freundin mit Barbies (Ich war vier und wusste noch nicht mal, wie Feminismus geschrieben wird!) als mit meinem Freund Fußball gespielt habe, wurde ich dafür gehänselt. Gerade in der Schulzeit war es wichtig, ein richtiger “Mann” zu sein. Und ich habe nicht im Geringsten das Gefühl, dass sich seitdem so viel verändert hat.

Ich wäre sehr froh gewesen, weniger “männliche” Erwartungen erfüllen zu müssen. Und ich kann gar nicht sagen wie froh ich bin, dass ich derzeit selbstbewusst und ausgeglichen ein Leben führen darf, in dem ich bin wie ich bin. Und das ich ein Mann bin, kann mein Arzt bestätigen.


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Zum Thema Gesellschaftskritik

19. Februar 2009 von Barbara

Wegen der großen “Wir haben abgetrieben”-Geschichte im Zeit Magazin der vergangenen Woche (hier ist die Diskussion auf der Mädchenmannschaft darüber) blieb die “Gesellschaftskritik” über “Obamas neue Mitarbeiterin”, verfasst von Florian Illies, fast unbemerkt. Er schrieb über die Problemfrau Alejandra Compoverdi, eben eine neue Mitarbeiterin im Stabe Obamas, die früher als Unterwäsche-Model und Schauspielerin gearbeitet habe. Illies schloss nach sauberer Recherche in Blogs, Texten und Fotos, dass man sich wegen der Mitarbeit dieser Frau Sorgen um den neuen Präsidenten machen müsse. Wegen ihrer schönen Augen. Und dass ihre Berufung wohl mehr mit Chauvinismus denn mit Feminismus zu tun hätte. Hier ein kurzes Zitat:

Zwar hofft die Internetseite “Gawker”, dass die Berufung von Campoverdi “eine Debatte über neuen Feminismus” in Gang setzen wird. Doch da müssen wir die Kollegen aus Amerika enttäuschen. Die Abfolge von Büchern und Artikeln zum Thema “Neuer Feminismus” in Deutschland im Jahre 2008 vermittelte auch wohlwollenden Beobachterinnen nicht den Eindruck, als hätte das Reflexionsniveau je eine vernünftige Reiseflughöhe erreicht.

Die inzwischen über zehn Jahre alte Geschichte von Monica Lewinsky, Praktikantin im Weißen Haus in der Clinton-Ära, hat uns demnach vor allem beigebracht, dass junge Frauen in Regierungshauptquartieren nur der sexuellen Belustigung dienen. Von Präsidenten und deren Redenschreibern, so Illies:

Als Erstes erklärte sich offenbar Jon Favreau, der 27-jährige Redenschreiber Obamas, bereit, ihr Boyfriend zu werden. Da Favreau selbst den Spruch “Yes we can” erfunden hat, sei ihm verziehen, dass er beim Blick in Campoverdis Augen dachte: Yes, we can auch zusammenarbeiten.

Ach ja. Heute erscheint wieder ein Zeit Magazin mit neuen Themen, neuen Kritiken und neuen Meinungen. Das ist jetzt nicht als Reklame, sondern als einfacher Schluss-Satz zu verstehen.


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Herman bald wieder im TV

18. Februar 2009 von Susanne

Eva Herman könnte bald wieder als Moderatorin arbeiten, angeblich hat ihr ein großer Privatsender ein Angebot gemacht. Das wäre nicht weiter interessant, wenn nicht im Bericht zu ihrem Comeback folgender Satz auftauchen würde:

Auch ihr bald zwölfjähriger Sohn habe gemeint: „Mama, jetzt wird es aber Zeit, dass du mal wieder ins Fernsehen gehst“.

Interessant, dass Hermans Sohn emanzipierter zu sein scheint als seine Mutter. Im Gegensatz zu ihr denkt er ja anscheinend, dass Frauen auch berufstätig sein sollten. Oder er will einfach mal zu Hause seine Ruhe?


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Politik mit viel Make-up

17. Februar 2009 von Susanne

(Der Text erschien heute im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung.)

Auf den ersten Blick tut die Bundesregierung viel für Frauen. (…) Was nicht alles auf den Weg gebracht wurde: Förderprogramme, Krippen- und Kindergartenplätze für alle, mehr Kindergeld, Aktionen zum Wiedereinstieg in den Beruf und und und. Das alles wirkt wie moderne Gleichstellungspolitik. Doch wenn man all die Gesetze und Maßnahmen aus dem Frauen- und den anderen Ministerien näher betrachtet, macht sich schnell Ernüchterung breit. Denn alles was die Bundesregierung an handfester, struktureller Politik durchsetzt und den Wählerinnen und Wählern als Frauenpolitik verkaufen will, ist eigentlich: Familienpolitik. Um nicht falsch verstanden zu werden: Gute Familienpolitik ist wichtig. Nur eben auch: zu wenig.

Die Regierung hat erkannt, dass neuerdings Wahlkampf mit Gleichstellungsfragen zu machen ist, und gibt sich prompt feministisch. Vor allem der Ausbau der Kinderbetreuung wird von Merkel und von der Leyen als große Entlastung der Frauen verkauft. Das mag so sein, aber es ist auch: Familienpolitik. Eine Verwechslung mit Folgen: Werden Frauen- und Familienpolitik synonym verwendet, wird der gesamte Familienbereich wieder zur alleinigen Sache der Frauen erklärt.

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Wir haben abgetrieben

17. Februar 2009 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 11 von 48 der Serie Meine Meinung

Stern-Cover (c) Stern Das Zeit Magazin präsentiert in dieser Woche ein wichtiges Thema: Bezugnehmend auf die berühmte Stern-Kampagne von 1971, in der 354 Frauen bekannten, eine Schwangerschaft abgebrochen zu haben, macht das Heft im selben Layout und Titel auf. “Wir haben abgetrieben”, bekennen mehrere Männer. Besser gesagt, sie waren irgendwie dabei, als ihre Partnerinnen abtreiben ließen. Fast alle Beziehungen sind heute getrennt, die Männer leiden noch immer unter den Abtreibungen. Ausführlich wird dann die Geschichte eines Betroffenen gezählt, dessen Frau sich nach drei Kindern entschließt, die vierte Schwangerschaft abzubrechen. Gegen seinen Wunsch.

Ein Auszug:

Nicht einmal jede vierte Frau, die wegen einer Abtreibung eine Beratungsstelle aufsucht, wird von einem Mann begleitet, das bestätigt eine Statistik von Pro Familia in Köln aus dem Jahr 2005. Das Gesetz, das die Beratungen regelt, hat die Väter praktisch vergessen: Es listet auf, welche Experten man hinzuziehen könnte, Ärzte und Sozialarbeiter, erst ganz am Schluss erwähnt es den “Erzeuger”. Thomas Schramm [der Betroffene], ein bloßer Funktionsträger der Fortpflanzung? Es ist die alte Abtreibungsdebatte, der berühmte Satz “Mein Bauch gehört mir”, der so schwer und wuchtig klingt wie aus einem Geschichtsbuch, durch den er sich als Mann so an die Wand gedrängt fühlt.

Linda nennt das Argument, das ihn an meisten ärgert: Das Geld würde nicht reichen für ein viertes Kind. Wie kann sie so kalt sein, ein Leben mit Materiellem aufzurechnen? “Notfalls würde ich Sozialhilfe beantragen”, sagt er. Die Beraterin zählt ruhig weitere staatliche Hilfen auf, Mutterschaftsgeld, Erziehungsgeld, Kindergeld, aber für ihn klingt es, als erfülle sie nur ihre Pflicht. Dann fragt sie: “Würden Sie es Ihrer Frau übel nehmen, wenn sie abtreibt? Würden Sie es ihr später mal vorwerfen?” Thomas ärgert sich. Die Frau gibt ihm das Gefühl, er sei hier das Problem. “Ich weiß es nicht”, antwortet er patzig. “Die Situation hatten wir ja noch nie.”

Ist Abtreibung ein Thema, das auch Männer etwas angeht? Das hat in der Mädchenmannschaft für große Diskussionen gesorgt:

Einerseits:
Wenn wir von einer normalen, dauerhaften und durchschnittlich gesunden Beziehung ausgehen (eine Abtreibung nach Vergewaltigungen, Missbrauch, etc. ist noch einmal eine andere Geschichte), dann sollte der Mann ein Mitspracherecht haben. Mitsprache beginnt damit, dass sie ihm sagt, dass sie schwanger ist, so dass er sagen kann, was er dazu denkt.
Doch was heißt Mitspracherecht am Ende, wenn es nur noch darum geht, wer entscheiden darf? Nur die Frau, gesetzlich gesichert? Und der Mann ist zuvor beim Beratungsgespräch, gesetzlich verpflichtet dabei? Sollte zusätzlich gesondert Beratungsangebote für Männer geben? Schwierig wird es, wenn wie im obigen Artikel geschildert: Der Mann, der gerne das Kind hätte, das die Frau abtreiben will. Oder er kein Kind will, sie aber schon.

In einer solchen Situation müssen beide ernst genommen werden. Der Wunsch des Mannes darf nicht mit: “Mein Bauch. Meine Entscheidung. Geht dich nichts an!” abgebügelt werden. Denn gehen wir von einer gleichberechtigten, normalen Beziehung (s.o.) aus, ist er ja auch gleichberechtigt an der Schwangerschaft beteiligt. Also muss man intensiv darüber reden – und das vielleicht unter Anleitung von (psychologischen) Beratern. Das kann natürlich dazu führen, dass man zu unterschiedlichen Einschätzungen gelangt. Was dann?

Dazu folgende Überlegung: Wenn Thomas aus dem obigen Artikel meint, es sei doch kein Problem, noch mehr Kinder  zu haben, nimmt er vielleicht Lindas Lage nicht richtig wahr. Vielleicht hätte Linda ihre Meinung geändert, wenn er ihr versprochen hätte, dass sie ihren Job ganz normal weitermachen kann, weil er zu Hause bleibt (komplett!), das Kind nicht gestillt wird usw. Dieses Angebot hat er ihr ja offensichtlich nicht gemacht, sondern unausgesprochen vorausgesetzt, dass es so läuft, wie davor auch immer: Sie kriegt das Kind, stillt und bleibt wieder zwei Jahre aus dem Beruf. Versteht er, was das für sie bedeutet?
So einfach das klingt, so schwer ist das: Es sollte versucht werden, Verständnis füreinander zu erlangen – obgleich man vielleicht anderer Meinung bleibt.

Andererseits:
Zurück zur Entscheidung: Diese fällt am Ende die Frau. Niemand – also wirklich NIEMAND – darf einer Frau vorschreiben, was mit ihrem Körper passiert. Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht. Wenn eine Frau ein Kind im Bauch hat, das sie nicht möchte, darf ihr niemand vorschreiben, dass sie es bekommen soll, weil sie damit völlig instrumentalisiert würde, nämlich: Als Gebärmaschine aus nicht freiem Willen. Das ist im Grunde gegen die Würde des Menschen. Sie wäre quasi Leihmutter für ihren Partner.

Problematisch am vorliegenden Artikel bleibt, dass vernachlässigt wird, dass es eine doch recht starke und aktive Lobby gegen Abtreibungsrecht gibt. Die sich in der Hauptsache gegen die abtreibenden Frauen wendet – und nicht gegen die Männer.  Der Tonfall des Textes ist einem flammenden Plädoyer für die Sprachlosen angemessen, doch wird die Sprachlosigkeit, die eben oft zwischen Geschlechtspartnern herrscht, kaum eingeordnet oder benannt. Der Autor geht davon aus, dass Männer in der Debatte stets zurückgedrängt wurden und meint, er müsse den diskursiven Spieß nun einfach umdrehen: indem er die Frauen nicht zu Wort kommen lässt. Auch in der Form ist die Aufbereitung des Themas nachlässig. Die Kurzprotokolle, in denen die Erfahrungen der zehn Abtreibungsmänner zusammengefasst sind, werden der Komplexität einer Situation, in der sich eine Frau gegen ein Kind entscheidet, mitnichten gerecht. Dadurch bedient der Text ein altes Vorteil gegen Frauen – nämlich, dass sie leichtfertig abtreiben würden. Und eine einseitige Parteinahme für jene Männer, die gegen die Abtreibung ihrer Partnerinnen waren/sind, lässt sich allzu leicht mit den Parolen der Abtreibungsgegner vermischen – wie hier geschehen.

Das gilt es zu verhindern – deswegen wollen wir eine feministische Diskussion darüber führen, wie das verständliche Verlangen der Männer, in Sachen Abtreibung mitreden zu dürfen, ernst genommen und eingebunden werden kann. (Aus unserer Erfahrung bei anderen Diskussionen zum Thema Abtreibung möchten wir euch darum bitten, mit Bedacht zu posten. Wir werden hier noch genauer als sonst mitlesen und eventuell auch stärker als sonst moderieren, sollten wir Anlass dazu haben. Deswegen geht bitte respektvoll mit den anderen und deren Meinungen um. Danke!)


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Ein bisschen Sehnsucht …

16. Februar 2009 von Anna
Dieser Text ist Teil 20 von 26 der Serie Auf einen Kaffee mit Anna

Vor so ungefähr zwei Jahren hatte ich Besuch von meiner Cousine. Die war damals 12 Jahre alt und ein fast fertiger Teenie. Bei einer der obligatorischen Shoppingtouren kaufte sie unter anderem das gerade erschienene neuste Buch einer bestimmten Reihe und außerdem das Hörbuch zum ersten Band. Ab da versank sie fast jede freie Minute in besagtem Wälzer. Natürlich wollte ich wissen, worum es in diesen Büchern ging. Vampirgeschichten seien das, meinte sie, und zwar sehr spannende.

Aufmerksame LeserInnen werden vielleicht ahnen, worum es ging: Richtig, dieser Cousinenbesuch war mein erster Kontakt mit der Twilight-Saga.

(C) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de

Ich lieh mir damals das Hörbuch aus, um einen Eindruck zu bekommen. Twilight war sowohl mir als auch den Menschen um mich herum völlig unbekannt. Meine Cousine hatte noch andere Teenager-Bücher dabei, bei denen es um Vampire und Liebe ging, ich meinte also einen neuen Trend zu erkennen. Ich selber habe sämtliche Grundschulfaschingsfeiern im Vampirkostüm verbracht, fremd war mir diese Welt also nicht. Nur bei mir hatte sich das alles dann recht schnell verwachsen, außer „Der Kleinen Vampir“ gab es nichts wirklich altersgerechtes zu dieser Zeit.

Jetzt, zwei Jahre später, ist Twilight wohl fast jedem und vor allem jeder ein Begriff! Das liegt natürlich auch an der Promo für den entsprechenden Film. Aber nicht nur. Denn es ist nicht der Film, der Freundinnen tagelang quasi nicht ansprechbar macht, es ist nicht der Film, der Kolleginnen in wilde Diskussionen in der Kantine ausbrechen lässt und es ist nicht der Film, der seitenlange Diskussionen in Internetforen – wohl gemerkt keine reinen Fanforen – hervorruft. Nein, es sind die Bücher, die im Moment reihenweise um mich herum verschlungen werden.

Obwohl ich sowohl eine Affinität zum Thema selber als auch zu leichter Unterhaltung habe, stehe ich sehr ratlos vor diesem Phänomen. Ich kenne nur den ersten Band und diesen auch nur als Hörbuch. Als ich jedoch bei amazon die empörten Rezensionen las, dass dieses leicht gekürzt sei, war ich ein wenig erleichtert, denn gegen Ende war ich dieser doch recht simplen Boy meets Girl-Story ein bisschen müde gewesen. Daran konnten auch die ganzen spannenden Abenteuerelemente nichts mehr ändern, sowohl sprachlich als auch von den Handlungssträngen her hatte ich zwar einen interessanten Einblick gewonnen, aber begeistert war ich nicht.

Ich fand es seltsam, dass Bella, die eigentlich als sehr klug und taff geschildert wird, immer wieder in „bitte rette mich“-Szenen geschrieben wurde, man fragt sich irgendwann, wie sie überhaupt 17 Jahre alt werden konnte ohne ein tödliches Unglück oder mindestens ein Leben im Rollstuhl. Dann Auftritt des starken und tapferen Helden Edward, der sie unerschrocken aus der Gefahr holt und natürlich hinterher eindringlich-väterlich ermahnt, besser auf sich aufzupassen. Bis zur nächsten Rettung. Szenen nach diesem Muster wiederholten sich immer wieder und das wohl auch in den anderen Büchern, wie mir in Blick in die Zusammenfassungen verriet. Natürlich verlieben sich Edward und Bella, Bella will mehr als nur Händchenhalten, doch Edward, der unnahbare Held, muss stark bleiben. Ja, nicht mal richtig küssen kann er sie, aus Angst, sich nicht „beherrschen“ zu können. Dies ist in meinen Augen allerdings ein guter Kniff der Mormonin Stephenie Meyer: Denn die Frage „Sex vor der Ehe“ stellt sich so gar nicht, aus Edwards Angst heraus, im Überschwang der Gefühle die Kontrolle zu verlieren. Bella, das unvernünftige, höchst emotionale Ding, möchte jedoch nichts mehr, als gebissen werden, aber der gewissenhafte Edward widersteht. Natürlich. Die Leserin „Bidisha“ nennt in einer Onlinerezension auf independent.co.uk den letzten Teil der Reihe „sick-makingly sexist“.

So weit, so schön das Teenie-Buch. Was aber macht die Faszination dieser Bücher für erwachsene Frauen aus? Was bringt gestandene Endzwanzigerinnen (und nach den amazon-Rezensionen auch diverse Mütter) dazu, sich mit Bella zu identifizieren („Bidisha“: „Bella Swan lives to serve men and suffer”) und wenigstens ein paar Tage lang ein wenig für Edward zu schwärmen? Der einzige Unterschied zu Millionen Teenagern scheint nur zu sein, dass diese sich wohl kaum so explizit ausmalen, was sie alles mit Edward machen würden, wenn sie die Gelegenheit hätten…

Ist das nur Eskapismus? Oder haben wir, allem Feminismus zum Trotz, in uns doch eine tiefe Sehnsucht nach einem Beschützer, einem, der immer da ist, um uns – im Wortsinne – aufzufangen? Der immer das richtige tut und sagt, uns körperlich und charakterlich überlegen ist und das auch immer wieder demonstriert? Nach einem, der vernünftig genug für uns beide ist, so dass wir emotional und unvernünftig sein dürften und der nebenbei noch total geheimnisvoll ist, ein Mann, den man erstmal „knacken“ muss? Wenn nein, woher kommt diese Begeisterung dann? Und wenn ja, sagt das nicht mehr über unsere Emanzipation aus als das jahrelange Emma-Abo?

Mädels, erklärt’s mir bitte!

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Bonustrack


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Ein Babyboom, der keiner ist

16. Februar 2009 von Susanne

Eine Erfolgsmeldung jagt die nächste aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Gestern wurde beispielsweise ein neuer Geburtsrekord vermeldet, sogar groß in der Tagesschau. Oder die Vätermonate: Auch eine riesige Erfolgsstory, wenn man Ursula von der Leyen glauben darf.

Nun hat sich Wolfgang Michal auf carta.info die Zahlen, die da grad so heftig beklatscht werden, genauer angeschaut – was bisher vielen anderen Journalisten nicht so richtig die Mühe wert schien. Und siehe da:

Von Januar bis September 2008 wurden in Deutschland 517.549 Kinder geboren. 2007 waren es – im Vergleichszeitraum – 514.152. Der Zuwachs beträgt also grandiose 0,66 Prozent. Würde man den September nicht mitrechnen und nur die Zeiträume von Januar bis August vergleichen, so würde der Kinder-Zuwachs auf magere 700 zusammenschmelzen. Aber auch das ist noch ein Plus, wenn auch ein sehr, sehr bescheidenes von 0,15 Prozent (und eigentlich nicht erwähnenswert). Würde man den Vergleichszeitraum dagegen um einen Monat verlängern, also den Oktober in die Rechnung mit einbeziehen, dann stünde vermutlich ein Minus unter dem Strich, denn der Oktober 2007 war mit 64.572 Geburten der geburtenstärkste Monatdes ganzen Jahres 2007.

Was lernen wir daraus? Wer seine Politik mit guten Zahlen untermauern will, sollte unbedingt darauf achten, die richtigen Vergleichszeiträume auszuwählen.

Auch bei den Vätern rechnet Michal durch, von welchen Zahlen wir da eigentlich sprechen. Nämlich von weniger als uns weisgemacht werden soll. Was überhaupt mal wünschenswert wäre: Wenn die 100 Prozent Mütter, die Elternzeit nehmen, genauso beklatscht werden würden wie die 15 Prozent Väter – von denen zwei Drittel auch nur die obligatorischen zwei Monate freinehmen.


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Selbermach-Sonntag (15.2.09)

15. Februar 2009 von Susanne

So, Valentinstag hinter uns gebracht. Was war denn bei euch so los in dieser Valentinswoche? Habt ihr was berichtenswertes erlebt, gelesen, gesehen? Her damit!

Und schönen Sonntag!


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